Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Peking - Nach schwachen Konjunkturdaten in China dürfte die Zentralbank des Landes der Wirtschaft bald wieder unter die Arme greifen. Die Geschäfte der Industrie schrumpften im September den elften Monat in Folge, wie aus einer Umfrage der Großbank HSBC hervorging. Der Einkaufsmanagerindex stieg zwar leicht auf 47,8 Punkte, das Barometer blieb aber wie seit fast einem Jahr unter der Marke von 50 Zählern, ab der es Wachstum signalisiert.
Der Teil-Index für die Produktion fiel auf 47,0 Punkte und damit den tiefsten Stand seit November 2011. Experten halten eine weitere Zinssenkung oder ähnliche Schritte zur Stützung der Konjunktur für immer wahrscheinlicher. "Wieder einmal richten sich die Augen auf Peking", sagte NordLB-Analyst Frederik Kunze. "Wir rechnen damit, dass die chinesische Zentralbank noch im September die Geldpolitik weiter lockern wird - 25 Basispunkte halten wir für sehr wahrscheinlich."
Wegen des schleppenden Wirtschaftswachstums hatte Staatspräsident Hu Jinta bereits angekündigt, die Konjunktur im zweiten Halbjahr stärker anzukurbeln. Zuletzt hatte die Zentralbank mehrfach die Leitzinsen gesenkt, um der Wirtschaft unter die Arme zu greifen. Zudem wurde den Banken die Kreditvergabe erleichtert. Für eine weitere Lockerung der Geldpolitik spricht laut NordLB-Experte Kunze auch der im Herbst anstehende wichtige Kongress der kommunistischen Partei. "Es kann durchaus unterstellt werden, dass die scheidenden Entscheidungsträger bestrebt sind, ihren Nachfolgern ein geordnetes Haus zu übergeben."
Die mauen Industriedaten sorgten an den Aktienmärkten für Ernüchterung und schürten Sorgen vor einer konjunkturellen Durststrecke. Das HSBC-Barometer "signalisiert damit eine anhaltende Abschwächung im Verarbeitenden Gewerbe", erklärte Commerzbank-Analyst Lutz Karpowitz. Das habe zu einem generellen Anstieg der Risikoscheue unter den Investoren geführt. Der Dax gab bis zum Mittag 0,4 Prozent nach. Der Euro rutsche auf ein Ein-Wochen-Tief von 1,2939 Dollar nach 1,3044 Dollar im New Yorker Schlussgeschäft am Mittwoch. (APA/Reuters, 20.9.2012)
Die Entscheidung der EU fällt inmitten wachsender Spannungen in der Handelspolitik
Die deutsche Bundesregierung fürchtet eine Eskalation. Über die Strafzölle sei noch keine Entscheidung gefallen
Die Volksrepublik prüft die Preise von importierten nahtlosen Rohren aus der EU, den USA und Japan
Der griechische Staat will zumindest knapp die Hälfte seines 55-Prozent-Anteils versilbern
2012 legten die Investitionen der Volksrepublik um ein Fünftel zu, vor allem Staatsfonds stehen hinter dem Kapitalfluss
Zu wenig für China, sagen die Anleger und lassen das die Börsenindizes spüren
Noch nie zuvor schwärmten so viele Chinesen aus. Lukrativ für die Märkte, doch sie müssen sich auch an neue Spielregeln gewöhnen
Fitch zeigt sich besorgt über das stark angewachsene Schattenbankenwesen und senkt die Kreditwürdigkeit von "AA-" auf "A+"
Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt gewinnt mehr Spielraum für ihre Geldpolitik, die Lebensmittelpreise steigen langsamer
Die Hälfte der befragten Chinesen beklagt, dass Deutsche in der Volksrepublik zu wenig auf die Kundenwünsche eingehen
Ein Comic animiert chinesische Unternehmen, für ihre Rechte zu kämpfen
Suntech kann fällige Anleihen nicht bedienen, Gläubigerbanken beantragen die Sanierung in Insolvenz
Es werden massive Zweifel an den für 2012 offiziell gemeldeten 7,8 Prozent BIP-Plus geäußert
Im schwelenden Handelsstreit mit der EU macht die Volksrepublik ernst: Die Zölle auf Toluoldiisocyanat sollen bis zu 37,7 Prozent betragen
Die chinesischen Ausfuhren stiegen im Februar unerwartet stark um 21,8 Prozent
Mit teilweise mehr als 20% branchenbezogenem Wachstum und einem BIP Wachstum von knapp 8%.
Weckt mich, wenn Österreich jemals sosehr schwächelt wie China.
Ich kann diesen Schwachsinn aus angeblichen Wirtschaftsredaktionen schon nicht mehr hören.
Naja, die 8% sind eine 'magische Grenze' für die Erhaltung der sozialen Stabilität (Klassenkämpfe). Außerdem: Demographisches Problem: die Bevölkerung erreicht 2030 ein Maximum und wird dann zurückgehen. Bis dahin muss die Wirtschaft so gut aufgestellt sein, dass weniger Kinder mehr alte Menschen erhalten können. Sonst krachts! Und "Wenn China erwacht, wird die Welt erzittern" (Napoleon)
trotzdem: der Industriesektor, vor allem die Schwerindustrie mit langer Rücklaufzeit für Profite ist ausschlaggebend für langfristige Trends. Wenn Stahlproduktion und Bauindustrie schwächeln hat das unvermeidbare Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.