Microsoft schließt Sicherheitslücke in Internet Explorer am Freitag

20. September 2012, 09:02

Umfangreiches Software-Update angekündigt

Microsoft will die gefährliche Sicherheitslücke in seinem Browser Internet Explorer am Freitag schließen. Es werde ein umfangreiches Software-Update geben, kündigte das Unternehmen in einem Blogeintrag in der Nacht auf Donnerstag an. Zunächst bietet Microsoft eine Zwischenlösung an, um die Computer sicherer zu machen. Bisher seien nur wenige Nutzer Ziel einer Attacke geworden, betonte der Windows-Konzern. 

IT-Experten warnen vor Nutzung

Die Sicherheitslücke war am Wochenende bekannt geworden. Betroffen seien Computer, die den Internet Explorer in den Versionen 7 oder 8 unter dem Betriebssystem Windows XP, sowie in den Versionen 8 und 9 unter Windows 7 verwenden, hieß es. Auch andere IT-Sicherheitsexperten wie die Firma F-Secure rieten von der Benutzung des Microsoft-Browsers ab. 

Kein Problem in IE 10

Über die Schwachstelle kann ein Computer mit einem Trojaner - einer verdeckt agierenden Schadsoftware - infiziert werden. Dazu reicht es schon, eine präparierte Webseite zu besuchen. Der neue Internet Explorer 10, der Ende Oktober mit dem Betriebssystem Windows 8 offiziell erscheint, kennt das Problem nicht. (APA, 20.9.2012)

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Microsoft

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Dazu hat man Opera! Da bleibt einen einiges an Übel erspart! :-)

Sehr schnell reagiert!

So soll es sein.

Quasi ein Zero Week Exploit :oD

So ganz nebenbei bemerkt: Die Prompte Reaktion von MS ist vorbildlich. Weiter so!

und obendrein kann man sich bis dahin

zumindest bedingt mit dem EMET (enhanced mitigation experience tool) helfen. gibt es zB hier http://www.microsoft.com/en-us/dow... x?id=29851 Man muss es allerdings einwenig konfigurieren und die iexplore.exe (32bit und/oder 64bit) manuell einbinden, häufig unter dem Pfad c:\program files\internet explorer\iexplore.exe oder c:\program files(x86)\internet explorer\iexplore.exe Und insgesamt finde ich auch dass MS hier vorbildlich reagiert hat!

Komme heute morgen in die Firma und siehe da: unser microsoftbegeisterter Administrator hat in der Nacht Firefox installiert - die erste "freie Software" im Netzwerk überhaupt - und den IE deinstalliert. Was für eine Wohltat nach Jahren ausschließlich mit dem IE!

Nachdem er mich mal gelöchert hat, warum ich privat Linux verwende, wird jetzt zurückgelöchert... ;-)

na was ist denn das

für eine Pemperlfirma, wo man mal schnell den Browser tauscht. Scheint eine 2 personen-Firma mit Minimal-IT zu sein. Da hat sich der "Admin" anscheinend gleich mal in die Hose gemacht.

Nö, KMU - dürfte gestern von Rechner zu Rechner gehüpft sein der Arme. Da kommen schon ein paar zusammen... Und ich nehme mal an, er hätte das nicht gemacht, wenn er es nicht für notwendig empfunden hätte. Zumindest war er die letzten Jahre stur nicht bereit, Firefox oder Chrome zusätzlich zu installieren (versteh ich eh - mehr Software, mehr Administrationsaufwand), von IE tauschen keine Rede. Die Firma auf Linux umzubasteln verlangt ja niemand, wäre wegen dem verwendeten Datenbanksystem auch nicht machbar.

na hoffentlich

hat er den IE nicht tatsächlich deinstalliert, sonst werden Sie bald einige Probleme bekommen

und zwar welche?

Zum Beispiel, dass dann die Hilfe und das Windows-Update nicht mehr funktionieren?

nein, die funktionieren weiterhin. die hilfe, weil die trident-engine bei der deinstallation nicht entfernt wird, und update, weil es mit dem IE schon lange nichts mehr zu tun hat.

Zeigt mal wieder, wie herrlich schlecht Windows designed ist.

zeigt nur wie bereitwillig alte gerüchte geglaubt werden wenn sie ins eigene weltbild passen.

Wenn ich mich nicht irre, dann sind updates aber zwingend abhängig vom Microsoft-Dateimanager. Ohne Explorer, keine updates. Richtig? Und war nicht früher der Explorer auch abhängig von Trident? Wenn sich das geändert hat, dann ists ja okay. =)

dateimanager? (windows) explorer? internet explorer? updates? kenntst dich eh noch aus? ;-)

der IE war früher stark ins system verzahnt, zB windows update oder die anzeige von webseiten im windows explorer. der irrsinn ist aber längst geschichte.

der IE ist jetzt ein eigenständiges programm (iexplore.exe), ohne wenn und aber. und dass die rendering engine anderen anwendungen auch zur verfügung steht ist eine selbstverständlichkeit.

IE deinstalliert?

d.h. er hat das icon vom IE vom desktop genommen? ;)

bei deinstalltion wird iexplore.exe entfernt. das ist der browser (navigation, bookmarks, tabs etc.), aber nicht die rendering engine. die wird nämlich oft noch gebraucht (hilfe, 3rd party apps).

wird es nicht irgendwann fad, immer mit demselben halbwissen hausieren zu gehen?

Lt. Heise ist auch der IE 6 betroffen.

Für den Minus-Klicker:

"Update vom 18.09., 10:00: Auch der IE 6 ist betroffen. Die Angabe im Artikel wurde entsprechend korrigiert."

Quelle:
http://www.heise.de/security/... 09711.html

Oder man installiert ein sicheres Betriebssystem:

http://www.ubuntu.com/download/... -installer

bei der "marktdurchdringung"

ist das ja auch nicht unbedingt ein angriffsziel für hacker und dem ganzen gesocks.

Im Webserver Bereich hat GNU/Linux einen sehr sehr hohen Marktanteil

und dort ist Sicherheit noch kritischer als am Desktop

Ubuntu ist sicher kein schlechtes OS, aber:

Meine Maschine hat eine AMD-Grafikkarte und ich will weder fummeln müssen noch ein "das geht halt nicht" in Kauf nehmen (müssen), die Karte hat 400€ gekostet und ich will sie auch nutzen können.

Meinen RAW-Konverter gibts nicht für Linux.
Meine HDR-Software gibts nicht für Linux.
Mit Ausnahme von WoW, wo man vielleicht mit Wine pfuschen könnte, läuft auch keins meiner Spiele auf Linux.

Außerdem sollten die meisten militanten Linuxer jetzt langsam überrissen haben, dass die Missionierung unter jedem Betriebssystem-Artikel eh nix bringt, sondern ihr nur in Rot ertränkt werdet.

Das AMD-Grafikkarten-Argument gilt, außer bei Notebooks mit Hybrid-Grafik, seit Jahren nicht mehr. Die anderen Argumente sind leider unter der Prämisse, dass man nicht fummeln will, immer noch zutreffend.

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