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Strom kommt jetzt noch aus der Steckdose, in Zukunft vielleicht auch von Google. Die US-Suchmaschine ist zu Wachstum verdammt, hat in ihrem angestammten Feld aber ziemlich alles abgegrast. Nun hält man Ausschau nach neuen Feldern. Strom ist offenbar so eines. Jahrzehntelang abgeschottet vor Eindringlingen bröckeln nun die Schutzmauern, die den Platzhirschen viele Jahre Monopolrenten garantiert haben. Ein kleines Gehäuse mit integriertem Chip könnte jetzt eine Schneise in das noch bestehende Mauerwerk sprengen. Kein Wunder, dass die Mehrzahl der Versorger bremst.
Ein intelligenter Zähler, der im Gegensatz zum analogen den Stromverbrauch sekundengenau aufzeichnen kann, öffnet Quereinsteigern die Türen. Zwar können auch etablierte Versorger mit neuen Tarifmodellen experimentieren; Erfahrungen aus dem Telekombereich zeigen aber, dass Newcomer oft vifer sind und bessere Ideen haben.
Google hüpft anderen hier weit voraus. Wenn technisch möglich, will der Suchmaschinenkonzern Strom verschenken - gegen einen Blankoscheck zur Datenvermarktung. Anders als bei Benützung der Suchmaschine wird man wohl einen Vertrag in die Hand gedrückt bekommen, aus dem hervorgeht, auf was man sich einlässt, wenn man zustimmt. Wem egal ist, dass Wasch-, Koch- oder sonstiges Verhalten an Dritte geht, wird den Gratisstrom gern akzeptieren. Wer Bedenken hat, muss nicht. So soll es sein. (DER STANDARD, 21.9.2012)
Mit derStandard.at/Mobil sind Sie unterwegs immer top-informiert - mit Liveberichten und Postings!Länder wie Italien und Frankreich, die sich am lautesten als Kritiker der Austeritätspolitik hervortun, haben ihre eigenen Möglichkeiten längst nicht ausgeschöpft
Allmählich sickert durch, wie teuer die vermeintlichen Erfolge der Fotovoltaik erkauft wurden
Die G-20 haben kühlen Kopf bewahrt und beschlossen, den Währungskrieg abzusagen
1. E-Nova wie vorgeschlagen ist gut aber nicht genug (denn das betrifft nur Neugeräte aber nicht den aktuellen Verbrauch)
sondern
30% des aktuellen Stromverbrauchs von Haushalten als FREIKONTINGENT
-- also Frei kWh, zb 1000 Frei kWh / Monat --
bei zugleich 50% Mehrpreis für den Mehrverbrauch
bringt
sofortige Senkung des aktuellen Stromverbrauchs UND ist eine Hilfe für Leute mit wenig Geld (weil beim Einsparen bis unterhalb des Freikontingents einfach keine Stromrechnung zu zahlen ist aber trotzdem etwas gekocht/geheizt werden kann)
2. um zu wissen, wieviel Strom man verbraucht, muss niemand mit einem "Smart Meter" bespitzelt werden (aus dem sich sogar rekonstruieren lässt, welches TV Programm (!) gerade angesehen wird siehe
siehe http://www.grower.ch/forum/arc... 55101.html ...)
sondern
dazu genügt ein Leistungs-/VerbrauchsMessgerät um 15,- vom Elektronikmarkt zb Conrad.at
3. vor allem INDUSTRIE darf von diesem PreisSystem keinesfalls "ausgenommen" werden (und schon gar keine "Rabatte" bekommen, wie es bisher "üblich" ist, denn das ist akute Korruption zugunsten von "Wirtschafts"treibenden)
-- Industrie ist zu 1/3 am Stromverbrauch schuld --
4. das "übliche" Geschwafel vom PlasmaTV ist verzichtbar: genau wie bei Energiesparlampen geht es dabei nur um das Bewusstwerden des Spargedankens; wirkliche Einsparungen, die quantitativ ins Gewicht fallen, sind NUR bei Maschinen (Klima, WerkstoffBearbeitung etc.) zu holen.
