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Seit Monaten steigt der Goldpreis, Analysten erwarten einen weiteren Auftrieb.
London/Frankfurt - Die lockere Geldpolitik der führenden Notenbanken treibt den Goldpreis wieder in die Höhe. Der Kurs für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) des Edelmetalls kletterte am Mittwoch auf 1.779,10 US-Dollar (1.362,9 Euro) und erreichte damit den höchsten Stand seit mehr als sechs Monaten. Analysten erwarten einen weiteren Auftrieb.
Ursache für die Gewinne zur Wochenmitte war nach Einschätzung von Experten die Entscheidung der Bank of Japan, die Geldschleusen noch weiter zu öffnen. Investoren fürchten, dass die massive Liquidität, die Zentralbanken in die Finanzmärkte pumpen, langfristig den Geldwert verwässern. Viele Analysten rechnen damit, dass Gold angesichts der Geldflut der Notenbanken als Inflationsschutz gefragt bleiben wird. (APA, 19.9.2012)
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Das Edelmetall hat seit fünf aufeinanderfolgenden Monaten an Wert verloren
Für das als sicher verkaufte Anlageprodukt zeichnet sich parallel zum jüngsten Preis- auch ein Vertrauensverlust ab
Der Wert des Goldes ist im Prinzip sein Gewicht, und das bleibt ja immer gleich. Eine Unze heute ist auch eine Unze nächstes Jahr, das wird nicht weniger oder mehr. Der Tauschwert in Waren ist allerdings schon unterschiedlich, und das kommt nicht von der Inflation oder von der Warenteuerung sondern wird in den Köpfen der Leute gemacht. Gold als Rettung vor Vermögensverlust ist durchaus ein großer Faktor warum der Wert des Goldes in den Köpfen der Leute höher ist, als vor einigen Jahren.
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