Studieren bei offenen Fenstern

Ansichtssache | Martin Putschögl
19. September 2012, 16:05
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foto: projektgesellschaft wu wien

Es ist das "wesentlichste, größte und spektakulärste Projekt", das die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) bisher durchgeführt hat - und es ist, anders als man das von anderen Großprojekten kennt, voll im Zeit- und Kostenplan. Schon im Frühsommer 2013 wird der neue Campus der Wiener Wirtschaftsuniversität zwischen Messezentrum und Prater fertig sein, sagte BIG-Geschäftsführer Hans-Peter Weiss am Mittwoch.

 

Bild: LLC von Zaha Hadid

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Ein großes LOB...

...der Projektleitung.
Ich wohne in der Nähe und bekomme die Fortschritte recht gut mit. Toll was da gebaut wird.

Und was ich am besten finde:
Das ganze Projekt, ja, ALLE Gebäude, die Aussenanlagen, einfach alles... KOSTET NUR KNAPP HALB SOVIEL WIE DER VOLL IN DIE HOSEN GEGANGENE NEUE FLUGHAFENTERMINAL!!!

uiii...ja..solche schrägen bauten sind supppper...siehe science park uni linz ;)...sehr schräg alles

Am Besten find ich die Selbstmörder Stiegen

die so quer durch den Innenbereich gehen; siehe Bild 4.

ideal um in da runter zu springen.

Schaut stylisch aus. Hoffentlich sind die Bauten aber auch funktional?! Das ist nämlich das Wichtigste!

Der Skylink schaut optisch auch nicht gerade schlecht aus, funktional aber ist er leider eine absolute Fehlplanung.

An dem Punkt möchte ich auch gleich anmerken, dass man innen die Funktionalität wohl teilweise vernachlässigt hat. So soll die Bibliothek einen schönen Teppichboden (aber einen von der Sorte mit den langen "Haaren", bitte nicht fragen wie die genau heißen) bekommen, da man nicht in der Lage war die Akustik zu berücksichtigen und der Teppich das teilweise kompensieren soll...

und wann gibts eine neue TU?

das wäre nämlich auch notwendig! Ingenieure sind immerhin auch sehr wichtig!

http://www.univercity2015.at/
Die TU hat sich entschieden, nicht in die Randbereiche der Stadt abzuwandern.
Wenn sie sich beispielsweise das Gelände am Getreidemarkt ansehen, an dem alle Gebüde neu gebaut oder renoviert wurden bzw. gerade renoviert werden, dann finde ich das auch die richtige Entscheidung. Am Getreidemarkt werden Technische Chemie, Verfahrenstechnik und Maschinenbau einen gemeinsamen Campus finden.

Liebe Redaktion

Das habt ihr ja schon mal gut gemacht mit den 13 Fussballstadien. Bitte korrigiert aber noch die Aushub- und Betonierungsarbeiten vom metrischen System in die internationale journalistische Volumeneinheit: Badewannen.

Als WU-Student bin ich über jedes Fenster in den neuen Hörsälen dankbar. Und bitte die Wände nicht wieder in einem dermaßen ekelhaften Grün streichen...

stimmt, endlich muss ich nicht mehr kuenstlich beatmet werden...

leiwand freu mich schon auf den Campus!

Und ich hätt mich gfreut.
Nach so manchen fensterlosen Jahren, grün mit speibbeige und künstlich beatmet.

ich muss so lachen, die TU sitzt in ihren versifften buden um den karlsplatz und saniert sich mit mäßigem erfolg durch die gegend, weil die nicht in der lage waren, an einem strang zu ziehen und die profs lieber am naschmarkt papperln gehen, und die WU hats geschickterweise geschafft, einen tollen, herzeigbaren campus zu bekommen, liebe tu-studierenden, bedankt euch bei eurem oberbau, und kopf einziehen, falls wieder mal ein deckenteil der schwerkraft nicht widerstehen kann :-)

sie faseln einen derartigen unfug daher...

die tu hat das von allen - profs, mittelbau, studierenden abstimmen lassen.

und das man vielleicht nicht wie einige wu-obere das über "connections" arrangiert, ist eher eine stärke als eine schwäche.

"papperln" lieber ein paar hirnzellen, bevor sie posten.

unfug? offiziell waren es natürlich andere gründe (city campus und so, kann man ja auf den univercity2015-seiten nachlesen)
auf der tu redeten zu viele leute mit, manche entscheidungen kann man einfach nicht basisdemokratisch treffen, und so sitzt man weiter über halb wien verteilt, und feiert das auflassen von 2,3 kleinen aussenstellen als erfolg
die ergebnisse der zwei unterschiedlichen vorgehensweisen sprechen für sich....