5. und nicht zuletzt: um ein Umsteigen von Strom auf Verbrennung (mit CO2, NOx ua Giftgasen) zu verhindern, sollte die gleiche Vorgangsweise bei Benzin/Diesel angewandt werden (und vor allem die Mindersteuer bei Heizöl beendet werden).
(dass Ölheizungen sogar in WIEN "gefördert" werden, darf ja wohl wirklich nicht mehr wahr sein ...)
https://ssl.heizenmitoel.at/foerderung/
(laesst sich nur mit ssl aufrufen, die wissen wahrscheinlich warum sie das so praktizieren ...)
Mit den herkömmlichen Zählern wird praktisch immer bloß der Jahresverbrauch gemessen.
Mit dem Smartmetern kann man dann zB für die Spitzenlastzeiten (etwa von 11-13h) einen höheren Tarif ansetzten. Dadurch erhofft man sich das Verhalten der Kunden zu ändern und so die Leistung/Zeit-Kurve zu glätten.
Richtig Sinn macht das aber erst, wenn das "Smart-Grid" die Endgeräte steuern kann.
Also zB. wir produzieren grad alles aus regenerativen Quellen und haben eigentlich zuviel davon, jetzt laden wir mal die Warmwasser-Puffer der Wohnungen (elektrisch) auf.
hohes einkommen + gute ausbildung = werden daten nicht hergeben
niedriges einkommen + schlechte ausbildung = werden daten hergeben, werden mit Werbung überschwemmt, konsumieren -> Armutsfalle
abgesehen davon, ist das natürlich kein anreiz Energie zu sparen, was blöd fürs Klima und letztendlich die Energiepreise nach oben treiben wird.... wenn es zu teuer wird, werden sich google und co vermutlich vertschüssen.
ich weiss wo dein haus wohnt
und nachdem du die tiefkühlpizza 5 min lang wärmst brauchst du wohl eine neue mikrowelle.
aber für gratisstrom können sie gerne. ausser es sind nur 1 bis 2 kwh im monat, grade genug um die werbung anzusehn und online zu bestellen.
den smart meter/grid hype kann man mit dem glühbirnenverbot vergleichen. da waren einige wenige große technologielieferanten aus dem IT-Sektor in Brüssel und haben gesagt, es muss etwas getan werden (dafür gibt es danach einen tollen job bei uns im aufsichtsrat oder vorstand...)
für den netzbetrieb benötigt man die ganzen daten nicht. lustig ist auch, dass derzeit die evus nur berechtigt sind den tageswert zu erhalten. das mehr ist purer luxus, den niemand benötigt.
die pv-einspeisung lässt sich auch mit weniger firlefanz erledigen.
Datenanbindung hat heutzutage schon jeder zweite Haushalt und so sollte es kein Problem sein diese Daten live an Google zu übertragen.
Netter Nebeneffekt: es wird auch noch der gesamte "Google-Datenverkehr" personalisiert. Man weis ja nun wer wo wohnt.
das öffnet aber auch neue felder lustigen daten-rowdytums: just exakt zur fussballübertragung schalten tausende haushalte die waschmaschine ein, eine kleine zeitschaltuhr sorgt für unerklärliche kurze preaks just wenn gar niemand zu hause ist etc. flashmob im stromnetz!
</ironie>
solange ich es verhindern kann kommt mir kein smartmeter vor die wohnung. und wenns nicht mehr zu verhindern ist werden wir sie hacken.
1. Könnens das nicht verhindern, da der Zähler Eigentum des EVU ist
2. Wäre Hacken in diesem Bereich als schwer kriminell einzustufen weil dadurch auch Stromdiebstahl machbar wäre.
... Google verkauft Profile und liefert dann die "passende" Werbung. Den Anzeige-Kunden von Google ist es wurscht wann du deine Waschmaschine einschaltest, aber wenn sie rausfinden wie oft du wäschst, wann du kochst, wann du fernsiehst, wann du aufstehst, dann können psychologisch geschulte Marketing Leute rausfinden worauf du "anspringst" und schwups hast du passende Psycho-Werbung dafür ...
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