Wieder Einbruch in Wiener KPÖ-Zentrale

19. September 2012, 19:28

Mehr Schaden als Beute

Wien - Die KPÖ-Zentrale in Wien-Penzing hat in der Nacht auf Mittwoch wieder Besuch von Einbrechern erhalten. Wie schon beim ersten Coup am 10. September war der angerichtete Schaden weitaus höher als die Beute.

Didi Zach, Landessprecher der KPÖ Wien: "Gesellschaftliche Umverteilung durch Einbrüche in KPÖ-Lokale wird zu keinen positiven Resultaten führen." Wer Umverteilung möchte, müsse dafür sorgen, dass eine starke Kommunistische Partei im Parlament für eine andere Steuer- und Finanzpolitik eintreten könne. (APA, 19.9.2012)

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der letzte absatz der war gut...

Sag ichs doch

seit sie Turmöl verkauft haben glaubt halt jeder das Geld läge bei denen Haufenweise herum. Derweil is das schon längst aufgeteilt und angelegt. Ganz komunistisch halt.

Geklaut wurde das Geld, von der roten Fini und Schlaff.

na ja

DDR gelder werden wohl nicht mehr im tresor liegen ;-)

Erstaunlich das es in einer Zeit der grössten Kapitalismuskrise

gerade den Kommunisten (bis auf Spanien) nicht gelingt daraus politisches "Kapital" zu schlagen...

In Griechenland konnten die Konservativen dank den orthodoxen Kommunisten ihre Koalition bilden, weil diese sich ja geweigert haben dem Linksbündnis beizutreten...

ja ja der ewige Spaltpilz der Linken auf den die Rechten bis heute bauen können... ;)

Das "Linksbündnis" ist kommunistisch (und die Schwesternpartei der KPÖ in der Europäischen Linkspartei) und sie sind in Griechenland die zweitstärkste Partei. Stärkste Partei sind sie nur aufgrund der massiven Angstmache durch Rechte und EU nicht geworden.

Die Stalinisten machen was sie schon immer gemacht haben. Möglichst viel Blödsinn..

Dazu muss man klar feststellen:

Die "orthodoxe" KKE (KP Griechenlands) ist nur eine von mehreren Kommunistischen Parteien dort. Und während die KPÖ dem Linksbündnis SYRIZA nahesteht, gibt es für die isolationistische Haltung der KKE eher Sympathisanten in der Steiermark und einigen unbedeutenden K-Kleingruppen. Aber: SIe haben völlig recht:
Täglich lachen sich die Kapitalisten ins Fäustchen über die Unfähigkeit der Linken sich zu einen. Sie hätten nämlich gegen eine geeinte ArbeiterInnenschaft keine Chance.

die lachen nicht über die linken...die lachen über den vertrottelten

bildungsfernen österreicher der nach wie vor,(heute völlig unbegründet), angst vor den kommis hat...er wählt daher lieber das selbe nochmals, sozusagen bittet er um einen nachschlag...als ob er von dieser scheisse nicht genug bekommen könnte...nun gut, dann soll er's haben...

ERINNERT MICH AN DEN EINBRUCH BEI DEN GRÜNEN wo eine akte aus dem eurofighter schrank gestohlen wurde...was is mit das eigentlich?

Waren die Einbrecher auf der Suche nach einem signierten Porträt von dem Genossen Stalin?

falls eine ausgabe des parteiprogramms gestohlen wurde, waren es die sozis.

die haben nämlich vor einiger zeit vergessen woher sie kommen und welche ideale sie zu vertreten/verteidigen haben.

nein, sozis waren das sicher nicht. die suchen noch immer dort nach ihrer identität:
https://www.fundamt.gv.at/webpublic... ingValue=0

"na habens denen einbrochen?"

einmal anders ... :D

wen interessiert bitte ein einbruch in ein vereinslokal ?

KPÖ

Ich habe von der KPÖ schon lange nichts mehr gehört oder gelesen und jetzt auch nur, dass eingebrochen wurde. Wär nicht jetzt der richtige Zeitpunkt wieder öffentlich aktiver zu werden? Bei der jetztigen Situation wär die KPÖ eine Alternative oder zumindest als Protestpartei zu wählenbar.

Sie können nächstes Jahr gerne wieder zum Volksstimmefest kommen, dort ist immer etwas los.....

Davon abgesehen kann man sich heute dank Internetzeitalter recht einfach über politische Parteien und deren Programme informieren.

vielleicht doch noch ein bisserl desavouiert durch die Realität die Partei?

ABer die Wuchtel vom Zach ist trotzdem gut.

wählbare Alternative

Wen sollte man auch sonst wählen? Immer nur das kleinere Übel wählen sollte doch mit der Zeit fad werden, oder?

Vor allem wenn das Übel dennoch immer größer wird.

Bestellsdu newsletter.

Die KPÖ ist aktiv ..

... nur berichten die Medien selten darüber. Gestern waren KommunistInnen vor dem Parlament dabei - aber berichten tut man seitens der Medien nur über die Piraten und den Fussi.

das macht sinn...so kommen sie gleich gar nicht in die köpfe

des einen oder anderen der sich vielleicht verändern möchte...partei-mäßig mein ich..

Da stellt sich die Frage, warum schaffen es z.b. die Piraten öffentlich wahrgenommen zu werden bzw. in die Medien zu kommen und die KPÖ nicht? Liegts nur an den Medien oder doch auch an der KPÖ selbst? Ich weiß es nicht, mich würds nur freuen, wenn da mehr kommen würde und sich eine wählbare linke Alternative auftuen würde.

Die KPÖ hat ein riesiges Problem: Der Name.
Warum sie den nicht endlich ändern werde ich nie verstehen.
Bei KPÖ denkt jeder an Stalin, Erschießungen, Unterdrückung und wirtschaftliche Fehlentscheidungen.
Das Programm der KPÖ hat mit diesen Dingen aber nichts zu tun.
Mit ihrem Programm welches nicht mehr auf Enteignung abziehlt und den sozialistischen Gedanken wieder mehr in den Vordergrund stellt würden sie sicher mehr Leute ansprechen als sie derzeit Stimmen bekommen.
Aber anscheinend konnten sie sich noch nicht komplett von alten Werten lösen, denn sonst würden sie den Namen endlich ändern.

sag ich dauernd...die bildungsfernen schichten bekommen das nicht mit

da die krone sicher nicht über sowas berichten wird...

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