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Paris/Berlin/Tunis - Nach der Veröffentlichung weiterer Mohammed-Karikaturen in einem französischen Satire-Magazin werden in der islamischen Welt im Anschluss an die Freitagsgebete wieder heftige Proteste erwartet. In Nordafrika wurden vorsorglich zahlreiche französische Institute und Schulen geschlossen. Die USA machten ihre Vertretungen in Indonesien dicht. Österreichische Botschaften sind wie üblich geöffnet, mit Ausnahme der tunesischen Hauptstadt Tunis, wo die Vertretung bereits gegen Mittag schließt.
In Tunesien verbot die Regierung aber aus Furcht vor gewalttätigen Ausschreitungen alle für Freitag geplanten Demonstrationen und Versammlungen. Bei Zuwiderhandlungen werde die Polizei konsequent eingreifen, warnte das Innenministerium am Donnerstag. Notfalls könnten die Sicherheitskräfte auch von Waffengewalt Gebrauch gemacht.
Zahlreiche deutsche Botschaften bleiben komplett geschlossen. In zahlreichen deutschen Städten sind Protestkundgebungen geplant. In vielen islamischen Ländern rund um den Globus kocht bereits seit mehr als einer Woche Wut über ein islamfeindliches Video hoch.
Auch in Deutschland sind Protestkundgebungen geplant. So wollen in Freiburg Muslime gegen die Verunglimpfung des Propheten auf die Straße gehen. Die Polizei rechnet mit 800 Teilnehmern und erwartet einen friedlichen Verlauf. In Münster will ein Verein unter dem Motto "Gegen den religionsbeleidigenden Film im Internet" in der Innenstadt demonstrieren. Auch in Hannover und Cuxhaven sind Kundgebungen geplant, wie eine dpa-Umfrage ergab.
In vielen islamischen Ländern rund um den Globus kocht seit mehr als einer Woche Wut über ein im Internet verbreitetes Mohammed-Schmähvideo hoch. Etliche Menschen starben bei Krawallen. Davon unbeeindruckt provoziert das französische Magazin "Charlie Hebdo" in seiner aktuellen Ausgabe mit seitenweise Karikaturen, die den Propheten auch nackt und in unsittlichen Posen zeigen.
Am Donnerstag versuchten in Teheran Hunderte Islamisten, die französische Botschaft zu stürmen. Auch in Afghanistan gingen aufgebrachte Muslime gegen das Video und die Mohammed-Karikaturen auf die Straße. Vor dem Botschaftsviertel in pakistanischen Islamabad gab es ebenfalls Unruhen. Der pakistanische Premierminister Raja Pervez Ashraf erklärte den Freitag zum landesweiten Feiertag zu Ehren des Propheten. Das US-Außenministerium warnte aus Angst vor Massenausschreitungen vor Reisen in das Land.
Eine US-Schauspielerin, die an dem Film "Unschuld der Muslime" mitgewirkt hatte, scheiterte am Donnerstag mit dem Versuch, das Schmähvideo von der Internet-Plattform YouTube entfernen zu lassen. Ein Gericht in Kalifornien lehnte ihren Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung ab, wie die "Los Angeles Times" berichtete.
Klägerin Cindy Lee Garcia hatte am Mittwoch auch den mutmaßlichen Produzenten des Streifens, den radikalen koptischen Christen Nakoula Basseley Nakoula, verklagt. Sie wirft im Betrug, Verleumdung und Zufügung seelischer Schmerzen vor. Nakoula habe ihr gegenüber behauptet, er arbeite an einem Abenteuerfilm, der im alten Ägypten spielen solle.
Die Proteste gegen den Film hatten am Dienstag vergangener Woche in Ägypten und Libyen begonnen. Bei einem Angriff auf das US-Konsulat in der ostlibyschen Stadt Benghazi (Bengasi) wurden Botschafter Chris Stevens und drei weitere Amerikaner getötet. Erstmals bezeichnete die US-Regierung die Tat nun als Terrorismus. Es sei offensichtlich, dass die Tötung Stevens auf das Konto von Terroristen gehe, sagte Regierungssprecher Jay Carney am Donnerstag in Washington.
Die Ermittler hätten bisher aber keine Anhaltspunkte dafür, dass es sich um einen länger geplanten Terrorakt gehandelt haben könnte. Vielmehr hätten die Täter die Gelegenheit des Augenblicks genutzt. (APA, 21.9.2012)
dann wäre der menscheit viel unheil erspart geblieben!
aber dann hätte sich vielleicht stattdessen irgendein anderer kasperl als prophet aufgespielt, und vielleicht sogar noch schlimmeren unsinn in die gehirne der gläubigen gepflanzt
das problem sind eigentlich nicht die wenigen verrückten, sondern die große masse an stumpfsinnigen, und ungebildeten ,die stets bereit sind mit der herde mit zu laufen und mitzublöken, und dabei unhinterfragt jeden unsinn gerne glauben, und sich wie ein unmündiges kind den geboten irgendeiner autorität unterordnen.und dabei auch nicht vor gewalt zurück schrecken
... sehr originell ist das nicht, was Sie hier schreiben. Einen sehr ähnlichen Spruch die Mutter Jesu betreffend, kann man auch bei Demonstrationen gegen Christen hierzulande hören.
