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Ein zur Studie passendes Fundstück, gentdeckt auf der linken Wienzeile.
Um das Image von Journalisten ist es nicht zum Besten bestellt. Diesen Befund legt eine vom Österreichischen Journalisten Club (ÖJC) in Auftrag gegebene Umfrage nahe. Nur jeder Dritte (34 Prozent) stuft demnach Journalisten als unabhängig ein, und weniger als jeder Fünfte (18 Prozent) hält sie für objektiv. Dass Journalisten über Fachwissen und Kompetenz verfügen, denkt nur jeder Vierte (27 Prozent). Mit neun Prozent schnitt die Frage nach dem Vertrauen in Journalisten am schlechtesten ab. Diese Ergebnisse der von OGM unter 803 Personen durchgeführten Untersuchung wurden am Donnerstag präsentiert.
Die Meinungsforscher testeten auch den Vergleich zu anderen Berufsgruppen ab. Mit 21 Prozent genießen Journalisten in der österreichischen Bevölkerung immerhin ein wenig mehr Ansehen als Politiker, die gerade einmal auf 16 Prozent kamen. Und während Politiker nur für sechs Prozent der Bevölkerung glaubwürdig wirken, sind es bei Journalisten mit 18 Prozent zumindest dreimal so viel.
Geringe Jobsicherheit für Journalisten
Rund ein Sechstel der Bevölkerung stufen einen Arbeitsplatz im journalistischen Bereich als sicher ein. Im Vergleich dazu finden 72 Prozent, dass Richter einen sicheren Arbeitsplatz haben, 69 Prozent attestieren Polizisten hohe Jobsicherheit. Rund drei Prozent der Befragten gaben an, selbst in irgendeiner Form regelmäßig journalistisch tätig zu sein. Das sind knapp 200.000 Österreicher, rechnete der ÖJC vor. Laut Angaben ist der überwiegende Teil jedoch in ihrer Freizeit journalistisch aktiv.
Die Umfrage ist laut ÖJC der Auftakt zu einer groß angelegten Journalistenuntersuchung. Demnächst sollen alle österreichischen Journalisten von OGM angeschrieben werden, um an einer großangelegten Onlinebefragung teilzunehmen. Die Ergebnisse sollen im November vorliegen. (APA, 20.9.2012)
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Überall, wo Korruption zur Staatspolitik erklärt ist, sind ähnliche Ergebnisse massgebend. Wobei für den Mundtod der österreichischen Journalisten meistens ihre eigenen Chefs schuldig sind, die sehr staatspolitisch denken, also korrupt!
das sich gerade in online-foren zeigt ist doch, dass die härtesten kritiker der medien/journalisten keinerlei ahnung haben und einfach irgendwelchen stumpfisnn nachbeten, den sie irgendwo im internet oder am stammtisch aufgeschnappt haben.
mich hat das eine zeit lang geärgert, aber mittlerweile ist es mir egal. wenn einer partout nicht klüger werden will und sich lieber als vollpfosten outet, dann soll er das tun. ist nicht mein problem.
genau das, was sie fordern gibt es ja auch schon heute. betroffene kommen zu wort. das ganze wird von einem außenstehenden, dem journalisten, zusammengefasst und in einen rahmen aus bgelitenden informationen gestellt. im idealfall zugegeben.
oder dem was manche für eine meinung halten ist es so eine sache. natürlich können sie zwei meinungen, z.b. zum gesundheitssystem lesen (die eine sehr positiv, die andere das genaue gegenteil). nur wird ihnen das nicht viel helfen, wenn sie nicht zusätzlich fakten haben, die es ihnen ermöglichen die beiden aussagen einzuordnen.
um es ganz simpel zu machen: wenn der eine sagt das gesundheitssystem ist weltklasse und der andere behauptet, es wäre völlig am sand - was wollen sie da vergleichen ohne zusatzinformationen (die nicht von den beiden quellen kommt)? und hier hakt guter journalismus ein (bzw. schon vorher, weil er den beiden fragen stellt).
zu denken geben?
kaum.
zu sehr suhlen sich die medien in selbstgerechtigkeit, völliger selbstkritiklosigkeit und der brennenden frage, woher künftig die profite kommen sollen.
jede wette dass diese peinliche und besorgniserregende umfrage keinem der bedeutenden kommentatoren hier einen kommentar wert sein wird.
und wenn wird darin gebunkert und gemauert werden anstatt sich zu fragen, inwiefern man sich das selbst zuzuschreiben hat.
(oberschicht/reich--unterschicht/untere mittelschicht/arm/verarmend) haelt populistisch einzug.
der weg des geringsten widerstandes war schon immer sehr einladend. was fuer eine destruktive energieverschwendung. die geschichte wiederholt sich.....
""Wenn man den Wutbürgern zuhört, erhält man rasch das Gefühl, in einem durch und durch korrupten, dem baldigen Untergang geweihten Morast zu leben, in einem finsteren Abgrund der Verschwörung, in dem die Knechte des Kapitals, der Politik, der Ökonomie und der Medien herrschen.""
http://www.welt.de/politik/d... ratie.html
wann in den letzten hundert jahren wurde so viel ueber machenschaften eben veroeffentlicht, wie in den letzten jahren.
das zeigt eben z.b. korrupte politiker auf, mMn darf man/frau aber nicht den fehler der irrationalen pauschalisierung machen.
es gibt genug hervorragende journalisten, die solche "skandale" aufdecken, oder genug maulwuerfe, die geheimakten ans tageslicht bringen.
750 zeichen sind leider zu wenig, doch mMn werden auch medien und politiker eben durch das internet "glaesern" und nicht nur die buerger.
mfg
wer beruflich ab und zu mit den strukturen dieses staates/dieser stadt zu tun hat, weiß, wie durch und durch verfault das alles ist, wie sich korruption bis in die allerunterste ebene zieht. es ist ein frommer wunsch, daß es nur deshalb den anschein hat, es gebe mehr korruption, weil mehr aufgedeckt wird.
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