Bank of America streicht 16.000 Stellen

20. September 2012, 08:05

Die Erholung von der Hypothekenkrise dauerte länger als bei anderen Finanzhäusern

Charlotte  - Die von der US-Hypothekenkrise gebeutelte Bank of America beschleunigt einem Zeitungsbericht zufolge ihren Stellenabbau und streicht bis Ende des Jahres 16.000 Arbeitsplätze. Dies gehe aus einem internen Dokument der Unternehmensführung hervor, berichtete das "Wall Street Journal". Die zweitgrößte US-Bank beschäftigt derzeit rund 275.000 Mitarbeiter.

Die Bank of America hatte länger als andere US-Finanzhäuser gebraucht, um sich von der Hypothekenkrise zu erholen. Sie hatte mit am stärksten auf den US-Häusermarkt gewettet und noch 2008 den Hypothekenfinanzierer Countrywide Financial gekauft, als die Krise schon in vollem Gange war. Countrywide erlitt mit seinen zweitklassigen Krediten Schiffbruch. Seither hat die Bank das Immobilienfinanzierungsgeschäft drastisch zurückgeschraubt, zuletzt aber wieder Marktanteile gewonnen. (APA/Reuters, 20.9.2012)

eine gute idee!

Die skrupeloseste Bank hat soeben ihren größten Konkurenten im Inland noch weiter nach Unten gedrückt

Ein hoch auf den Turbokapitalismus. Wo wir auch wenn wir schon gewonnen haben, die anderen noch ausschalten müssen.

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.