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"Es ist höchste Zeit, dass die Eckpfeiler einer neuen Lehrerausbildung eingeschlagen werden", so Paul Kimberger.
Wien- Die in der "ARGE LehrerInnen" vereinigten Lehrergewerkschaften in der GÖD begrüßen zwar die neue Initiative von ÖVP und SPÖ bei der Lehrerausbildung: "Es ist höchste Zeit, dass die Eckpfeiler einer neuen Lehrerausbildung eingeschlagen werden", so ARGE-Vorsitzender Paul Kimberger (FCG) in einer Aussendung. Die Eckpfeiler selbst wollen die Lehrervertreter aber an eine andere Stelle verlagern. Sie fordern nach wie vor eine gleichwertige Ausbildung auf Master-Niveau für alle angehenden Pädagogen.
"Eine neue Pädagogenausbildung sollte ein Bachelorstudium, direkt daran anschließend ein Masterstudium und dann eine Induktionsphase vorsehen", betonen die Gewerkschafter. Lehrer, die an einer AHS-Langform oder in allgemein bildenden Fächern an berufsbildenden höheren Schulen (BHS) zu unterrichten beginnen, müssten nach Ansicht der Gewerkschaft alle Teile des Masterstudiums absolviert haben, die in der AHS zum Unterricht in Unter- und Oberstufe bzw. in der BHS befähigen. Ein berufsbegleitendes Masterstudium sei zwar einerseits im Sinne der Durchlässigkeit und andererseits im berufsbildenden Bereich als Möglichkeit der Höherqualifizierung und für Quereinsteiger erforderlich. Als "Normalausbildung" sei es aber nur im Bereich der Berufsschule vorzusehen.
Das von den Regierungsparteien favorisierte Modell sieht dagegen vor, dass künftige Pädagogen schon nach einem vierjährigen Bachelorstudium unterrichten können. Der Master-Abschluss ist demnach erst für eine Fixanstellung nötig.
Weitere Forderungen der Gewerkschafter: Die angestrebten eigenen Institutionen zur Lehrerbildung müssten auf Kooperationen zwischen Pädagogischen Hochschulen (PH) und Universitäten beruhen, auf tertiärem Niveau angesiedelt sein und "über die in diesem Bereich übliche Autonomie verfügen". Eingriffe in Personalentscheidungen durch die Politik "müssen jedenfalls ausgeschlossen werden". Außerdem verlangen die Lehrervertreter, dass der fachwissenschaftliche Anteil der Ausbildung gegenüber den Vorgaben der ursprünglichen Vorbereitungsgruppe jedenfalls für derzeit universitär ausgebildete Lehrer deutlich erhöht werden müsse. (APA, 20.9.2012)
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Sie sind halt Doktor, auch wenn es ein Diplomstudium ist.
Soll er sich mit Hausmasta anreden lassen, wenn er Medizin studiert hat?
Ich habe Respekt vor jedem, der ein Doktoratsstudium der Medizin in Österreich erfolgreich abgeschlossen hat.
Für höhere Schulen JAWOHL, aber für Volks-, Hauptschulen,.. wirklich nicht.
Natürlich wollen das die LehrerInnen, weil dann in der Folge auch höhere Gehaltsforderungen begründbar sind.
Vielmehr wäre zu trachten, die LehrerInnen in die Schule zu bringen und dort AUCH zu ARBEITEN.
Die 20 Stunden-Woche, die 14 Wochen Ferien pro Jahr und (!!) die schlechten PISA-Ergebnisse korrelieren semantisch.
Im Bildungsbereich scheint wirklich jegliche Logik abhanden gekommen zu sein.
Dort glaubt man ernsthaft (natürlich mit Hintergedanken bei den LehrerInnen), mit weniger Schulstunden im Jahr (wir rangieren hier international fast am Schluss) bessere Ergebnisse zu erzielen.
Man MUSS die LehrerInnen mit hartem Vorgehen aus dem Faulbett holen!!!
