Red Bull will Trennung von Lichtmaschinen-Lieferanten

Boss Mateschitz sieht nach doppelter Vettel-Panne keine andere Alternative

Singapur - Nach bereits zwei Ausfällen von Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel wegen defekter Lichtmaschinen hat Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz nun die Trennung vom Hersteller gefordert. "Ich will, dass Renault sich von seinem Zulieferer trennt und einen anderen Lieferanten einsetzt", sagte Mateschitz der Auto Bild motorsport. "Diese Möglichkeit steht auf der Agenda", antwortete Renaults Einsatzleiter Remi Taffin.

Renault beliefert Red Bull seit Jahren mit Motoren. Der derzeitige WM-Vierte Vettel schied in Valencia und zuletzt in Monza wegen defekter Lichtmaschinen aus, insgesamt trat der Schaden in dieser Saison schon sechs Mal bei Renault-Motoren auf.

Ein Wechsel des Zulieferers ist nach Angaben von Red-Bull-Berater Helmut Marko alternativlos: "Von der Chassisseite her können wir das nämlich nicht beeinflussen, weil es um die Position im Temperatur- und Spannungsumfeld des Motors geht.  (SID, 19.9.2012)

  • Sebastian Vettel war für Didi Mateschitz schon zu viel zu Fuß unterwegs.
    foto: epa/srdjan suki / pool pool

    Sebastian Vettel war für Didi Mateschitz schon zu viel zu Fuß unterwegs.

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