Romney verliert in Umfragen an Ansehen

20. September 2012, 18:04

Republikaner rutscht nach abfälligen Äußerungen in der Gunst der Wähler ab

Washington - Nun schlägt sich das Debakel auch in Zahlen nieder: Nach seinen abfälligen Äußerungen über Anhänger von Präsident Barack Obama ist der Kandidat der Republikaner, Mitt Romney, in der Gunst der Wähler deutlich abgerutscht. Knapp sieben Wochen vor der Wahl verlor Romney in der jüngsten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos bei 43 Prozent der Befragten an Ansehen. Würde jetzt gewählt, käme Obama auf 48 Prozent der Stimmen, fünf Punkte mehr als sein Herausforderer.

Romney hatte Obamas Anhänger - fast die Hälfte der US-Wähler - über einen Kamm geschoren und gesagt, sie sähen sich als Opfer, die sich ganz auf die Hilfe des Staats verließen. Es sei nicht seine Aufgabe, sich um diese "47 Prozent" zu kümmern, tönte er im exklusiven Kreise wohlhabender Unterstützer. Zuletzt versuchte Romney diese Zitate - offenbar erfolglos - zu relativieren: "Mein Wahlkampf dreht sich um die 100 Prozent in Amerika und ich sorge mich um sie."

Unter den Republikanern mache sich immer mehr das Gefühl breit, dass "Romney dieses Ding entgleitet", schrieb Wall Street Journal-Mitarbeiterin Peggy Noonan in einem Blog. "Es ist Zeit einzugestehen, dass die Kampagne unfähig ist." Zwar sprangen Romney auch einige Parteifreunde bei, wie etwa Senator John McCain. Doch nach der Veröffentlichung des Spendengala-Videos fürchten immer mehr Republikaner, dass dies ein Fehltritt zu viel gewesen könnte. Darunter sind einige, die bei den zeitgleich mit der Präsidentenwahl am 6. November stattfindenden Kongresswahlen um ihren Wiedereinzug ins Kapitol bangen müssen. (red, DER STANDARD, 21.9.2012)

sogar in North Carolina ist jetzt Gleichstand

http://www.electoral-vote.com/

Reiche verstehen Arme nicht

Wie soll ein Multimillionär verstehen, wie es einfachen Menschen in kleinen Küchen und kleinen Autos geht?

Wer diesem Mann dieses Verständnis bis zu seinem Video abgenommen hat, war selbst Schuld.

Romney hat seine Wähler getäuscht:
http://www.start-trading.de/blog/2012... gemeinsam/

Gut, dass er aufgeflogen ist.

Ich hoffe nicht nur wishful thinking der linken Presse. Letztendlich wird die Wahl in einigen Pensionistenwahlkreisen in Florida entschieden. Schwer zu sagen was die denken. Ohne Florida hat Romney sicher verloren und Obama einen steilen Weg.

Obama kann sich locker leisten Florida zu verlieren, keine Spur von steinigem Weg. Er könnte sogar Florida und Colorado und North Carolina (alle drei hat er 2008 gewonnen) abgeben und würde immer noch gewinnen.

Jüngste Gallup Umfrage 47-47. Langsam glaub ich noch an das mit Mormonen und Prophezeiungen ;)...

schauen Sie besser mal hier:

http://www.electoral-vote.com/

http://www.realclearpolitics.com/epolls/20... e_map.html

es sieht düster aus für Romney......

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