Ägyptens Revolutions-Graffiti fällt "Säuberungsaktion" zum Opfer

Ansichtssache | 20. September 2012, 15:43

Kairo - In einer nächtlichen Aktion haben Mitarbeiter der Stadt Kairo die Wände der Mohammed-Mahmoud-Straße weiß übermalt. Davor waren dort zahlreiche Graffitis zu sehen, die während der Arabischen Revolution entstanden sind. Nur drei Häuserblöcke vom Tahrir-Platz entfernt, entstand auf diesen Wänden eine Art Open-Air-Museum mit der Geschichte der Revolution. Im Mittelpunkt dabei standen neben Ex-Präsident Hosni Mubarak vor allem Demonstranten und Freiheits-Slogans. 

Die Graffitis feierten aber rasch ihre Rückkehr. Nur kurz nach der Aktion der Behörden machten sich viele Künstler an die Arbeit, um die Graffitis wiederherzustellen. (red, derStandard.at, 20.9.2012)

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foto: ap/nasser

Wo zuvor noch eine Mischung aus Hosni Mubarak und Militärchef Tantawi zu sehen war, ist nun pures Weiß zu sehen.

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Die "Säuberungsaktion" wurde von Polizisten abgesichert.

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Dieser Herr protestiert gegen die Aktion.

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Aber es wird schon wieder gemalt.

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Auch dieser Mann macht mit.

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Die neuen Graffitis.

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"Respect me"

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Der abgebildete Mann kam während der Revolution ums Leben.

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Eine Karikatur des ägyptischen Präsidenten Mursi.

offenbar gab es noch zeit für die bepflasterung der straße

wie man auf bild 1 und bild 2 sehen kann...

Gut dass die Menschen nicht aufgeben

Ägypten hat noch einen langen Weg vor sich.
Graffiti ist die beste ART für Unmutsäusserung
aber, auch ja ...eine Kunstform.Nicht alle sind schön,aber es geht um die Botschaft.

Bravo!
Die Revolution ist nicht nicht vorüber.

überraschung!

Schade aber kairo ist nicht Berlin

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