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Das Streitkräftekommando und die Beamtengewerkschaft beschweren sich über Darabos.
Graz - Verärgert hat der Chef des Streitkräfteführungskommandos, Generalleutnant Günter Höfler, auf eine Aussage von Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) reagiert. Dieser hatte erklärt: "Die Wehrpflicht ist megasinnlos." Das sei eine "Verletzung und eine Brüskierung für die Grundwehrdiener, die diesen Wehrdienst geleistet haben oder zurzeit leisten", kritisierte Höfler. In der Debatte selbst sei man weit weg von einer Versachlichung, so Höfler.
Derartige Aussagen würden "eine Brüskierung für das Kaderpersonal und für alle Kommandanten in den Streitkräften darstellen", so der Streitkräftekommando-Chef. Trotz enger Rahmenbedingungen sei man bestrebt, gemeinsam mit den Grundwehrdienern die Aufgaben des Heeres bestmöglich zu erfüllen. "Ich stelle nochmals fest, dass die Streitkräfte in den vergangenen Jahren alle Einsätze, sei es im eigenen Land oder im Rahmen des internationalen Krisenmanagements erfolgreich und auch international anerkannt durchgeführt haben", so Höfler. Auf die Frage, ob Darabos seine Aussage als Minister oder als SPÖ-Mitglied vor dem Klub getätigt habe, sagte der Generalleutnant: "Ich für mich kann nur sagen, ich bin immer, rund um die Uhr Kommandant der Streitkräfte".
"Die Grundwehrdiener sind mit ihrem Dienst einer verfassungsmäßigen Aufgabe als österreichische Staatsbürger nachgekommen", so Höfler: "Diese jungen Menschen erfüllen eine Pflicht am Staat und leisten Großes an der Gemeinschaft. Sie erbringen ihre Leistung, wann immer es gefordert ist, egal ob in einem Hochwasser-Einsatz oder sonst wo." So hätten Grundwehrdiener und Kaderpersonal "gewissenhaft und erfolgreich den sicherheitspolizeilichen Assistenzeinsatz an der Ostgrenze Österreichs" getragen. Auch Aussagen, die die Berufssoldaten des Bundesheeres mit "Söldnern" gleichsetzen, seien zurückzuweisen, so Höfler in Richtung ÖVP.
Er hoffe sehr, dass man in der nächsten Zeit wieder zur Versachlichung des Themas Wehrsystem zurückkehre, er rufe zu einer "fairen und sachlichen Diskussion um das Thema Bundesheer" auf: "Die Bevölkerung, die zur Teilnahme an der Volksbefragung aufgerufen ist, ist meiner Meinung nach vorher verständlich und umfassend zu informieren", so Höfler. "Es muss klar sein, welche Aufgaben das Bundesheer im 21. Jahrhundert tatsächlich zu erfüllen hat, denn was bedeutet militärische Landesverteidigung heute? Erst nach Beantwortung dieser Fragen kann das Leistungsvermögen beider Systeme gegenübergestellt, der jeweilige Personalaufwand und die erforderlichen Systemkosten ermittelt werden", so der Offizier.
Zudem sei zu beurteilen, welche Konsequenzen sich z. B. aus einem Systemwechsel von der Wehrpflicht zu einem Berufsheer ergeben. "Keinesfalls darf diese Diskussion dazu verwendet werden, politisches Kleingeld zu wechseln. Das Heer braucht eine mutige und verantwortungsvolle Reform", sagte Höfler.
Darabos' Aussagen sorgten auch bei der Beamtengewerkschaft für scharfe Kritik. Die Sicherheit des Landes sei zu wichtig, "um sie als sinnlos abzutun - und damit viele tausende Österreicher, die derzeit ihren Grundwehrdienst leisten oder das bereits getan haben, zu brüskieren", sagte am Mittwoch der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Fritz Neugebauer (ÖVP), und schloss sich der Kritik von Streitkräftekommandant Höfler an.
Neugebauer rief Darabos dringend dazu auf, "zu einer Rhetorik zurückzukehren, die eines Ministers würdig ist". "Es als 'mega-sinnlos' zu bezeichnen, wenn junge Menschen Solidarität für unsere Gesellschaft, für unser Land unter Beweis stellen, ist jedenfalls völlig unangebracht", verwies der GÖD-Vorsitzende auf die vielfältigen Aufgaben, die Kaderpersonal, Milizsoldaten, Grundwehrdiener und Zivildiener auf unterschiedlichen Ebenen erbringen und sich in den Dienst an der Gemeinschaft stellen.
