"The Internet Association": Netzriesen gründen Lobbying-Organisation

  • Das Logo der "Internet Association".
    foto: the internet association

    Das Logo der "Internet Association".

Einflussreiche Unternehmen wie Google, Amazon, eBay, Facebook und Co an Bord

Eine Reihe an Internetgrößen haben eine neue US-Lobbying-Organisation aus der Taufe gehoben. "The Internet Association" soll künftig ein großer Player im Policymaking rund um das Web werden, berichtet The Next Web.

Die Gründung der Organisation war schon länger in Vorbereitung. Sie könnte in Zukunft eine wichtige Rolle bei Entscheidungen rund um Zensur und Urheberrechte spielen. Gesetzesvorlagen wie SOPA, PIPA oder ACTA haben in den letzten Monaten international für große Aufregung gesorgt.

"Eine Stimme in Washington"

"Die teilnehmenden Firmen haben ihre Kräfte gebündelt, um das freie und innovative Internet zu stärken und zu beschützen", so die vierzehn Mitglieder in einer ersten Aussendung. "The Internet Association wird mit Nachdruck diesen wichtigen Wirtschaftssektor in Zusammenarbeit mit kleinen und mittelständischen Unternehmen und den Usern repräsentieren, um sicherzustellen, dass das Internet in Washington eine Stimme hat und mitentscheidet."

Beckerman wird erster Vorsitzender

Den Vorsitz übernimmt Industrieveteran Michael Beckerman, der auch über gute Kontakte in die Politik verfügen soll. Die Gründungsmitglieder sind Google, Facebook, Yahoo, LinkedIn, Amazon, AOL, eBay, Expedia, Salesforce. Tripadvisor, Monster, IAC, Rackspace und der Social Games-Entwickler Zynga. Schon im Juli existiert die Internet Defense League mit ähnlichen Zielsetzungen, die jedoch keine derart prominenten Mitglieder vorweisen kann. (red, derStandard.at, 19.09.2012)

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6 Postings

Nicht gut. Gar nicht gut.

oh ohhh...

Der Internet Defense League Link geht auf eure interne Redaktionsseite. (http://red.derstandard...)

Georg G. Pichler
01
19.9.2012, 13:27

not anymore.

Danke für den Hinweis :)

Na die werden auch wissen wie sie ihre Nutzerdaten zusammenbringen können um die Werbung besser verkaufen zu können...

Natürlich.

Ist ja nicht so als ob diese Firmen Konkurrenten wären, die mit ihren Kunden Geld verdienen wollen...

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