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vergrößern 947x631Die neue PlayStation 3 soll Sony die benötigten Profite einbringen.
Es sollte die letzte große Offensive der PlayStation 3 werden: Sechs Jahre am Markt stellte Sony vergangenen Mittwoch die zweite und vermutlich letzte Revision seiner Spielkonsole vor. Das neue Modell ist abermals kleiner und leichter und bringt erneut Einsparungen bei den Produktionskosten. Die besten Voraussetzungen also, um im hart umkämpften Weihnachtsgeschäft gegen die etablierte und kommende Konkurrenz (Xbox 360 und Wii U) anzutreten.
Doch der Knalleffekt blieb aus: Für US-Kunden und europäische Konsumenten kam es nicht zur erhofften großen Preissenkung. Das neue Standardmodell mit 500 GB Festplatte und einem Spiel kostet 299 Euro, das Modell mit 12 GB kostet 229 Euro, kann aber aufgrund des Platzhungers der meisten Spiele ehrlicher Weise nicht empfohlen werden.
Status Quo? Es ist kompliziert!
Auf den ersten Blick scheint dies dennoch wie eine Verbesserung für Neukunden: Der unverbindlichen Preisempfehlung zufolge kostet die neue PS3 ab Ende September mit größerer Festplatte und Spiel genauso viel wie das bisherige Modell mit 320 GB Festplatte. Doch dieser Vergleich berücksichtigt nicht, dass sich der Markt in den vergangenen Monaten an die langsam sinkende Konsolennachfrage (wie immer am Ende einer Generation) angepasst hat. Dadurch ist die PS3 mit 320 GB Festplatte seit geraumer Zeit tatsächlich schon für unter 220 Euro im Handel erhältlich.
Für einen echten Marktanreiz hätte Sony mit der neuen PS3 auf unter 200 Euro gehen müssen. Doch weshalb ist die große Preisoffensive ausgeblieben? Einsparungen bei den Materialkosten hätten die PS3 zum Weihnachtsschnäppchen machen müssen.
Preiskrampf
Es gibt vermutlich zwei Gründe dafür. Erstens: Sony kann es sich nicht leisten. Und zweitens: Sony will es sich nicht leisten.
Problem eins betrifft auch jeden anderen japanischen Konzern: Der Euro hat seit 2009 im Vergleich zum Yen massiv an Wert verloren. Damit bringen im Ausland erwirtschaftete Erträge in Japan notierten Firmen nicht mehr so viel ein, wie vor drei Jahren. Konkret: Eine PS3 für 299 Euro brachte Sony 2009 noch rund 39.000 Yen ein. 2012 sind 299 Euro nur noch 29.000 Yen Wert. Sony muss in der Produktion daher allein 25 Prozent einsparen, nur um den Wertverfall auszugleichen. Der Spielraum für Preissenkungen am europäischen und auch US-amerikanischen Markt ist also wirtschaftlich bedingt extrem klein geworden.
Man sägt nicht den Ast, auf dem man sitzt.
Der zweite Grund für ein Ausbleiben einer gröberen Preissenkung dürfte sein, dass Sony sich aktuell keine weiteren Gewinneinbußen leisten will. Der Elektronikkonzern steckt seit vier Jahren tief in den roten Zahlen. Schuld daran ist neben dem Yen die starke Konkurrenz im TV- und Mobilfunkgeschäft. Die PlayStation-Sparte hingegen ist nach turbulenten Jahren von 2006 bis 2009 wieder zu einer der wenigen Stützen des taumelnden Riesen geworden. Die langsam in die Profitabilität geschobene PS3 muss auf ihre alten Tage nun das Silber nachhause tragen. In einem Interview mit Reuters bekräftigte PlayStation-Chef Andrew House diese Strategie.
Wen hat Sony im Visier?
Wenn der Preis allein nicht die treibende Kraft für das Weihnachtsgeschäft werden soll, wen spricht Sony dann mit einem 299 Euro Paket aus PS3, großer Festplatte und Spiel an? "Aller Wahrscheinlichkeit nach sind es Konsumenten, die noch keine PS3 haben", sagt John Koller, Marketingmanager bei PlayStation gegenüber Gamespot. "Wir haben bei Xbox 360-Spielern ein großes Interesse festgestellt, eine zweite Konsole zu kaufen wollen. Und über die kommenden zwei bis drei Jahre hat die PS3 ein starkes Line-up vor sich."
Mit Quantic Dreams Thriller "Beyond: Two Souls" und Naughty Dogs "The Last of Us" hat die sechs Jahre alte Plattform zumindest auch für 2013 noch zwei heiße Eisen im Feuer. Sollten Inhalte allein nicht überzeugen, muss Sony auf ein Währungswunder hoffen. (Zsolt Wilhelm, derStandard.at, 22.9.2012)
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Zsolt Wilhelm arbeitete sechs Jahre als Redakteur bei derStandard.at/web bevor er sich ganz dem Thema Games widmete und die Leitung des "GameStandard" übernahm. Den Blog nutzt er, um sich von der Seele schreiben zu können. Sonntags schläft er gerne aus.
