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Im Abschluss schwach: Boyd.

Lange Zeit nicht zu sehen, beim Elfer zu uncool: Alar.

Bemüht ohne zu glänzen aber dennoch erfolgreich: Katzer.

Gut reagiert: Elferkiller Oerlund.
Wien - Als der bulgarische Schiedsrichter Stanislaw Todorow die beiden Mannschaften am Donnerstagabend kurz nach 21 Uhr aufs Spielfeld führte, war im Happel-Stadion anstelle des Teufels die Stille los. Die Kaufhausmusik hatte nämlich aufgehört zu quälen. Warum die Uefa die Berieselung gestattet hatte, weiß nicht einmal der europäische Fußballverband. Aus Fehlern lernt man, dass Geister keine Musik mögen, sollte Teil der Allgemeinbildung sein oder zumindest werden. Rapid und Rosenborg Trondheim wurden aber schon darauf aufmerksam gemacht, dass es sich um ein Spiel der Gruppe K der Europa League handelt. Das war auf der Anzeigetafel in Leuchtschrift zu lesen.
Für Unwissende noch einmal der Grund für diese Leere: Rapid-Fans hatten in Thessaloniki Leuchtraketen abgefeuert, diese Dummheit bedingte die kollektive Aussperrung gegen Trondheim. Rund 300 Menschen fanden trotzdem Einlass, Journalisten, Funktionäre, Sponsoren, Angehörige der norwegischen Botschaft. Und natürlich die Spieler samt Betreuerstab. Rapid gab das Kontingent von 75 Karten den eigenen Legenden, die sorgten nicht wirklich für eine aufregende Choreografie und eine ausufernde Stimmung, sie haben aber auch keine Bengalen gezündet. Gesichtet wurden zum Beispiel Franz Hasil und Herbert Feurer. Andreas Herzog und Heribert Weber hätten zweimal kommen dürfen, als Legenden und als Sky-Experten, sie entschieden sich für das Zweite. Legende Peter Schöttel war natürlich als Cheftrainer da.
Fußball ohne Zuschauer ist wie Schwimmen ohne Wasser oder ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss ohne Werner Faymann. Andererseits ist er aufs Wesentliche reduziert. Ein Ball, 22 Spieler, ein Schiedsrichter, zwei Assistenten, zwei Torrichter. Das Runde gehört immer ins Eckige. Die Motivation musste halt im konkreten Fall ausschließlich aus dem Inneren kommen. Schöttel schickte jene elf Männer ins Nirwana, die gegen PAOK Saloniki 3:0 gewonnen hatten. Es waren allerdings auch jene elf Männer, die am vergangenen Samstag gegen die Admira ein mäßiges 0:0 abgeliefert hatten.
Rapid startete nicht schlecht, versuchte, die robusten Norweger zurückzudrängen. Die Kommunikation funktionierte, Kommandos wie "gemma", "pass" oder "hier" waren auch im dritten Rang zu hören. Guido Burgstaller schloss eine gute Kombination mit einem zu schwachen Schuss ab (14.). Das Unheil folgte vier Minuten später. Mehrere Rapidler patzten, als Haupttäter wurde Gerson ausgeforscht, er war quasi von allen guten Geistern verlassen. Tormann Lukas Königshofer leistete Beihilfe. Tarik Elyounoussi lupfte den Ball aus 20 Metern zum 1:0 für Rosenborg ins Tor. In der 60. Minute köpfelte Mikael Dorsin nach einem Corner das 2:0. Markus Katzer verkürzte auf 1:2 (65.). Ebenfalls per Kopf. Ebenfalls nach einem Corner. Deni Alar verschoss einen Elfer (70.). Mit dem Fuß. Rapid drängte. Vergeblich.
Kapitän Steffen Hofmann: "Bitter, wir hätten drei Punkte machen müssen." Schöttel: "Unsere Fehler wurden bestraft."
