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Landesrat Rudi Anschober muss bis 2013 pausieren.
Landesrat Rudi Anschober tankt Energie, heißt es auf seiner Homepage. Dazu, im Gegenlicht abgebildet, eine dicke, alte Eiche. Ein stimmiges Bild: Anschober gilt nach einem Vierteljahrhundert bei den Grünen als politisch fest verwurzelt. Kraftvoll wirkte sein Auftreten auch. "Er lebt für seine Arbeit", sagen seine Mitarbeiter. Ein Arbeitstier, omnipräsent.
So haben es Partei kollegen neben dem mittlerweile 51-Jährigen schwer, wahrgenommen zu werden. "Eigenvermarktung beherrsche ich", meinte Anschober über sich. Offenbar hat er nun aber doch mit seinem Arbeitseifer übertrieben. Er spürte, "seinen Kräftehaushalt überstrapaziert zu haben". Die Folge: Burnout. Therapie: drei Monate absolute Schonung.
Nicht nur als Landesrat, der unumstritten seit seinem Amtsantritt 2003 die Liste der meisten Presseaussendungen und -konferenzen in Oberösterreich anführt, tritt der gebürtige Welser auf. Er machte auch für den Ausstieg aus der Atomenergie und gegen eine AKW-Laufzeitverlängerung mobil. In Bayern demonstrierte er gegen den veralteten Reaktor Isar 1. Und als Buchautor bereist er Europa, aktuell wirbt er für "das grüne Wirtschaftswunder", mit 150 Auftritten in 18 Monaten.
Einen ersten Dämpfer erhielt Anschober bereits vor drei Jahren: Er erlitt einen mehrfachen Bandscheibenvorfall. Auch wenn er noch so gerne in seinem Haus im Grünen Biogemüse anbaut, um es dann selber zuzubereiten (seine Vorliebe gilt der toskanischen Küche), die Arbeit als Landesrat konnte er nicht ruhen lassen.
Obwohl der aus konservativem Elternhaus stammende Rudolf als Kind erst Indianer und dann Fußballprofi werden wollte, zog es ihn nach abgeschlossener Ausbildung zum Volksschullehrer 1986 in die Politik. Zunächst war er Sprecher der Grünen Alternative Oberösterreich, dann Abgeordneter zum Nationalrat, Landtagsabgeordneter, Klubobmann.
Mit dem Einzug in die Landesregierung vor neun Jahren hatte er sein Ziel erreicht. Auf Kritik, für eine Regierungsbeteiligung grüne Ideen zu opfern, reagiert er nach wie vor harsch. Das bekam auch die anfangs skeptische grüne Basis zu spüren. Loyal zum Chef - so gibt sich Anschober schließlich gegenüber der Bundessprecherin Eva Glawischnig. Mit Loyalität rechnet er auch während seiner politischen Abstinenz. Vorgearbeitet hat er jedenfalls. In Oberösterreich verbindet man mit den Grünen nur mehr einen Namen: seinen. (Kerstin Scheller, DER STANDARD, 21.9.2012)
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.....250 Millionen wurden im vergangenen Jahr für Psychopharmaka ausgegeben; 63 Millionne für Psychotherapie und für die PSYCHOANALYSE eine hochfrequentes und tiefgreifendes Psychohterapieverfahren, wird aus Kostengründen nicht mehr von der WGKK bewilligt. Eine zentrale Methode der psychischen Krankenbehandlung wird elimniert.... Es gibt scheinbar kürzere und kostengünstigere Behandlungen.....Ein Herr Anschober wird sich eine gute Behandlung von einem hochqualifizierten Seelenexperten leisten können......es wird Zeit, dass auch die Gesundheitspolitik aufwacht.... nicht nur mehr das SYMPtom tod behandelt (mit Medikamenten sediert und vielen Kurztherapien) sondern die Wurzel anpackt, so etwas braucht Zeit und Intensität....
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