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Das Pharmaunternehmen Nycomed investiert 40 Millionen Euro in den Standort Linz.
Linz - Das Pharmaunternehmen Nycomed investiert am Standort Linz 40 Millionen Euro in den Ausbau einer Wirkstoffanlage. "Das ist ein deutliches Signal für Linz und bestätigt die Zukunftsfähigkeit des Standortes", betonte Standortleiter Dirk Konz in den "Oberösterreichischen Nachrichten". Nycomed, das 2011 vom japanischen Konzern Takeda übernommen worden ist, will heuer mehr als 600 Millionen Euro umsetzen.
Mit dem Ausbau der Anlage wurde bereits 2011 begonnen. 2014 soll sie voll laufen und ihre Kapazität doppelt so hoch sein wie zuvor. 15 zusätzliche Mitarbeiter werden für den Betrieb noch benötigt. In den vergangenen zwölf Monaten hat Nycomed seinen Personalstand bereits um 30 auf insgesamt 581 Beschäftigte aufgestockt.
Nycomed setzte 2011 rund 577 Millionen Euro um (2010: 542 Millionen), heuer will man die 600-Millionen-Marke überspringen. Rund die Hälfte der Erlöse wird mit dem Durchblutungsförderer Actovegin erwirtschaftet. Das aus Kälberblut hergestellte Medikament wird vor allem bei Schlaganfall-Patienten eingesetzt und erfreut sich steigender Nachfrage. Laut Konz sind die Wachstumsraten vor allem in Russland, den Gus-Staaten und China "sehr signifikant". Das EGT des Jahres 2010 von Nycomed geben die OÖN unter Berufung auf Creditreform mit 129,1 Mio. Euro an. (APA, 20.9.2012)
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