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Wien - Die Pfarrerinitiative droht mit Widerstand gegen den von Kardinal Christoph Schönborn geplanten Umbau der Erzdiözese Wien. Es ist unter anderem geplant, dass sich mehrere Priester aktiv in einer Pfarre engagieren. Diese Großpfarren sollen dann einer Reihe von "Filialgemeinden" untergeordnet sein. Schönborn hatte auch nicht ausgeschlossen, dass Pfarren geschlossen werden.
"Dagegen werden wir sicher Einspruch erheben. Wir werden notfalls auch dagegen aufstehen", sagte der Sprecher der Pfarrerinitiative, Helmut Schüller, der "Presse". "Auf den Rückzug vieler selbst mit einem Rückzug zu antworten ist kein guter Weg."
Auch die Laieninitiative kritisiert die mit der geplanten Reform der Erzdiözese Wien einhergehenden Pfarrzusammenlegungen als "Unsinn". Die Kirche beweise damit, dass sie nicht fähig sei, Probleme wie Priestermangel und Katholikenschwund anders zu lösen, sagte der stellvertretende Obmann Peter Pawlowsky am Donnerstag. Dass den Laien künftig mehr Aufgaben zukommen sollen, sei hingegen "richtig".
Die Zusammenlegung ist laut Pawlowsky "eine Notmaßnahme, weil den Bischöfen nichts einfällt". Selbst Ergebnisse des Zweiten Vatikanischen Konzils, das vor 50 Jahren einberufen wurde, ignoriere man beständig. Was der Laieninitiative wiederum gefällt ist, dass in den geplanten großen Pfarrgemeinden mehrere Geistliche in einer Gemeinschaft aktiv sein sollen. Pawlowsky: "Ein einfacher Priester in einer Landpfarre verkommt ja."
Die Initiative "Wir sind Kirche" hofft durch Reform auf mehr Mitbestimmung der Laien. Vorsitzender Hans Peter Hurka sieht darin die Chance für ein zeitgemäßes Gemeindeleben, wie er am Donnerstag sagte. Die geplante Zusammenlegung von Pfarren zu großen Gemeinden sei hingegen "kein glücklicher Umstand, weil es vieles durcheinanderbringt". (APA, 20.9.2012)
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Wir sind Kirche ..
Ihr agiert irgendwie wie kleine Kinder
Ihr zahlt Kirchenbeitrag - und der Beitrag geht an die Dioözese.
von dort werden die Pfarrer bezahlt
also im Kreis herum dorthin wo Ihr seid
Wenn Ihr euren Beitrag direkt in den Pfarren abgebt, ist er zuerst dort
dort kann bezahlt werden was gebraucht wird
und die Pfarren zahlen einen Teil an die Diözese
das Geheimnis ist der Kirchenaustritt
er befreit zur Selbständigkleit
er macht Wehgeklage unnötig
mit Gruß
Georg
Die Nahrungskette war schon immer auf Fressen u. Gefressen werden aufgebaut, lange bevor der Mensch kam. Er hätte es auch gar nicht weitererzählen können, er konnte nicht sprechen weil der Kehlkopf zu tief angeordnet war.
Es gibt also keine Erbsünde, wir brauchen keine Erlösung, das heißt aber nicht dass wir Zeitgenossen nicht lieb mit einander umgehen sollen. Dazu werden wir immer auch Anleitungen brauchen. Ob das eine Kirche macht?
Ganz blöd finde ich auch bei der Idee der Wiedergeburt dass man einem Behinderten nicht helfen darf, weil er dann seine Sünden des Vorlebens nicht tilgen kann u. wieder als Behinderter geboren wird. Ist doch wirklich billig, diese Ausrede.
Wenn schon Wiedergeburt, dann mit neuer Identität.
Welche theologischen Probleme? Glauben Sie die Mehrheitsbevölkerung interessiert sich für theologische Dispute?
Ich denke, dass die Kirche wird massentauglichere Rezepte finden muss. Man könnte viel von Evangelikalen oder Islam-predigern lernen, die etwa das Internet gekonnt nutzen. (Bekehungsvideos; keine Theologen, sondern Ex-Boxer, Ex-Rapper; Keine Toleranz-Ökumene, sondern offensives Vertreten und Aufzeigen von Widersprüchen bei anderen Religionen; Gängige Phrasen, die jeder versteht, wiederholen und popularisieren)
Die Katholiken leiden unter den Persönlichkeiten welche vor 50 Jahren in den Priesterhäusern gebildet wurden. Jeder ist in irgend einer Weise verschroben - kein Wunder.
Dem Volk sollte die volle Wahrheit über die christl. Religion incl. aller neuen Forschungsergebnisse bekannt gemacht werden.
Eine neue Software wäre für das Betriebssystem erforderlich. Dieser Papst macht deutlich: so kann es nicht weitergehen.
es ist aber bedenklich, wenn auf die Gläubigen kein Verlass ist ..
wie ist das bei den Katholiken, wenn die Kirchensteuer abgeschafft wird ?
wenn in den Pfarren gesagt wird: gebt 2 % von eurem Einkommen,
gehen dann die Katholikern hinaus und rufen aus:
HA-HA, der kann Mich mal ! ?
einer nach dem anderen hat zugesperrt, zu den Supermärkten kommt man nur mehr mit dem Auto. Lange Wartezeiten, Schlangestehen, persönliche Betreuung null, wenn man was braucht muß man die Angestellten zwischen den Regalen suchen gehen, niemand fühlt sich für den Betrieb noch zuständig. Die Alten die nicht mehr so mobil sind,konnten in ihre Pfarre noch hinkommen. Sich im Netz zusammensuchen wo die nächste Messe grad wär, selber noch mit dem Auto hinfahren, mit den öffentlichen, wer kann das dann noch,. Jesus hat gesagt geht hinaus und verkündet … was verkünden Sie jetzt, das zusperren. Super Herr Kardinal.
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