Wenn Sie das sagen, dann muss das wohl ein Axiom sein. Ihr 'Axiomensystem' ist aber nicht ganz widerspruchsfrei:
Herbstferien: Österreich(0) und Finnland(1 Woche)
Weihnachtsferien:Österreich(2) und Finnland(2 Wochen)
Winterferien: Österreich(1) und Finnland(1 Woche)
Osterferien: Österreich(1) und Finnland(0,5 Wochen)
Sommerferien:Österreich(9) und Finnland(10,5 Wochen)
Feiertage:Österreich(8) und Finnland(2 Tage)
Stunden (zu 60min), die Lehrerinnen im Grundschulbereich in der Klasse verbringen müssen:
Österreich(744) und Finnland(677)
Aber was braucht ein ordentlicher Ideologe so etwas wie Fakten oder gar Widerspruchsfreiheit. Er "weiß" einfach "was Sache ist" ;-)
Tagsüber sollen die JunglehrerInnen (für weniger Geld versteht sich) ganztags an der Schule sein, und nebenbei "berufsbegleitend" den Master machen.
Wann eigentlich?
In der Nacht?
Oder ist das Ganze so ein Wischiwaschi-Studium, das man so ein bisserl nebenbei erledigt?
Jede Reform, die inzwischen aus diesem Ministerium kommt, ist noch schwachsinniger als die Vorhergehende.
Wenn DAS die "Bildungsoffensive" sein soll, dann wünsche ich Österreich alles Gute für die Zukunft - das Land wird's brauchen!
Das Problem kommt ja daher, dass Fr. Schmied in einer ihrer hunderttausenden Ankündigungen davon gesprochen hat, eine 2-Klassen-Lehrer-Gesellschaft zu schaffen (aus finanziellen Gründen natürlich, denn ein Bachelor würde weniger verdienen als ein Master); etwas Schwachsinnigeres gibt es tatsächlich nicht, dann geht es auch in der Schule wie in den Ämtern zu: einer schafft an (master mit allen Rechten), der andere muss ausführen. Aber wenn er will, kann er ja den Master machen, nebenbei....der Tag hat aber nur 24 Stunden.
um als lehrer vorerst arbeiten zu können, benötige man lediglich den bachelor. dann habe man einen befristeten vertrag, natürlich arbeite man auch für weniger geld. selbstverständlich habe man dann die ganztagsschule, an der laut schmid v.a. die junglehrer mehr zeit verbringen sollen. neben dem arbeiten solle man den master machen, um einen unbefristeten vertrag zu bekommen.
WIE SOLL DAS FUNKTIONIEREN?!?!?!?!?
wer hat jahrzehntelang verhindert, dass auch pflichtschullehrer akademiker sind...wohl die övp und ihre gewerkschaftsvertreter/personalvertreter...selbstverständlich sollen alle! lehrer 10 semester auf bachelor/master niveau ausgebildet werden!
Dann hat das "berufsbegleitend" aber keinen Sinn. Damit verzögert bzw. verhindert man doch ein Masterstudium.
Nein, der Sinn dahinter kann nur sein im Schulbetrieb so viele Bachelors wie möglich zu haben. Die sind billig, die kann man jederzeit einfach kündigen ähmm... nicht weiterbeschäftigen und man kann sie jederzeit gängeln, da man ihnen nur klar machen braucht, dass man sie sonst versetzt (weit weg von der Uni) oder man ankündigt nach dem Master eine Fixanstellung zu verweigern.
Und mit letzterem "Argument" kann man auch beliebig Bachelors "anwerben".
Und wer sich dem Druck beugt und an den Schulen billige Überstunden schiebt, der kommt erst gar nicht auf die blöde Idee sein Masterstudium (schnell) durchzuziehen.
Am Ende des Studiums besser gesagt beim Eintritt ins Berufsleben dürfen sich die Lehrer dann von den Schülern mit Professor anreden lassen. Das Ego der Lehrerschaft läßt sich offenbar in einem Land in dem Titel immer noch wichtiger als Inhalte sind leicht streicheln.
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