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nachdem bei meiner ps3 60gb nach zwei jahren und zwei monaten das blu-ray laufwerk einfach den geist aufgab wollte der sony-support für eine austauschkonsole 174 euro haben!
ich hab denen gesagt das sie sich da selber ins knie schießen und hab die 174 euro in eine xbox 360s investiert was sich sehr gelohnt hat ;)
fu sony!
die nachfolge-generation wird - zumindest was sony betrifft - ganz sicher keine hochgerüstete konsole mehr sein. ich erwarte mir eine ähnlich hardware wie bei der wii u. sony kann es sich schlicht nicht mehr leisten einen hohen preis zu verlangen oder ein menge geld pro verkauftem stück zu verlieren.
ich kann mir aber auch gut vorstellen, dass microsoft einen ähnlichen weg gehen wird.
und insgesamt kann man nur hoffen, dass das geschäftsmodell bei den konsolen wieder auf eine gesunde basis gestellt wird und die zeiten der subventionierten hardware und überteuerten spiele ein für alle mal vorbei ist. denn eines ist klar: heute kann man nur mehr schwer mit spielen jenseits der 50€ geld machen - die leute kaufen sowas einfach nicht mehr.
Ich bin mir sicher, dass die nächste PlayStation oder Xbox einen deutlichen Hardware-Sprung nach vorne machen werden. Dass entspricht nicht nur den Branchengerüchten, sondern auch dem bisherigen Konsolenkonzept der beiden Hersteller. Es gibt kein einfacher zu vermarktendes Unterscheidungsmerkmal zu den dutzenden Casual-Plattformen (und zur Wii U), als moderne Spielegrafik und -technologie.
Bei den Spielepreisen würde ich mir so oder so keine Hoffnungen machen. Auch die Wii U hat bereits ihre ersten 70 Euro-Games im Angebot. (zw)
Sind das schon die ersten Rechtfertigungsversuche damit man die Hardware der Wii U irgendwie schönreden kann?
Sony hatte bei der PS3 mit dem BluRay Laufwerk eine Komponente verbaut, die vor allem zu Beginn sehr hohe Produktionskosten verursacht hat und massiv zu dem sehr hohen Releasepreis beigetragen hat.
Diese hohe Preiskomponente fällt aber mit der neuen Konsole aber weg da diese Laufwerke nun "Standard"-Ware wie ein DVD-Laufwerk sind.
sony muss den schritt riskieren, dass sie eine subventionierte konsole auf den markt bringen.
ms steht im vergleich zu sony gut da und hat das konsolengeschäft nicht als standfuss, ergo können sie recht breit herumfahren, auf der preisbandbreite.
und einen abstieg auf causalgaming kann sich sony auch nicht leisten, da sony keine zeldas, marios und co im portfolio hat.
... und wollte damit auch schön spielen. Aber in Anbetracht des Spieleangebots benutze ich die Playstation nur ca. alle 3 Wochen. Entweder gibt es dort Spiele im Ego-Shooter Modus, bei denen einem schlecht wird, von der Handlung, der Bewegung und dem Inhalt oder es gibt völlig debile bzw. infantile Spiele mit Bällen, die durch irgendwelche Rohre geschubst werden müssen, was ich meine, es gibt kaum etwas anspruchsvolles, was auch noch interessant ist und einen auf einem etwas höheren Niveau fordert (ok, das gibt es für fast keine Konsole...)
Deswegen benutzen wir die PlayStation eben nur alle 3 Wochen und zwar genau zum Blue-Ray-Film gucken.
Und dafür kann man sich im Notfall auch einen Blue-Ray-Player holen.
damit bist du mal bis zur nächsten generation beschäftigt.
sei mir nicht böse, aber wenn man schon zu so einer tirade ausholt, sollte man ein bissl einen überblick über den spielemarkt haben. den kannst du aber aufgrund deiner komplett falschen aussage nicht haben.
und klar. geschmäcker sind verschieden. aber es gibt genug spiele mit ordentlich anspruch auf der ps3. man muss sich nur ein bissl dafür interessieren.
... das wundert mich ja auch sehr. o_o
Ich geb mal zu, von den Spielen, die ich auf der PS3 hab, hab ich die meisten nicht durchgespielt aufgrund von, na ja, ich weiß nicht, Zeitmangel?
Aber gleich zu sagen, dass das alles Mist wäre, käme mir gar nicht in den Sinn. Es gibt auf der PS3 so viele tolle Spiele, da ist es echt ein Jammer, dass so einer wie Perynt so engstirning ist und das einfach nicht sieht. /:
Bis Anfang November dürfen die "Enthusiasten" helfen die Jahresbilanz zu retten. Danach wird der Preis reduziert - weil bewusste Kunden nur reduzierte Waren kaufen. Jeder weiß, dass man Schnäppchen an der Preisreduktion erkennt.
warum steht dann davon nix im beitrag?
das bedeutet doch, dass die produktionskosten im vergleich zu yen fallen und damit ein teil der buchtechnischen verluste der eur/yen abwertung aufgefangen wird.
achja, und die preise für klassische festplatten entwickeln sich rapide nach unten, wie wohl auch die kosten für den rest der stückliste der ps3.
leider kann ich daher die kausalkette des autors einfach nicht gutheissen.
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