Salzburg: Mahnung der Stadtbibliothek nach 29 Jahren angekommen

19. September 2012, 13:37
  • Die Bücher wurden bereits retourniert - auch ohne Mahnung.
    foto: apa/stadt salzburg/greifeneder

    Die Bücher wurden bereits retourniert - auch ohne Mahnung.

Postkarte ungestempelt in Briefkasten

Salzburg - In der Stadt Salzburg hat ein Mahnschreiben der Stadtbibliothek nach über 29 Jahren die Empfängerin nun endlich erreicht. Die inzwischen 80-jährige Herta Groh erhielt vor wenigen Wochen die Postkarte, die am 12. April 1983 ausgestellt worden war. "Die Karte war im Postkastl. Und ich bin dann herauf in die Wohnung - da war meine Freundin da. Dann haben wir wahnsinnig und herzlich lachen müssen", sagte Groh zum ORF Salzburg.

Bibliotheksleiter Helmut Windinger kommentierte den Vorfall amüsiert:"Die Frau hat die Karte ein paar Tage später zu uns gebracht, unsere Mitarbeiter waren total begeistert. Die älteren haben sich noch genau an diese Art von Karten erinnert, die damals bei Überschreitung der Entlehnfrist ausgestellt wurden. Interessant war für mich auch, wie hoch die Mahngebühr damals war, nämlich fünf Schilling pro Buch und Woche." Über den Grund der Verzögerung kann Windinger nur spekulieren. "Vielleicht wurde irgendwo ein Postamt aufgelassen und dabei ist die Karte aufgetaucht. Sie ist zwar frankiert, aber gar nicht abgestempelt."

Herta Groh ist laut dem Bücherei-Chef seit Jahrzehnten treue Stammleserin der Stadtbibliothek. Die beiden eingemahnten Bücher hat sie damals auch ohne Mahnschreiben zurückgebracht. (APA, 19.9.2012)

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direkt aus dem altpapiercontainer

in den nächsten briefkasten...

(und die medien staunen bauklötze)

Die schnelle Post. Wurde damals auch so brutal beim Personal gespart?

Sehr geehrte Leihbücherei in der Braunhubergasse und in der Geiselbergstrasse anno 1960.

Die zuletzt ausgeliehenen Bücher habe ich noch und wäre zur Rückgabe bereit.

Wenn die Tausender an aufgelaufener Leihgebühr nachgesehen werden.

Die Leihbüchereien dort sind seit 1970 "billige Läden"...

Die Mahngebühr wäre inzwischen

bei Eur (!) 1053,76 (!!!) angelangt. Gut, dass sie die Bücher schon vorher zurückgebracht hat...

In Klagenfurt wäre so etwas gar nicht möglich.

ja. wenn man von den dortigen politikern auf die gesamtbevölkerung schließt, erscheint die existenz eines buches in diesem land unwahrscheinlich. außerdem ist ja die sonne schon vor jahren vom himmel gefallen, da ruiniert man sich ja die augen.

(Auflösung: Es gibt keine Stadtbibliothek in Klagenfurt.)

Soll nocheinmal jemand sagen, daß auf die Post kein Verlass ist! Alles wird zugestellt. Man braucht nur ein wenig Geduld!

"Alles wird zugestellt"

Manchmal dem Nachbarn, manchmal im Nachbarort. Grad im Sommer wär Selbstabholung sicherer.

"wenns wirklich wichtig ist, besser mit der Post"

ja eh :-D

Warum so feinselig? Ist doch eh angekommen!

mir hat mal jemand einen brief mit wertvollem inhalt geschickt der nie angekommen ist. nachdem ich 10min in der warteschleife gehangen bin hat mir eine postlerin erklärt das es nichtmal dafür entschädigung gibt. soviel kundenservice muss sein.

und selbst wenn du als empfänger nicht wirklich was dafür kannst, dass der brief unversichert verschickt wurde

was soll denn die post deiner meinung nach tun? dir einen schaden ersetzen, von dem nur du und der absender behaupten, dass es ihn gibt? dann wäre das möglicherweise eine schöne einkommensquelle, das mach ich mir dann gleich mit freunden aus, dass wir im abwechselnd bei der post anrufen und behaupten der wertvolle brief wäre nie angekommen...
und mit 10 minuten in der warteschleife bist eh gut bedient... und dass der telefonservice der post höchstens zum lachen ist, kann ich nur bestätigen...