Am Sonntag folgt die Rückkehr in die Normalität, der Meisterschaftsbesuch in Ried steht an. Europäisch wird man am 4. Oktober sogar öffentlich tätig. Die Reise führt in die Ukraine zu Metalist Charkiw. Dort droht in einem vollen Stadion Gespenstisches. (Christian Hackl, DER STANDARD, 21.9.2012)
Europa League, Gruppe K, 1. Runde:
SK Rapid Wien - Rosenborg Trondheim 1:2 (0:1)
Ernst-Happel-Stadion, wegen UEFA-Sanktionen keine zahlenden Zuschauer zugelassen, SR Stanislaw Todorow (BUL)
Torfolge:
0:1 (18.) Elyounoussi
0:2 (60.) Dorsin
1:2 (66.) Katzer
Rapid: Königshofer - Trimmel, Sonnleitner, Gerson, Katzer - Heikkinen, Ildiz (71. Prager) - Alar, Hofmann, Burgstaller (85. Grozurek) - Boyd
Rosenborg: Örlund - Gamboa, Reginiussen, Rönning, Dorsin - Svensson, Diskerud (91. Iversen) - Dockal, Elyounoussi, Fredheim Holm (81. Selnaes) - Prica
Gelbe Karten: keine bzw. Fredheim Holm, Rönning, Gamboa, Svensson
Londoner fügen Benfica Lissabon in Amsterdam eine sehr bittere Niederlage zu - Ivanovic mit dem Goldtor
Du gehörst doch sicher, unterstelle ich jetzt einmal, zu denjenigen FAK-Fans, die der Meinung sind, dass die österr. Fußballgeschichte erst 1949 mit der ach so bedeutenden Staatsliga beginnt,
also sind doch die Jahrzehnte davor völlig bedeutungslos, oder?
LG,
Ri
der hype um seine person hat mich am anfang schon nicht so angesteckt. in den letzten spielen sah jeder dass er sich keinen ball stoppen kann und kein auge für mitspieler hat. darüberhinaus habe ich noch nie einen schuß von ihm außerhalb des 16er gesehen, der nur ansatzweise gefährlich aufs tor geht, und er probiert es doch häufig
hat ja vorher schon zum raunzen angefangen: "7 Spiele in 3 Wochen, englische Wochen,..da müssen wir mit unseren Kräften haushalten"
sieht man was beim Kräfteschonen rauskommt.
Das ist deren Beruf, die werden bezahlt dafür dass sie rennen, und nicht dass sie Kräfteschonen um halbweich 7 Spiele hinter sich zu bringen. SO bringt das überhaupt nix, weder für die EL, noch für die BL
Also ich hab mir das kaum ansehen können - ein Spiel ohne Zuschauer wirkt im TV selbst total gruselig und vollkommen fehl am Platz...als würde man ein Testspiel zu sehen bekommen.
Dazu dann noch die beiden Kommentatoren vom ORF...ich hab nach der ersten Hälfte nicht mehr hingeschaltet.
Interessant auch das man sogar noch das katastrophale 0:1 versucht hat schön zu reden mit sowas wie "haben ja versucht", "konnte nicht sehen das hinter ihm einer kam...".
In so einer Situation muss einfach schon der erste Verteidiger den Ball wenn schon nicht anders geht einfach wegschlagen, vor allem wenn der Tormann noch weit im 16er draußen ist.
Vielleichts hats Rapid einfach gern spannend?? (siehe geschenktes Tor in der Quali?)
es ist eine schande für f_cking österreichs fussball .
boyd kann keinen ball stoppen
königshofer auf div. drogen
hoffmann ein schatten seiner selbst
alar nicht/kaum ins spiel gekommen
und wenn du denkst schlimmer gehts nicht mehr, kommt von irgendwo da pacult her.
hat ma wieder gereicht gestern! wir hätten die vom fussballerischen können easy einpacken können, leider waren wir selbst zu blöd dazu. maybe erwarte ich mir von rapid immer wieder zu viel..
Es war wie ein EC-Heimspiel von RBS. Vom Rapidgeist keine Spur. Schwer zu erklären.
Erkennbar auch wie sinnlos 1 Stunde Vorbericht im TV ist. Da hört man zig mal daß sich die Mannschaft im Spiel zerreissen wird und dann stehen sie wie die Schwammerl herum.
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