Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 1280x720
vergrößern 1280x720
vergrößern 1280x720Es ist schon ironisch, dass sich Zombie-Spiele über die vergangenen Jahre wie eine Seuche verbreitet haben. Vom lieblichen Tower-Defense-Game "Plants vs. Zombies" über den hektischen Multiplayer-Shooter "Left4Dead" bis zum knallharten Überlebenstrip "DayZ" ist Genre bereits so stark überflutet, dass scheinbar kaum mehr Platz für Innovationen ist. Jeff Strain, der ehemalige Chefprogrammierer von "World of WarCraft" sieht das anders. Mit seinem frisch gegründeten Studio Undead Labs will er frischen Wind in das Genre bringen. Sein ambitioniertes Projekt heißt "State of Decay" und verspricht in einer offenen, von Untoten besetzten Welt taktische Herausforderungen für Überlebenskünstler.
Survival-Manager
Das von Microsoft vertriebene Werk wird für Xbox 360 und PC erscheinen und ist (ausnahmsweise in diesen Zeiten) ein reines Einzelspielererlebnis. Oberflächlich betrachtet hat es viel mit Open-World-Titeln wie "Dead Island" oder "Dead Rising" zu tun. Die Spielwelt, der virtualisierte Süden der USA, erstreckt sich über vier Quadratkilometer und lässt sich frei erkunden. Es gilt Ressourcen zu sammeln und Überlebende zu retten, wobei man sich der verlassenen Fahrzeuge bedienen kann und in menschenleeren Häusern Unterschlupf findet.
Doch die Rekrutierung von Überlebenden in die eigene Enklave macht "State of Decay" weit strategischer als man es von etablierten Genrevertretern kennt. Als Spieler darf man jeden Charakter steuern und dessen individuelle Fähigkeiten nutzen. Der eine mag ein tapferer Krieger sein, während der andere geschickt im Umgang mit Werkzeug ist und ein Arzt besser im Krankenzelt aufgehoben ist. Und dieser Wechsel ist notwendig, denn irgendwann geht auch dem tüchtigsten Kämpfer die Puste aus und muss pausieren. Denn ist das Energielevel erst am Ende, steht man in der Zombiewelt bereits mit einem Fuß im Grab.
Wiederaufbau
Den Entwicklern zufolge ist das Ziel der 10 bis 15 Stunden dauernden Kampagne einerseits zu überleben, aber andererseits auch die Gesellschaft wieder aufzubauen. Dafür gilt es Gebäude einzunehmen, diese zu Außenposten auszubauen und Ressourcen darin zu horten, um Areale Schritt für Schritt wieder sicher zu machen. Damit man nicht alles selbst erledigen muss, kann man seinen computergesteuerten Mitstreitern Befehle geben. Rund 50 Charaktere werden einem im Zuge der Geschichte über den Weg laufen, wobei jeder Sterben und selbst zum Zombie werden kann. Wer jedes einzelne Schicksal erleben möchte, wird wohl mehrmals spielen müssen.
Technisch basiert "State of Decay" auf der CryEngie 3 und war ursprünglich als massives Online-Spiel konzipiert. Schlussendlich entschied sich Undead Labs dazu, die Idee quasi testweise als Einzelspielerkampagne auszuprobieren. Wann das Spiel erscheinen wird, ist noch nicht bekannt. (zw, derStandard.at, 20.9.2012)
Links
Geopolitik zum Spielen lehrt Konsequenzen von Krieg und ökosozialer Marktwirtschaft
Evolution Studios Rennspiel lässt selbst "Gran Turismo 6" alt aussehen
Können Bonusinhalte, Rabatte die Ungewissheit über einen Fehlkauf aufwiegen? Und was haben Hersteller davon?
Entwickler zeigen erstmals PS4-Version und erklären die Neuerungen
Hersteller beansprucht Werbeeinnahmen durch User-Videos von Nintendo-Games für sich
Sony sichert sich die Veröffentlichungsrechte - Produzenten von "Iron Man" und "Despicable Me" an Bord
Konzern konzentriert sich anstelle dessen auf Sonys und Microsofts neue Konsolen
Googles Pendant zu Apples Game Center wird auf mehreren Plattformen nutzbar sein
Die Abrechnung mit dem "amerikanischen Traum" ist in 8 Bit noch eine Spur plakativer als auf der Leinwand
Entwickler erklären, was hinter dem spektakulären Starttitel der PS4 steht
EA-Gebrauchtspiele lassen sich künftig auch im Mehrspielermodus gebührenfrei zocken
Hersteller hofft, Talente von der Konkurrenz abwerben zu können
Ubisoft steigert Einnahmen dank Core-Games um fast 20 Prozent
Leistungsstarke Hardware, offene Plattform und Games-Streaming locken
Herausgeber reduziert Jahresverlust und verspricht große Games für die nahe Zukunft
Gameplay-Demo zeigt Vermischung aus Shooter und Strategiespiel
Fortsetzung des Nazi-Shooters konzentriert sich auf die neue Story
Eindeutige Belege gefunden - Soziale Funktionen, "Achievements" und "Leaderboards"
Hersteller verspricht authentische Echtzeitschlachten und erhofft sich viel von Sonys Konsole
sind das Tippfehler oder denke ich zu "kleinlich", aber 4km² und 10-15h Spielzeit klingen jetzt nicht wirklich nach einem Spiel für lange fesselnde Stunden ??? ... Bei DeathIsland habe ich alleine auf der ersten Insel ganze Tage verbringen können ohne das es wirklich langweilig wurde :)
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.