Salesforce will an die Spitze der "sozialen Revolution"

SAP-Konkurrent will die Kommunikation in Sozialen Netzwerken auch für Unternehmen besser nutzbar machen

Facebook, Canon, Spotify, Virgin America, Nestle, Toyota: Die Liste der Kunden zeigt, für den Cloud-Pionier Salesforce.com läuft es rund. Dies zeigt der SAP-Konkurrent auch auf seiner Hausmesse Dreamforce in San Francisco. Die Veranstaltung konnte über 70.000 Besucher in die Stadt locken. Als Redner wurden unter anderem der ehemalige US-Außenminister Colin Powell und Virgin-Gründer Richard Branson engagiert.

"Soziale Revolution"

Weltweit finde derzeit eine "Soziale Revolution" statt, erklärte das Unternehmen am Mittwoch zum Auftakt seiner Konferenz. Mehr als 4,5 Milliarden Nutzer von Sozialen Netzwerken führten weltweit mehr als 150 Millionen Unterhaltungen täglich. Diese Entwicklung verändere auch maßgeblich die Beziehung von Unternehmen zu seinen Kunden.

Führende Unternehmen in der Welt würden derzeit die stark wachsende Bedeutung der Kundenkommunikation über Soziale Netzwerke erkennen, sagte Salesforce-Chef und Gründer Mark Benioff bei seiner Eröffnungsrede. Diesen Unternehmen stehe man an zur Seite.

Neue Produkte




Dementsprechend stellte Salesforce eine Reihe neue Produkte vor. Mit „Salesforce Touch", einer Anwendung speziell für Tablets wie das iPad, soll die Kundenpflege jederzeit mobil zur Verfügung stehen. Eine weitere Software, "Chatter Communities for Service" soll es Kunden ermöglichen, jederzeit in einem geschlossenen Bereich etwa mit einem Experten des Unternehmens in Verbindung zu treten. Die "Salesforce Marketing Cloud" soll schließlich die verschiedenen Kommunikationskanäle für das Marketing bündeln und einheitlich verwaltbar machen. (sum, 20.09. 2012)

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