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Teamchef Viveiros bezeichnet das 3:4 gegen Deutschland als "Weckruf".
Wien - Zwei Drittel lang war Österreichs Eishockey-Nationalmannschaft am Dienstag im Länderspiel gegen Deutschland mindestens ebenbürtig. Letztlich musste sich die ÖEHV-Auswahl vor fast 3.000 Zuschauern in der Wiener Albert-Schultz-Halle trotz 3:1-Führung aber mit 3:4 geschlagen geben. Die zwei Gesichter seiner Mannschaft brachten Teamchef Manny Viveiros aber viele Erkenntnisse.
Für Viveiros war das Jubiläumsspiel anlässlich 100 Jahre Österreichischer Eishockey-Verband auch ein Sichtungsspiel. Mit der Hockey Challenge von 8. bis 10. November in Ljubljana gegen Frankreich, Italien und Slowenien steht nur noch eine Testphase auf dem Programm, ehe es beim Olympia-Qualifikationsturnier im Februar 2013 in Bietigheim-Bissingen gegen Gastgeber Deutschland, Italien und einen Qualifikanten um ein Ticket für Sotschi 2014 und bei der A-WM im Mai in Helsinki um den Klassenerhalt geht.
"Es war sehr wichtig für mich zu sehen, welche Spieler auf diesem hohen Niveau spielen können und welche nicht. Es gibt ein paar Spieler, die wahrscheinlich keine Chance haben und einige, die überrascht haben", erklärte Viveiros.
Sein Resümee fiel zwiespältig aus. "Wir haben 40 Minuten lang sehr gut gespielt. In den letzten 20 Minuten haben wir aber vergessen zu spielen, damit sind wir natürlich unzufrieden. Wir haben uns nicht mehr an das System gehalten, aber wir haben einen Plan, und dabei müssen wir bleiben. Ein Fehler im Eishockey ist normal, aber es geht darum, wie man danach reagiert. Das war ein Weckruf für uns, wir werden versuchen, später zu gewinnen", betonte er.
Der 46-Jährige nimmt daher "ein bisschen Positives" und "viel Arbeit" mit. Vielleicht bekommt Viveiros aber auch namhafte Verstärkung. Da in Nordamerika derzeit wegen des "lockout" nicht gespielt wird, sind die österreichischen NHL-Spieler Thomas Vanek, Michael Grabner und Andreas Nödl auf der Suche nach einem Club in Europa bzw. Österreich. Dauert die Aussperrung länger, könnte das Trio auch dem Team zur Verfügung stehen. Viveiros bleibt aber vorsichtig. "Im November wissen wir mehr, wie es mit dem lockout ausschaut. Aber natürlich sind sie ein Thema", meinte er.
Ein anderes Thema beschäftigt ihn derzeit mehr, nämlich die Einsatzzeiten der Teamspieler in der heimischen Meisterschaft. So sind die beiden Torhüter Rene Swette (1 Saisoneinsatz) und Fabian Weinhandl (2) nicht die Stammtorhüter bei ihren Teams, im Powerplay sind viele Teamspieler nicht im Einsatz, so Viveiros. "Meine Angst ist, dass sie zu wenig Eiszeit bekommen", sagte er daher. (APA, 19.9.2012)
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Die Frage die sich mir stellt ist, ob die nicht einfach auch im Team öfters zusammen spielen müssten. Abgesehen von den Torhütern bekommen ja die meisten Spieler Eiszeit auch in kritischen Situationen, und spielen in Ihren Mannschaften teils ganz passabel (im EBEL Niveau). Man sieht ja wie Geyer - Geyer - Herburger eingespielt sind und Druck ausüben können.
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