MINT gibts halt nur auf dem Papier.

In der Praxis investiert das schwarze Ministerium bevorzug in die WU oder sinnlose Projekte wie Gugging(100mio/Jahr!!!) oder die neue Boku-Außenstelle im Nichts(am Rand von Tulln) sowie irgendwelche Pseudo"Universitäten" in Krems.

Da jetzt die Schuld den Ordinarien der TU(oder Uni Wien) zu geben ist schlichtweg falsch.

Ich bin noch an der Uni Wien tätig und auch bei uns wurden in den letzten 10 Jahren etwa 1/3 der Assistentenstellen gestrichen. Und das obwohl Chemie doch angeblich gefördert wird...

Richtig ist, dass ich mir mehr Widerstand der Professoren gegenüber der Politik wünschen würde(aber leider sehe ich da auch zu viel "schwarz").

Bitte vergessen Sie an dem Punkt nicht zu erwähnen, dass ein WU-Studium im Vergleich zu einem TU-Studium relativ günstig ist, was hier sicher auch eine Rolle spielt.

da haben sie natürlich recht, eine wu-infrastruktur ist ähnlich einer büronutzung, während auf der tu vielfach labors/prüfstände/werkstätten benötigt werden, die natürlich wesentlich aufwändiger sind, trotzdem haben sie es kräftig versemmelt: generalsanierung Karlplatz liegt nach der sanierung des eingangsbereiches und einbau des kuppelsaales auf eis, getreidemarkt läuft, da werden halt teilweise völlig ungeeignete bestandsgebäude für aufwändige nutzungen adaptiert, oder finden sie es gut, motor- und getriebeprüfstände im dichtbesiedelten 6. bezirk zu haben? oder ein gründerzeithaus mit biotechnologielabors auszustatten? wenigstens ist der BIG-anteil finanziert, die tu selber hat ja sowieso massivste budgetprobleme

ich sitze gerade im freihaus und musste tatsächlich grad lachen :)

"Studieren bei offenen Fenstern"

bleibt ja nichts anders übrig, wenn es keine balkone oder terrassen gibt

Schön ...

... dass in Wien langsam gute moderne Architektur Einzug hält (WU, Hauptbahnhof, Sofitel, DC1 ...), was man uns da bis jetzt vorgesetzt hat (Zaha Hadid-Haus an der Lände, ...) war ja eher grausig.

Und man merkt am Forum echt, dass wir in Österreich sind: Wird günstiger gebaut (Westbahnhof-Gebäude, Jedmayer, ...) heißt's "Oh Gott, verschandeln unser Wien etc pp", wird mal ein bisschen Geld in die Hand genommen, heißt's "Und für sowas haun's Geld raus".

Himmel Hilf, freut euch doch, dass hier mal ein ordentlicher moderner Universitätsbau entsteht, der noch dazu einen gewissen ästhetischen Wert hat.

"... dass in Wien langsam gute moderne Architektur Einzug hält (WU, Hauptbahnhof, Sofitel, DC1 ...), was man uns da bis jetzt vorgesetzt hat (Zaha Hadid-Haus an der Lände, ...) war ja eher grausig. "
Ihnen ist klar, das die WU von genau dieser Architektin Taha Hadid geplant wurde? Und das entsprechend wieder keine wirklich benutzbare Wand existiert?

Natürlich ist mir das klar, das Hadid-Haus an der Lände ist ja vA so grausig geworden, weil's NICHT ganz nach ihren Vorstellungen verwirklicht wurde, sie distanziert sich davon. Der Wikipedia-Artikel ist eh eine recht schöne Zusammenfassung, was da alles schiefgelaufen ist, Änderung des Bebauungsplanes, der Zielgruppe, der Fenstergrößen usw - das ursprünglich dafür angepeilte zahlungskräftige Klientel nähme ja schiefe Wände in Kauf, aber wenn die Einrichtung dann billig, die Fenster Schießscharten sind ...

Wie gut oder schlecht nutzbar das LLC sein wird, werden wir ja sehen - ich gehe davon, aus, dass Frau Hadid recht genau - genauer als wir - weiß, welche Anforderungen an eine Bibliothek gestellt werden.

Ein Gebäude wurde von ihr geplant, nicht der ganze Campus.

"großzügigen Verzicht auf rechte Winkel", ja bravo, damit möglichst ja keine genormten und damit billigeren Büromöbel reinpassen.

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