"Diese jungen Menschen stehen ein für die Sicherheit unseres Staates, für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Dafür verdienen sie unseren Dank und die größte Anerkennung für ihre Leistungen, und keine Herabwürdigung und Demotivation", so der Zweite Nationalratspräsident.
Die Wehrpflicht war am Mittwoch auch Thema im Nationalrat. Darabos verwies darauf, dass von 27 EU-Staaten bereits 21 ein Profiheer hätten: "Das kann ja nicht so falsch sein." Die Neutralität wäre durch ein Profiheer nicht berührt: "Die Neutralität, zu der ich zu 100 Prozent stehe, hat mit dem Berufsheer nichts zu tun." Grundsätzlich appellierte er für eine sachliche Diskussion. Die heutigen Bedrohungsszenarien wie internationaler Terrorismus, Cyberangriffe und technische Katastrophen ließen sich nur durch ein modernes Profiheer bewältigen.
SPÖ-Wehrsprecher Stefan Prähauser, bisher ein Verfechter der Wehrpflicht, erklärte am Dienstag, er habe seine Meinung nicht geändert, unterstütze jedoch Darabos. Dem von Sozialminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) vorgelegten Modell für das soziale Jahr traue er "vieles" zu. Die meisten Präsenzdiener würden für die Systemerhaltung eingesetzt. "Was hat das für einen Sinn", Millionen hierfür auszugeben, meinte SPÖ-Klubchef Josef Cap. 2010 seien 6.000 Rekruten als Kraftfahrer eingesetzt worden: "Die müssen dauernd im Kreis gefahren sein", so Cap.
ÖVP-Wehrsprecher Oswald Klikovits erklärte, seine Partei wolle ein reformiertes Bundesheer: "Wieso sollen wir von einem Kurs abgehen", der sich für ein kleines Land wie Österreich "außerordentlich" bewährt habe. "Wir wollen ein Heer aus dem Volk, für das Volk", hielt Klikovits fest. An Darabos gerichtet erklärte er: "Sie fühlen sich dem Bürgermeister von Wien verpflichtet, wir fühlen uns Österreich verpflichtet." Darabos' Zahlen traut Klikovits nicht: "Alle Länder, die umgestellt haben, haben uns nachweislich mitgeteilt, dass das mindestens das Doppelte kosten würde." (APA, 19.9.2012)
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Ich war vor 30 Jahren als GWD in einer Hochgebirgskompanie in Tirol. Ich habe gelernt mich in Fels und Eis zu bewegen. Ich habe alpine Sicherungstechniken gelernt. Ich habe gelernt mich mit Karte und Kompass zu orientieren. Ich habe einen verantwortungsvollen Umgang mit Schusswaffen gelernt. Ich habe Erste Hilfe und alpine Bergetechniken gelernt. Ich habe Lawinenkunde gelernt und war bei Lawinenrettungseinsätzen dabei. Ich habe gelernt, wie man sich in der Nähe von startenden und landenden Hubschraubern verhält und wie man Hubschrauber einweist. Ich habe gelernt wie ein geordneter Funkverkehr abläuft. Ich war dann heilfroh, wieder einer freier Mensch zu sein. Doch die gelernten Skills konnte ich brauchen.
Schon davon gehört?
Man kann damit umgehen lernen, ohne selbst eine zu besitzen.
Man kann sich in jemanden hineinfühlen, der sowas in der Hand hat.
Schusswaffen sind eine Wirklichkeit auf der Welt. Und wenn ich die Zeitung aufschlage, dann fallen bildlich unzählige Kalashnikows über mich her.
Als ich im Oktober 1980 zu Beginn meines Grundwehrdienstes meine erste Waffe in Empfang nahm, da war das ein eigenartiges Gefühl. Instinktive Abwehr gegen Gewalt aber auch Macht.
"skills" um bei englischen begriffen zu bleiben, hätten sie auch bei den pfadfindern lernen können, dazu braucht man kein BH, sie müssen vom BH sein, schade um ihr suderantenposting, aber bitte zählen sie die "skills" auf die sie in ihrem jetzigen berufsleben verwenden können, sie werden doch nicht mehr funken? wo es skype, handys und andere möglichkeiten gibt, na ja,
drucken sie doch den begriff gutester auf ihrem drucker aus, auf einem ganz festen papier und dann schieben sie sich den "gutester" ganz tief in ihre nase, vielleicht bekommen sie durch schub etwas sauerstoff, in putzi hirn, sie sind wahrscheinlich einer von kampfpostern des BH
Das Bundesheer wird von diesem Minister in den Abgrund administriert. Das Bundesheer war in Österreich immer ein Stiefkind, keiner braucht es solange nicht etwas passiert. Ich kann mich noch an den Aufschrei der SPÖ Burgenland erinnern als Grenzeinsatz beendet werden sollte.
