Gerichtsstreit um "Night Moves" mit Jesse Eisenberg

20. September 2012, 13:36

James Remar neben Daniel Radcliffe in Horrorthriller "Horns" - "Hangover III" mit Jonny Coyne in Nebenrolle

Los Angeles - Im nächsten Monat sollten die Dreharbeiten für den Indie-Thriller "Night Moves" mit prominenter Besetzung anlaufen. Jesse Eisenberg ("The Social Network"), "Twilight"-Star Dakota Fanning und Peter Sarsgaard ("Green Lantern") spielen Öko-Terroristen mit dem Plan, einen Damm in die Luft zu sprengen. Durch eine Klage von Produzent Edward R. Pressman ("Wall Street - Geld schläft nicht") könnte das Projekt unter der Regie von Kelly Reichardt ("Old Joy", "Wendy and Lucy") nun gebremst werden.

Den Klägern zufolge kupfert "Night Moves" die Story aus dem Buch "The Monkey Wrench Gang" ab. Der 1989 gestorbene US-Kultautor Edward Abbey hatte 1975 den Bestseller über eine Viererbande radikaler Umweltschützer herausgebracht. Produzent Pressman besitzt die Filmrechte für "The Monkey Wrench Gang", eine eigene Verfilmung stehe an, hieß es. Der für Oktober geplante Start der Dreharbeiten für "Night Moves" im US-Staat Oregon könnte in letzter Minute per Gerichtsbescheid verhindert werden.

Verstärkung für Daniel Radcliffe in Horrorthriller "Horns"

Für den Horrorthriller "Horns" mit "Harry Potter"-Star Daniel Radcliffe in der Hauptrolle gibt es Zuwachs. "Variety" zufolge tritt jetzt auch der Action-Darsteller James Remar ("Nur 48 Stunden", "2 Fast 2 Furious") für Regisseur Alexandre Aja ("The Hills Have Eyes - Hügel der blutigen Augen", "Piranha 3D") vor die Kamera. Weitere Rollen werden von Max Minghella und Juno Temple übernommen.

Die Story dreht sich um einen Mann (Radcliffe), dem Teufelshörner aus dem Kopf wachsen. Damit wird er zu einer Figur, der Fremde ihre Sünden anvertrauen. Radcliffe hat bereits mit dem Geisterdrama "Die Frau in Schwarz" sein Gruseltalent unter Beweis gestellt. Darin spielte er einen jungen Anwalt am Ende des 19. Jahrhunderts, der rund um ein verlassenes Herrenhaus ein unheimliches Kindersterben aufdeckt. Remar, der auch in der US-Serie "Dexter" mitspielt, drehte zuletzt unter der Regie von Quentin Tarantino "Django Unchained".

Jonny Coyne in "Hangover III"

US-Schauspieler Jonny Coyne, der in der TV-Serie "Alcatraz" als Gefängnisdirektor glänzt, soll in "Hangover 3" für Lacher sorgen. "Variety" zufolge unterstützt er die bereits bekannten "Hangover"-Stars Bradley Cooper, Zach Galifianakis und Ed Helms. Regie führt Todd Phillips. Warner Bros. will den dritten Teil im kommenden Mai in die US-Kinos bringen.

Über den Inhalt wurde noch nichts bekannt. Das Debüt der wilden Junggesellenabschiede in Las Vegas im Jahr 2009 war sofort ein Kassenknüller. 2011 verschlug es die Freunde dann zum Feiern nach Thailand. Mit der dritten "Hangover"-Komödie soll der Schlussstrich unter die Hit-Serie gezogen werden. Coyne drehte zuletzt an der Seite von Sean Penn, Josh Brolin und Ryan Gosling den Krimi "Gangster Squad", der im Jänner in die deutschsprachigen Kinos kommen soll.

Neuer Versuch für Spionage-Thriller "Dead Spy Running"

Neuer Anlauf für den Spionage-Thriller "Dead Spy Running": Drehbuchautor Simon Barrett ("A Horrible Way to Die") soll im Auftrag des Studios Warner Bros. das Skript für den Film überarbeiten, berichtet das Filmportal "TheWrap.com". Adam Wingard soll die Regie übernehmen.

Der Oscar-prämierte Drehbuchautor Stephen Gaghan ("Traffic") hatte 2009 die erste Vorlage geliefert, Joseph McGinty Nichol alias McG ("3 Engel für Charlie - Volle Power") sollte Regie führen, aber das Projekt kam nie zustande. Als Vorlage dient eine Spionage-Trilogie des britischen Autors Jon Stock. Darin wird einer junger Mann Zeuge, wie sein Vater - ein Agent - ermordet wird. Er gerät selbst unter Mordverdacht und wird in einen internationalen Spionagering hineingezogen.

Nick-Hornby-Verfilmung "A Long Way Down" mit Sam Neill

"Jurassic Park"-Star Sam Neill tritt an der Seite von Rosamund Pike, Pierce Brosnan, Toni Collette und Aaron Paul für den französischen Regisseur Pascal Chaumeil ("Der Auftragslover") vor die Kamera. Mit der Verfilmung von Nick Hornbys Roman "A Long Way Down" (2005) gibt Chaumeil sein englischsprachiges Regiedebüt. Wie das US-Branchenblatt "Variety" berichtet, sind die Dreharbeiten in Spanien und Großbritannien bereits angelaufen.

Die schwarze Komödie dreht sich um vier Menschen mit Selbstmordabsichten, die sich an einem Silvesterabend zufällig auf dem Dach eines Londoner Hochhauses treffen. Hornbys Bücher sind als kinotauglich bekannt. "High Fidelity" (1995) mit John Cusack wurde 1998 ein Kassenschlager. Die Bekanntheit des Films "About a Boy" von 2002 mit Hugh Grant als überzeugtem Single und Müßiggänger übertraf noch den Erfolg der Romanvorlage von 1998. Neill drehte zuletzt an der Seite von Channing Tatum und Rachel McAdams das Filmdrama "Für immer Liebe".

Clint Eastwood scherzt über Alter und Senilität

Hollywood-Star Clint Eastwood (82), der mit seiner bizarren "Sessel"-Rede beim Parteitag der US-Republikaner unter Beschuss geraten war, hat sich indessen in einer Talkshow über sein Alter lustig gemacht. Die Demokraten hätten gedacht, er sei senil geworden, sagte der Oscar-Preisträger am Dienstag in der Sendung von Moderatorin Ellen Degeneres. "Die Republikaner wussten, dass ich es bin", setzte er scherzend drauf. Er wollte einfach nur "ein bisschen Spaß haben".

Eastwood hatte Ende August auf der Parteitags-Bühne zu einem leeren Sessel gesprochen und einen unsichtbaren US-Präsidenten Barack Obama scharf angegriffen. In der Talk-Sendung am Dienstag outete sich Eastwood als Liberaler. Der Staat solle sich aus dem Privatleben der Bürger heraushalten. Das gelte auch für die Homo-Ehe - für die sich Obama stark macht. Damit wich der "Dirty Harry"-Star deutlich vom Kurs "seines" Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney ab. (APA/red, 20.9.2012)

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