Hätte Adams Frau Eva Migräne gehabt, wäre dem Planeten die Menschheit erspart geblieben:)
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das ist ja immer und überall so.
das problem sind nicht Haider, Strache oder alle anderen populisten bzw. nationalisten dieser welt, sondern die millionen, die ihnen nachlaufen und sie (immer wieder) wählen ...
ist, dass die meinungsgebenden Leute im Islam immer noch glauben sie müssen die ganze Welt beglücken. Das ist die eigentliche Frechheit und gleichzeitig die Gefahr, auch für uns in Europa, wenn die demographische Entwicklung so weitergeht. Diese Menschen sind derart von sich überzeugt, dass sie nichts anderes gelten lassen. Unsere Kultur, dass andere Meinungen gelten dürfen ist ihnen fremd. Sie werden lauter werden. In D gibt's ja schon den "Vogel" Vogel, bei dem ich den Eindruck nicht loswerde, dass er dass nur macht weil er halt Aufmerksamkeit hat und bei seinem Gefolge etwas gilt.
Wenn wir nicht aufpassen und solchen entschieden entgegentreten werden wir mit Haut und Haaren gefressen werden..und das ist ein Fakt
zu dem Propheten verspotten (ich hoffe, dass ich adäquat übersetzt habe) ist eine Sünde, selbstverständlich.
Aber doch nur für Muslime!
Nichtmuslime haben sich nicht ab muslimische Gebote zu halten, und werden von ihnen nicht berührt.
das ist eine nette Betrachtungsweise, aber so funktioniert das auch nicht wirklich. Religionen wie der Islam sagen ja nicht, dass ihre Verkündigung nur für einige Leute gilt, sondern schon eigentlich für alle.
So gesehen hab sich auch Nichtmuslime an die muslimischen Gebote zu halten, nur machen sie es halt nicht.
Das Judentum, verlangt aber ausdrücklich nicht, dass sich alle an alle Gebote zu halten hätten bzw. eigentlich jeder Mensch von Geburt an Jude/Jüdin wäre (im Gegenteil, da brauche ich als Nichtjude nur ein paar ausgewählte Gebote zu halten und kann schon ein Gerechter unter den Völkern werden und Anteil am Reich Gottes haben. Und es gibt eine sehr viel schwächere, zeitweise kaum vorhandene Missionierungstradition.
Das ist aber natürlich auch ambivalent zu sehen.
ja, deshalb sind auch alle 3 buchreligionen im kern autoritär und intolerant, ( nur haben die christilichen kirchen zum glück keine macht mehr)
die antiken römer und griechen waren da viel klüger.
die duldeten alle götter und nahmen sogar die götter der unterworfenen völker in ihren reigen auf (anstatt umgekehrt wie muslime und christen, die den unterwirfenen ihren gott als alleinigen aufzwangen)
bei denen gab es auch keinen rassismus.
sie sahen ihre götter zwar als mächtig an, aber nicht für unfehlbar
die Juden sehen das meinem Eindruck nicht ganz so. Da gibts anscheinend Regeln und Gebote für Juden, und welche für Nichtjuden, die noachidischen Gebote.
http://de.wikipedia.org/wiki/Noac... che_Gebote
ich glaub die meisten in der isl.welt interessiert sich ein dreck für das was im westen publiziert wird. da wird dann einfach der kontakt zu regierungen unterbrochen, die propaganda und hetzvideos unterstützen.
für 1,3 mrd anhänger verhalten die sich erstaunlich ruhig. lediglich in kriegsgebieten wie sudan und anderen arabischen staaten, sowie in pakistan und afgahnisten, wo fast wöchentlich die usa massaker an zivilisten ausüben, werden die proteste etwas von den anhängern der toten angeheizt. erst frau und kinder töten, dann die würde antasten mit hetz videos und propaganda, und dann sich fragen warum die leute so wütend sind... schon klar.
dem westen währe ein wütender mob nur willkommen um wieder irgentwo ein zu marschieren.
stimmt, ein paar rebellen, die aus der minderheit der im sudan lebenden schwarzafrikanern bestand und von diversen westlichen staaten aufgerüstet worden sind, begannen im jahr 2003 erste blutige massaker gegen die merheit der arabischen sudanesen. der staat versuchte sich mit gewallt dagegen zu wehren.
der sudan war ein von england zusammengewürfelter staat, deren grenzen eher willkürlich gezogen worden sind, ohne dabei auf die bevölkerung einzugehen. dort herrschte bis 2011 eine art bürgerkrieg. von ein paar europäischen staaten bewaffnete minderheit versuchte mit allen mitteln erdölquellen für den westen zu beschlagnahmen. daher der groll gegen ausländischen botschaften.
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