Hypo sammelt Liechtenstein-Scherben auf

Die Hypo Alpe Adria hat nach einem Streit mit anderen Anteilseignern wieder Einblick in ihre Schaaner Tochter

Klagenfurt - Die Kärntner Hypo Alpe-Adria-Bank hat einen Streit mit der AAP Holding beigelegt und nach Jahren wieder Einblick in die seit 2009 in Liquidation befindliche liechtensteinsche Tochterbank. Das berichtete der "Kurier" in seiner Donnerstagausgabe. 51 Prozent der Alpe Adria Privatbank AG wurden Ende 2007 an die AAP Holding verkauft. Bei der Hypo hofft man nun, neue Erkenntnisse über die Vergangenheit der Bank gewinnen zu können.

Im Zuge der Liquidation kam es zwischen Hypo und AAP zu einem Streit um ein Konsulentenhonorar. Diese Differenzen wurden nun ausgeräumt. Die Hypo zahlt einen sechsstelligen Euro-Betrag an die AAP Holding, über den exakten Betrag wurde Stillschweigen vereinbart.

Vergangenheit prüfen

Damit ist die Hypo wieder Formaleigentümer der liechtensteinschen Bank und hat vollen Einblick in das Unternehmen, was vorher nicht der Fall war. Bei der Hypo erhofft man sich nun neue Erkenntnisse über diverse über Liechtenstein abgewickelte Geschäfte in den Jahren vor 2007. "Das ist ein wichtiger Schritt bei der Aufarbeitung der Vergangenheit der Bank", sagte ein Sprecher. (APA, 19.9.2012)

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