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vergrößern 750x439In Tallinn brauchen künftig alle gemeldeten Bürger für Öffis nichts mehr zu bezahlen.
Tallinn - Nahverkehr zum Nulltarif: Als erste Hauptstadt in der EU führt Tallinn von 2013 an die kostenlose Nutzung der Busse und Bahnen ein. Der Stadtrat der estnischen Hauptstadt beschloss am Donnerstag mit einer Zweidrittel-Mehrheit die Abschaffung der Beförderungsgebühren für die rund 400.000 Einwohner der Ostseestadt, berichtete die Nachrichtenagentur BNS.
Zur freien Fahrt sind alle gemeldeten Einwohner der Stadt berechtigt. Damit das 20 Millionen teure Projekt gestartet werden kann, muss die Stadt allerdings an anderer Stelle sparen - Kritiker warnen schon vor mangelndem finanziellen Spielraum. (APA, 20.9.2012)
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Wenn man öffentliche Nahverkehrsmittel fördern will, und nicht als irgendein gewerbliches Beförderungsmittel sieht, dann sollte der Zugang so niederschwellig wie möglich, also kostenlos sein.
Geldmittel für einen auch dann noch reibungslosen Betieb sind offenbar leicht aufzutreiben, wenn man will, dafür müsste z.B. sowas wie die Citymaut eingeführt und auf gewisse Prestiegprojekte mit fraglichem Nutzwert verzichtet werden (z.B. mehr beschleunigte Straßenbahn- statt U-Bahn-Projekte).
Als ich 2 Jahre in Wien wohnte war das noch bedeutend teurer und auch ich habe locker auf das Auto verzichtet und es bei schlechtem Wochenendwetter oft 2 Wochen lang keinen Meter bewegt. Mein täglicher Weg zur Arbeit war rund 35 Minuten mit Öffis und wäre auch mit Auto nicht schneller zu machen gewesen, trotz etwa 60 % U6-Strecke.
Wenn jemand öfters fährt, dann gibt es nun tatsächlich eine Art "Quasi-Freifahrt", aber Gelegenheits-Fahrgäste werden eben mitunter abgeschreckt. Welcher Fahrschein ist am besten, was kostet das, wo bekomme ich diese ...? Dann noch so komplizierte Regelungen wie diese "Wiener Einkaufskarte", die nicht immer gilt, oder dass die Fahrradmitnahme in der U-, nicht aber S-Bahn ohne Aufpreis möglich ist (ohne Jahreskarte).
werden die Öffis bald komplett ruiniert haben, extrem hohe Erhaltungskosten verursachen und den wirtschaftlichen Wiedereinstieg der öffentlichen Verkehrsmittel nach mittelfristiger Zeit (ist absehbar) schwierig und noch teurer machen!
es würde vielleicht helfen, wenn man gleichzeitig die City Maut und Parkgebühren massiv erhöht. Es mag zwar bei Autofahrern extrem unbeliebt sein, aber es hätte eine max. Effizienz in Sachen Umstieg auf ÖPNV und Abkehr vom motorisierten Individualverkehr.
und ordentliche Parkgebühren gibt es auch jetzt schon. Die idyllischen mittelalterlichen Gassen im Zentrum sind für den Autoverkehr ohnehin extrem ungeeignet. Wenn die Öffi-Fahrten für die gemeldeten Einwohner gratis sind frage ich mich nur noch ob es sich überhaupt lohnt, nach den nicht in Tallinn gemeldeten Öffi-Benutzern zu fahnden bzw. ihnen Tickets zu verkaufen und das alles zu verwalten. Es könnte im Gegenteil ein Anreiz auch für Auswärtige sein, das Auto vor der Stadt stehen zu lassen wenn wirklich alle die Öffis gratis hätten.
ich bin ebenso der Ansicht, dass man hier parallel mit anderen Maßnahmen arbeiten sollte um eine bessere Wirkung zu erzielen. Andererseits ist Tallinn mal interessantes Versuchsmodell aus dem sich in Punkto Beeinflussung des urbanen Mobilitätsverhalten lehrreiche Schlüsse für andere Städte ziehen lassen.
diese Frage geisterte vor 15 Jahren schon mal (damals mit erschreckend hohen 30Schilling pro Liter) durch unsere Koepfe. Die Antwort haben wir heute bereits: In manchen EU Laendern (IT zum Beispiel) kostet der Liter super schon zwischen 1,9 und 2€.
Insofern werden die Leut die 5€ bezahlen und auf hohem Niveau jammern. Die Umverteilung wird im eigenen geldboerserl stattfinden. Geiz ist geil bei anderem, mehr geld fuer individuelle Fortbewegung.
Ich wäre sofort dafür eine Woche lang aufs Auto zu verzichten, wenn dass alle anderen Wiener Autofahrer bzw. in Wien Autofahrende auch tun.
Spätestens am 2. Tag herrscht Chaos und Anarchie in Wien, weil es keine Organisation gibt, die diese Massen an Menschen und Materialen bewegen kann!
Franz Josef-Bahnhof und ab ins Waldviertel mit Dir! Dort findest Du Deinen Lebensraum, den Du Dir wünscht.
Wien ist eine Großstadt und wird es auch bleiben. Da wird es immer Autoverkehr geben, ansonsten würde die Stadt zusammenbrechen!
Lasst uns Stadtmenschen endlich in Ruhe, Wien ist die lebesnwerteste Stadt der Welt (nach Zürich) und wir leben hier, weil uns Wien so gefällt. Wir wollen keinen Rasen am Ring, es gibt genug Grünflächen in Wien (Prater und Donmauinsel um mal die größten zu nennen), wir lieben die Infrastruktur und auch die Verkehrswege, WEIL WIR IN EINER STADT LEBEN WOLLEN. Und da gehört nun mal Verkehr dazu!
Nur weil es Dir nicht passt, hast Du noch lange nicht das Recht anderen Vorschriften zu machen.
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