dabei könnte grad auch das Burgenland auf eine überaus funktionstüchtiges Heer bestehen
aber wie gesagt: Darabos der Burgenländer lässt seine Heimat vielleicht den Ungarn wieder - woran es bis 1918 war - bevor Er alle Österreicher damit beschäftigt und gefährdet seine Heimatland unbedingt mit der Waffe bei Ösrtereich zu halten
Ist eigentlich ein sehr freundlicher Burgenländer
Ich glaube es gibt viele Österreicher die finden es gut dass Er auch Verteidigungsminister ist
die Truppen im Flachland sind nur dazu da etwas zeit zu gewinnen damit sich die die restlichen Truppen im Gebirge verstecken können.
österreich war noch nie in der Lage seine flachen gebiete auch nur ansatzweise zu verteidigen.
das Motto im Gebirge lautet auch nicht Raumverteidigung sondern angriffe auf Nachschublinien um die Eroberung so teuer wie möglich zu machen.
Der Zivildienst (genauso wie der Grundwehrdienst) ist Zwangsarbeit.
Das Völkerrecht verbietet nun mal aber Zwangsarbeit. Mit einer Ausnahme: Allgemeine Wehrpflicht, oder deren Ersatzdienst.
Viele die sich jetzt so vehement für die Beibehaltung der Wehrpflicht einsetzen, machen das nicht, weil sie denken, Grundwehrdiener könnten das Land besser verteidigen als Berufssoldaten. Sie machen das um die Zwangsarbeiter im sozialen Bereich nicht zu verlieren.
Ein Grundmaß an Ordnung sollte jeder Mann lernen. Fast alle meine männlichen Bekannten bestätigen mir, daß sie erst während des Wehrdienstes wichtige Dinge wie beispielsweise Bettenbeziehen erlernt haben.
Besonders in einer Zeit wo immer mehr Ehen geschieden werden sollte das in den Vordergrund treten!
Geh' bitte ersparen Sie mir das sexistische Gewäsch. Wenn's nicht selber dort waren brauchen's denn Mund eigentlich gar nicht aufmachen. Herumschmarotzen aber anderen erzählen wie toll der Frondienst für sie ist, der einen selber nie betreffen wird. Letztklassig.
Sie können doch kaum abstreiten, daß es zahlreiche Zivildiener oder untaugliche Männer gibt, die nicht in der Lage sind einen Haushalt alleine zu führen. Diese Männer bleiben in der Regel dann auch alleine, weil Frauen auf das deutlich mehr Wert legen als früher. Es würde diesen Männern also letztlich mehr helfen als sie Einbußen haben in den 9 Monaten Wehrdienst.
"Fehlende Kinderstube"
Das einzige was im Primitivo-Umfeld vom BH passiert, ist das eine ev. vorhandene Kinderstube degeneriert.
Und lernen für die Hauhaltsführung? Soll das ein Scherz sein?
So wie man beim BH putzt würde man es daheim nie macht. Alles sehr oberflächlich, und nichts was man dabei lernen würde. Motto: Haupsache der Boden ist naß. Hat seine Gründe, warum Kasernen auch immer wieder mal von professionellen Personal gereinigt werden (müssen).
Wäschewaschen und Nähen: Macht die Mama daheim, oder man bringt die schmutzigen/kaputten Sache zur Kleiderkammer und fasst neue aus.
Kochen: Kommt gleich gar nicht vor, dafür ist Küche und Soldheim zuständig.
Kurz: Man lernt da nichts Relevantes für's Zivilleben.
welches meines Erachtens nicht wirklich rechtens ist...aber warum darf bitte einer Verteidigungsminister werden, der niemals einen Wehrdienst geleistet hat? Ohne Wehrdienst hat der Sozialstaat österreich endgültig seinen Beinamen verloren...niemand wird freiwillig einen Dienst am Staat oder in Sozialeinrichtungen leisten und ,selbst wenn, werden die professionellen Anbieter wohl erfolgreich dagegen opponieren...
Stimmt... Es gibt ja auch jetzt kaum Freiwillige... FAIL!
Ich versteh nicht, was manche Leute immer mit dem Zwang haben.
Gibt's den Zwangsdienst nicht mehr gehen alle Ehrenamtlichen flöten... Warum das denn bitteschön?
Das heißt dann ja, die melden sich nur freiwillig weil andere gleichzeitig dazu gezwungen werden. Für wen ist das denn bitte eine Motivation?
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