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Für weitere Auszahlung einer weiteren Hilfstranche muss Griechenland insgesamt 11,5 Milliarden Euro einsparen.
Athen - Griechenland und seine internationalen Geldgeber sind nach Angaben aus Regierungskreisen bei den Grundzügen für weitere Einsparungen nicht mehr weit auseinander. Die Gespräche gingen zwar noch weiter, in wichtigen Fragen habe man sich aber angenähert, sagte ein Regierungsvertreter. "Wir stehen jetzt bei (Einsparungen von) 9,5 Milliarden Euro."
Die Geldgeber EU, EZB und IWF hätten ursprünglich 4 Milliarden aus dem von der Regierung vorgelegten 11,7-Milliarden-Euro-Sparpaket nicht akzeptiert, hätten inzwischen aber Maßnahmen zugestimmt, die zu 9,5 Milliarden Einsparungen führten. Man hoffe, bis Sonntag zu einem Abschluss zu kommen, hieß es.
Wird das Vorhaben umgesetzt, kommen auf die Griechen weitere Lohn- und Rentenkürzungen sowie Einschränkungen bei Sozialleistungen etwa für Menschen mit Behinderungen zu. Es wird daher mit neuen Massenprotesten gerechnet. Am Donnerstag wollen die Metro-, Eisenbahn- und Tram-Beschäftigten in Athen streiken. Für die nächste Woche haben die Gewerkschaften einen Generalstreik ausgerufen. Unter den Koalitionspartnern herrscht griechischen Medien zufolge unter anderem Uneinigkeit über eine weitere Heraufsetzung des Pensionseintrittsalters von 65 auf 67 Jahre.
Nachdem sich beide Seiten auf die weiteren Einsparungen verständigt haben, werden sich die Geldgeber der Frage zuwenden, ob das Land seine Zusagen erfüllt hat, die es im Gegenzug für Milliarden-Hilfen eingehen musste. Davon ist abhängig, ob Griechenland weitere 31 Milliarden Euro aus dem Hilfsprogramm ausbezahlt bekommt. Allgemein wird erwartet, dass Griechenland die Zusagen nicht komplett umsetzen konnte. Gleichwohl hielt sich die Kritik der Geldgeber zuletzt in Grenzen. Die Debatte darüber, ob Griechenland aus dem Euro-Raum austreten sollte, ist abgeebbt. Das liegt auch im Interesse der Euro-Partner, die verhindern wollen, dass sich die Krise in Griechenland zuspitzt und dann größere Euro-Volkswirtschaften wie Italien oder Spanien ebenfalls in den Abwärtsstrudel gezogen werden. (APA, 20.9.2012)
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...ok, sollen die Griechen diese Einsparungen von 9,5 Mrd.€ geschaft haben, aber woher kommt das ??
Wie kann es sein, dass Griechenland jetzt "gut" da steht, obwohl keiner einen Job hat.
Einsparungen sind ja kein Vermögen. Und Vermögen gibt es ohne Wirtschaft nicht. Und Wirtschaft gibt es ohne arbeitendes Volk nicht.
Also was soll so toll an der Situation sein, lt. Troika??
sondern die franzmänner:
http://www.ftd.de/
ich glaub schon (öfters).
da gehts dann richtig um die wurscht.
aber ein bisserl zeit hamma ja nu. womöglich.
und nicht den Computer wert, auf dem sie erstellt wurden.
Die sind in einigen Wochen schon wieder obsolet und werden von der Rezession aufgefressen - genau solche Nahrung will die Rezession - da wird sie schön gemästet.
Bei Griechenland kann man beobachten, wie ein Land ins Chaos, Anarchie und vielleicht auch bürgerkriegsähnliche Zustände getrieben wird.
Ja, ein Programm ganz im Zeitgeist.
Behinderte, Pensionisten und Geringverdiener sind ja keine Leistungsträger und müssen - so wie es aussieht - aussortiert werden. Diese Menschenverachtung ist kaum mehr auszuhalten. Strukturreformen, Verhinderung der Steuerhinterziehung und Einbindung der Reichen in die Finanzierung des Staates sind offensichtlich keine Optionen. Lieber nimmt man jenen, die ohnedies nichts haben. Das ist Sozialdarwinismus der schlimmsten Form.
griechenland muß zuerst einmal etwas ändern. bis jetzt wurde noch kein unnötiger und auch kein korrupter beamter entlassen. kein staat kann sich auf dauer ein derart aufgeblähtes beamtenheer leisten.
auch bei den korrupten politikern geschieht nichts.
ich zweifle stark daran, dass die Griechen noch Vorteile aus der EU-Mitgliedschaft schöpfen. Bürgerkriegsähnliche Zustände, und kein Ende in Sicht, Argentinien hat immerhin die Konsequenzen aus der Dollar-Bindung gezogen, und nach der Währungsreform einen Neustart umgesetzt. Das Szenario in Griechenland ist ein Schrecken ohne Ende, wobei es dazu nur um die Zufriedenstellung der Gläubiger geht.
wird nicht von heute auf morgen alle angehnehmen Dinge abgeben.
Ich erinnere mich heute noch an ein Interview mit einem griechischen Pärchen, so knappe 30 Jahre alt.
Schlecht bezahlte Jobs müssen sie ausüben, keine Aussichten, alles schlecht, sie überlegen Griechenland zu verlassen.
Aber die Wohnung war der Hammer, toller Fernseher, tolle Couch, tolle Möbel, tolle Küche, alles vom Feinsten.
Schlaraffenland halt.
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