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Schöttel: "Ich hätte keinen absoluten Schwachpunkt entdeckt".
Wien - So ein Geisterspiel kürzt manche Dinge ab, zum Beispiel spart sich Rapid Erzählungen über den Vorverkauf. Wie viele Polizisten wann, wo und warum im Einsatz sind, ist auch ziemlich wurscht, weil keine Fans müssen auch nicht perlustriert werden. Wobei die Uefa schon verlangt, dass eine Sperrzone ums Happel-Stadion errichtet wird.
Denn ein paar Menschen dürfen sich die Europa-League-Partie zwischen Rapid und Rosenborg Trondheim vor Ort anschauen. Jeder Klub hatte 75 Karten zu verteilen, Rapid gab sie den Legenden, Spielerfrauen und Spielerkinder bleiben ausgesperrt. Die Norweger schöpften das Kontingent nicht zur Gänze aus. Sie orderten 45 Stück, darin waren die Spieler und Trainer Jan Jönsson schon inkludiert.
Im vorletzten Moment ersuchte man noch um ein paar zusätzliche Tickets für die Angestellten der Botschaft, Rapid und die Uefa sagten Ja. Rund 130 Journalisten dürfen vor Ort vom gespenstischen Spiel berichten, es ist gestattet, dass sie miteinander reden. Platzsprecher gibt es keinen, Andreas Marek hat Pause. "Wem sollte ich was mitteilen?" Es darf auch keine Stimmung via Tonband gemacht werden.
Selbst kitzeln
Trainer Peter Schöttel lamentiert nicht, er sagt nur: "Unsere Chancen wären in einem vollen Stadion besser gewesen. Wir sind auch deshalb in der Gruppenphase, weil die Zuschauer gegen Novi Sad und PAOK aus uns die letzten Prozente herausgekitzelt haben." Nun muss man sich selbst kitzeln, die depperten Leuchtraketen in Thessaloniki führten zu diesem Desaster. Schöttel: "Das sind äußere Umstände, die wir nicht beeinflussen können. Als Profi muss man das ausblenden können." Kapitän Steffen Hofmann stimmt dem zu: "Wir dürfen uns von dieser Nichtatmosphäre nicht beeinflussen lassen und müssen auf unsere Chancen warten. Das Match ist verdammt wichtig, wir wollen anschreiben."
Schöttel lobt nicht nur aus Höflichkeit den Gegner: "Wir treffen auf eine sehr starke Mannschaft, die in der Defensive sehr gut organisiert ist. Auch in der Offensive hat Rosenborg Leute mit Qualität, die uns wehtun können, wenn wir nicht aufpassen." Die Distanzschüsse der Trondheimer seien durchaus gefährlich. Als Schlüsselspieler wurden Innenverteidiger Tore Reginiussen, die Mittelfeldakteure Mikkel Diskerud und Borek Dockal sowie Freigeist Tarek Elyounoussi ausgemacht, der an Zlatko Junuzovic erinnert.
Und so wird in der Vorbesprechung der Geist ausgeblendet und darauf Wert gelegt, dass es ein normales Fußballmatch ist. Vor gut einem Jahr hat Rapid im leeren Hanappi die Admira 2:0 geschlagen. Die Tore sind spät gefallen. Hofmanns Erinnerung: "Das Jubeln war irgendwie komisch, aber sonst war es relativ normal."
Der Form halber sei erwähnt, dass die Partie um 21.05 Uhr angepfiffen wird. Im ein paar Bezirke entfernten Hanappi steht eine Vidiwall, da können die Rapid-Fans ihren Geist gratis ausleben. (Christian Hackl, DER STANDARD 20.9.2012)
Gruppenphase - Gruppe K/1. Runde:
SK Rapid Wien - Rosenborg Trondheim (Donnerstag, 21.05 Uhr/live ORF eins, Wien, Happel-Stadion/"Geisterspiel" - wegen UEFA-Sanktionen keine zahlenden Zuschauer zugelassen, SR Stanislaw Todorow/BUL).
