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Wiesbaden - Die Frauen in Deutschland bekommen wieder weniger Kinder. Die Geburtenziffer je Frau ist 2011 auf 1,36 gesunken, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mit. Damit lag der Wert niedriger als ein Jahr zuvor, als es statistisch gesehen noch 1,39 Kinder waren. Die Zahl erreichte aber etwa das Niveau von 2009.
Im Schnitt waren die Mütter im Vergleich zum Vorjahr älter: Frauen unter 36 Jahren bekamen weniger Kinder, darüber legten die Geburten geringfügig zu. Auch regional gab es Unterschiede in Deutschland. In den neuen Ländern brachten die Frauen mit 1,43 Kindern nach wie vor mehr Kinder zur Welt als in den alten Ländern (1,36).
Mindestens jedes siebte Kind in Deutschland wächst heute in ärmlichen Verhältnissen auf - das berichtet die "Saarbrücker Zeitung" unter Berufung auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Derzeit seien mehr als 1,6 Millionen Kinder unter 15 Jahren auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen. Dies entspreche einer Quote von 14,9 Prozent. In Bayern sind demnach 6,8 Prozent der Altersgruppe betroffen, in Berlin 34,5 Prozent.
Seit 2005, dem Jahr der Einführung von Hartz IV, habe sich die Zahl der betroffenen Kinder um gut 81.000 verringert, berichtete die Zeitung. Parallel dazu sei jedoch die Zahl der Bezieher des sogenannten Kinderzuschlags gestiegen. Während es Ende 2005 knapp 41.000 Kinder gegeben habe, deren Eltern den Kinderzuschlag bezogen hätten, seien es im August 2012 mehr als 210.000 gewesen, hieß es in dem Bericht. Etwa 87 Prozent von ihnen seien jünger als 15 Jahre. (APA, 20.09.2012)
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Jedes 7. Kind ist arm - nach dem statistischen Wert. Was für ein Blödsinn. Wenn eine Frau im akademischen Umfeld nach Studium z.B. von Architektur, Kunstgeschichte oder auch gerne Germanistik ihre beruflich äußerst mediokre Karriere durch das gesellschaftlich anerkannte Erwerbsmodell "Alleinerziehende Mutter" unterbricht um den Niederungen des Alltags für einige Jahre zu entfliehen bei gleichzeitiger automatischer Alimentierung mit mind. 3ZKB sowie Lebenshaltungskosten ist das Kind in der Regel statistisch gesehen arm. Gleichzeitig sind diese Kinder bei vernünftiger Verwaltung der Ressourcen in den ersten Jahren sehr wohl gut aufgestellt. Wie ich in meinem Umfeld in einer Stadt im Norden Hessens seit circa 25 Jahren zunehmend beobachte.
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