13-jähriger philippinischer Straßenjunge erhält Friedenspreis

Half notleidenden Kindern mit Geschenken

Den Haag - Ein 13-jähriger philippinischer Straßenjunge ist mit dem diesjährigen Internationalen Friedenspreis für Kinder ausgezeichnet worden. Cris Valdez, der in seinem Land auf einer Müllkippe hauste und in einer Grabstätte schlief, nahm den mit 100.000 Euro dotierten Preis am Mittwochabend im niederländischen Den Haag entgegen. "Meine Botschaft an die Kinder in der Welt ist, dass sie niemals die Hoffnung aufgeben dürfen", sagte der 13-Jährige anschließend auf einer Pressekonferenz.

Valdez will Arzt werden

Überreicht wurde der Preis, der von der Stiftung KidsRights verliehen wird, von dem Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu. "Du bist wundervoll", sagte er zu Valdez. Der Bub verteilte über seine eigene Stiftung bisher mehr als 5000 kleine Geschenke an notleidende Straßenkinder auf den Philippinen, darunter Schuhe und Kleidung, aber auch Spielzeug und Süßigkeiten. Der KidsRights Stiftung zufolge half er insgesamt rund 10.000 Kindern - auch bei alltäglichen Problemen wie Hygiene- und Gesundheitsfragen. Mit dem Geld will sich Valdez nach eigenen Angaben seinen großen Traum erfüllen und Arzt werden. (APA, 20.9.2012)

Share if you care
10 Postings

Da gehört viel Kraft dazu - dem Glanz des Geldes nicht zu erleigen und tatsächlich in eine eigene Karriere über 20 Jahre zu investieren!..

Gratulation!

Ein wiffer Kerl, coole Sache...

"seine eigene Stiftung"

Gibt es da noch mehr Informationen? Wie kommt ein Straßenkind zu einer Stiftung, die Geschenke verteilt?
Wird doch keine Gang sein?

tatsächlich sehr beruehrend

danke

Wo genau auf den Philippinen? Die sind groß.

viel Glück!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.