Rapid: Königshofer - Trimmel, Sonnleitner, Gerson, Katzer - Heikkinen, Ildiz - Hofmann, Alar, Burgstaller - Boyd
Ersatz: Novota - Pichler, Schrammel, Wydra, Prager, Dobras, Grozurek
Es fehlen: Schimpelsberger, Drazan, Schaub (alle verletzt), Prokopic (rekonvaleszent)
Rosenborg: Örlund - Dorsin, Rönning, Reginiussen, Höiland - Dockal, Gamboa, Diskerud, Holm - Elyounoussi - Chibuike
Ersatz: Hansen - Issah, Svensson, Alas, Selnäs, Prica, Iversen
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wem nützt es?
Fußball wird wegen der Spieler oder der Fans gespielt? ... da hammas schon... bei vielen Unterklassenvereinen ist die Zuschauerkulisse ähnlich... die Spieler spielen gerne egal wie viele Zuseher da sind... also dürfte es keine Rolle spielen ein solches Spiel auch ohne Zuseher zu spielen... und zu gewinnen ... aber dann ist da auch noch das Geschäft... ich verkaufe an die Fans... an die Werbung... und davon lebt der Spitzenfußball... dazu die ordnende Hand der UEFA... die da Idealen nachhängt...vom gewaltfreien Sport... und der ist natürlich alles Recht um den Visionen weiter nachhängen zu können... der Präsident eines Vereines bringt seine Fans an der Hand ins Stadion... alle sind brav... wer wird bestraft? die Spieler!
da war klar, Rapid spielt nächste Saison nicht international.
SK Sturm Graz, Red Bull Salzburg, FK Austria Wien und SV Josko Ried waren die damals internationalen Starter für "rot-weiß-rot !!!!!".
Verwundert stellt man in Favoriten fest, warum die Rapid-Anhänger plötzlich "Symphatien" für AZ Alkmaar, Metalist Charkiw oder Malmö FF finden. Es waren doch die Gegner der Wiener Austria! Es geht immerhin um die österreichische Ehre! Ganz schnell galten diese Rapid-Anhänger als "dumm" etc. weil diese "Gestalten" offensichtlich nicht erkannten dass es um die Ehre geht. "Rapid hat offensichtlich noch nie was von der 5-Jahreswertung gehört". Heute ist Rapid -alleine- an der Reihe. Und plötzlich gibt es ziemlich viele Rosenborg Symphatisanten...
Genannte Mannschaften wurden vom Staatsfunk ignoriert. Und die Grünen werden jetzt mit "Grün-Weiß für Rot-Weiß-Rot"-Spots auf ein Bedeutungslevel gehoben, dass diese nicht mal verdient hätten, wenn Fußball irgendwie was Wichtiges wäre. Aber ich gönn euch von Herzen Parisek, Polzer & Co, insofern passt eh alles gut zsamm.
Wie viele Polizisten wann, wo und warum im Einsatz sind, ist auch ziemlich wurscht, weil keine Fans müssen auch nicht perlustriert werden.
Die selbsternannte Qualitätszeitung kann sich scheinbar keine Lektoren mehr leisten...
an die,die hier unverständlicherweise auf eine niederlage von rapid hoffen:hier spielt ein ÖSTERREICHISCHES team und da wird es verdammt noch mal doch gehen, dass man sich wünsch, dass es gewinnt!wenn die austria spielen würde, würde ich mir auch wünschen, dass die austria gewinnt.sogar wenn die dosen spielen würden, denn schliesslich gehts auch um die 5 jahres wertung. DANKE!!!!
Aber sie sind offensichtlich nicht besser als diese bestimmten bzw. ausgewählten Rapid Fans die sich für "wichtiger" halten.
Sie erkennen nicht dass es um Österreich geht, nicht um den Verein.
Ich persönlich hasse Red Bull Salzburg. Das gebe ich jederzeit zu. Und trotzdem hatte ich mich geärgert, als Düdelingen kam...
handgranate aufs spielfeld geworfen!
der spieler hatte sowas von glück!
http://www.youtube.com/watch?fea... PVLJzeZ9i8
Die Splitter hätten alle am Bild höchstwahrscheinlich getötet. Die Sprengladung (beurteilt an der Größe des Feuerballss) war allerdings nicht ohne, viel mehr ist in einer (Splitter-)Handgranate wohl auch nicht drin.
Keine Angst, man lässt das heute im Stadion vorhandene Potential nicht ungenutzt: Die Ersatzspieler und der Arzt haben ein paar Gesänge und eine Choreo einstudiert, am Einklatschen der Rapid-Viertelstunde werden sich auch die Spieler im Laufen beteiligen. (Quelle: tba)
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