aber hab geduld, vielleicht taucht der brief ja in den nächsten 28 jahren noch auf... die postamtsschliessungen haben offenbar doch auch was gutes ;-)

Wenns nur als Brief ist, können die nix nachvollziehen.
Wenns versichert ist, funktioniert das ohne Probleme.
Selber Schuld wenn man bei wichtigen Sachen die paar euro sparen will.

so wie bin ich als empfänger dran schuld dass der absender "ein paar euros"(=40euros) sparen wollt? Ist es vielleicht nicht die post die geschlampert hat. manchmal düngt es mir das der anteil an ex-postlern&beamten im forum recht hoch ist.

"dünkt" bitte. Sonst könnten manche Leser annehmen, du wärst nicht ganz stubenrein...

deine kritik musst du beim absender einbringen, nicht bei der post.
als empfänger hast du keinen beförderungsvertrag mit der post abgeschlossen und daher zu recht keine ansprüche.

Also glaich zu erst: Ich bin weder ex-postler noch einer der pösen,pösen Beamten.

Wenn der Aufpreis 40€ für den versicherten Versand sind, dann ist das ein riesen ding gewesen, was sowieso nimma als normaler Brief gegengen ist.
Wenn ich etwas geschickt bekomme, dann muss man eben auf den versicherten Versand bestehen.

Fehler können immer passieren wo Menschen arbeiten, man muss eben bei wichtigen Sachen das Risiko minimieren und das kosztet NIE 40€ Aufpreis. Ich weiß es, weil ich viel verschicke.

Die Gebühr für einen "Wertbrief" beträgt 1% des Werts, mindestens aber €36.

Und damit bist Du schon bei Deinen rund €40 angelangt, weil die Einschreibegebühr und die normalen Versandkosten ja auch noch dazukommen.

Wenn es ein Wertbrief ist, dann enthält er meistens Geld und wenn ich das unversichert verschicke bin ich selber Schuld.
Pakete sind bis zu 500€ versichert und das kostet keine 40€

Na ich weiß ja nicht, was Dein Kollege an Dich verschicken wollte.

Der Wert eines Gegenstands hängt ja nicht unbedingt mit der Größe zusammen und ein Wertbrief ist ja nicht nur für Geld da. Es ging ja nur um den Aufpreis von €40 und genau diesen Betrag erreicht man eben sehr einfach, wenn man einen Wertbrief versendet.

Ich hab nie was von einem kolegen geschrieben :)

Ich hab das mit dem Wertbrief mal eingegeben beid er Post seite.
1% des wertes stimmt nicht aber die mind 36e.
Ich ahb es mit einem Brief im Format maxi, 1kg ausprobiert.
Wert 500€: 9,30
wert 1000€: 14,30
Wert 1500€: 19,30
Wert 2000€: 24,30

Also damit ich auf einen Preis von 40€ komme, dann müsste der wert 3600 betragen und wer da keine Versicherung abschließt, der ist selber Schuld um nicht zu sagen sehr naiv.

Tja es ist absurd aber: Einen Wertbrief zu verschicken kostet tatsächlich rund ~40€. Ein Wertpaket hingegen ist deutlich günstiger.

Ich habe mal etwas wertvolleres verschickt, mir hat die Schaltertante bei der Post das freundlicherweise mitgeteilt. Ich habe also ein Paket geschickt...

Im Internet stand aber WERTBRIEF, also kann es sein, dass das von der Post geändert wurde.

Aber in einem haben Sie Recht: Manchmal ist ein Brief teurer als ein Paket.

hab gerade nachgeschaut, der Wertbrief kostet im Inland mind. 36€ (bis 1.500€), das kleinste Paket gibt es ab 5€ (bis 500€). Hinzu kommt natürlich bei beidem noch das Beförderungsentgelt.

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