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vergrößern 427x640Die absolute Verführung: Eine gut sortierte Auswahl an Pflegeprodukten im Badezimmer.
Eigentlich sollten sämtliche Gegenstände in Hotelzimmern mit Schrauben fest verankert werden, wenn man bedenkt, was alles aus den Unterkünften verschwindet. Dass Seifen, Duschgels und diverse Kleinutensilien als eine Art Souvenir in den Koffern der Gäste verschwinden, wird in Kauf genommen. Weniger kulant ist man hingegen bei Gegenständen, die eigentlich gar nicht unbemerkt aus dem Hotel entwendet werden können.
500 Hoteliers wurden von lastminute.de darüber befragt, was alles aus den Hotels gestohlen wird - und es stellte sich heraus, dass flauschige Handtücher keineswegs die einzigen Dinge sind, die auf mysteriöse Weise die Häuser verlassen, obwohl sie an erster Stelle beim beliebtesten Diebesgut stehen. 87 Prozent der Hotels beklagen einen permanenten Handtuchschwund.
Seifen, Shampoos und andere Kosmetika verschwinden schnell einmal im Koffer. Die kleinen Fläschchen und Schachteln liegen mit 60 Prozent an zweiter Stelle der am häufigsten gestohlenen Gegenstände in Hotels, gefolgt von Stiften (55 Prozent), die wohl auch für viele Gäste als nützlich erachtet werden.
Doch mit der Kleptomanie ist nicht an der Zimmertüre Schluss. Mit Vorliebe verschwinden Besteck und Geschirr in den Taschen der Gäste und 52 Prozent der Hoteliers vermissen diese Utensilien am häufigsten. Auch Hausschuhe (39 Prozent), Bademäntel (34 Prozent) und sogar Fernbedienungen finden ihren Weg nach draußen.
Weitere beliebte Langfingerobjekte sind Pölster, Decken oder sogar Matratzen (23 Prozent), Zeitungen und Zeitschriften, Kleiderbügel und TV-Geräte oder der Föhn. Alltagsgegenstände wie Glühbirnen oder die komplette Lampe, der Wecker, die Kunstwerke, das Telefone oder Batterien werden genauso unverschämt entwendet wie die Zimmerpflanzen. Scheinbar gibt es beim Klauen im Hotel kein Halten.
95 Prozent der Gäste betrachten das Hotelzimmer offenbar als kostengünstigen Andenkenladen und können nicht widerstehen, irgendein Inventar mitgehen zu lassen. Vor allem in den 4- und 5-Stern-Hotels sind die Gäste besonders fleißig am Sammeln von "Erinnerungsstücken". Den Hoteliers entsteht dadurch jährlich ein geschätzter Schaden von rund 5.500 Euro. In den Fünf-Stern-Hotels sind es durch die hochwertigere Ausstattung annähernd 20.000 Euro Schaden im Jahr.
Einer der schamlosesten Raubzüge fand in einem Hotel in Madrid statt, wo sämtliche Badezimmerarmaturen abmontiert wurden. Der Kopf der Regendusche, die Hydromassage-Dusche, der Toilettensitz und sogar das Abflussrohr wurden entwendet. In einem Berliner Hotel verschwand das Waschbecken mitsamt dem Gast aus dem Zimmer. Ein Gast in Las Vegas hat sogar den Teppich aus dem Zimmer herausgeschnitten, zusammengelegt - und eingepackt.
Besonders dreist waren auch die Gäste in einem Fünf-Stern-Hotel, die eine riesige Palme aus dem Foyer entwendet haben. Dass Feuerlöscher, Kaffeemaschinen, Safes, Bügeleisen und -bretter oder Sofas verschwinden scheint viele Hoteliers kaum noch zu überraschen. Während der durchschnittliche Hotelgast sich das eine oder andere Fläschchen aus der Minibar als Andenken mit nimmt, entwenden andere gleich den gesamten Kühlschrank.
Beim Abtransport von Diebesgut zeigen sich Gäste dann mindestens so kreativ wie bei der Auwahl der Gegenstände. So berichtet ein Hotelier, dass ein Gast mit einem Zimmer im Erdgeschoss extra mit dem PKW ganz nah ans Fenster fuhr, um dann diverse Dinge umbemerkt im Auto zu verstauen und "mitzunehmen". (red, derStandard.at, 28.9.2012)
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z.B. aus der Minibar Périer austrinken, Leitungswasser nachfüllen und Flasche wieder reinstellen. Der nächste Gast wundert sich beim (so mühelosen) Öffnen der Flasche, ärgert sich beim 1. Schluck und hofft, dass weder Spülmittel noch Ärgeres nachgefüllt wurden.
Viel krimineller Zeitaufwand für das 5.- € Getränk.
frage an praktiker:
wie fladert man denn unbemerkt beispielsweise eine doppelbettmatratze, einen ledersessel, eine badewanne, eine grosse stehlampe aus einem hotelzimmer im 5. stock???
ok, man sieht, ich tauge nicht als entwender derartiger gegenstände...
Am besten noch während dem Schichtwechsel an der Rezeption, dann kann man sich auf die Kollegin von der vorigen Schicht raus reden - sollte man angesprochen werden.
Ich denke, das funktioniert ziemlich easy. Nur - wer riskiert wegen so was ne Vorstrafe? Ist ja echt krank, oder?
1. Wenn wirklich wertvolles wie TV, Armaturen etc.entwendet wird - man hat doch die Daten des Gastes, die werden wohl nicht alle mit gefälschten Daten/Papieren einchecken.
2. Shampoo, Hausschuhe etc. wird “toleriert“?? Heißt dass, wenn die nicht mitgenommen würden, würde der nächste Gast das halbleere bzw. dann wieder irgendwie aufgespritzte Shampoofläschchen und die gebrauchen Wegwerfbilligsthausschuhe des Vorgängers bekommen?
Das ist ja wohl ein Scherz...
Bitte alle weiterhin fleißig diese Dinge klauen, aus Rücksicht auf den nächsten - danke!
3. Bei den Minibarpreisen für z.B. Wasser (v.a. in den Ländern wo das Leitungswasser nicht genießbar ist) wundert mich nicht,wenn wer was klaut.
Insgesamt sehr strange, der Artikel.
dass angebrochene Fläschchen natürlich mitgenommen werden dürfen, denn die sollten natürlich sonst entsorgt werden. Es geht um die auf Vorrat hingestellten weiteren Fläschchen. Die mitzunehmen wird wohl Diebstahl sein, aber toleriert.
Wie man ein Sofa aus dem Hotelzimmer stehlen kann, ist mir aber unklar.
Eigentlich müssten immer alle Fläschchen ersetzt werden, weil die nicht “tamper proof“ sind und du nie weißt, was der Vorgänger damit angestellt hat.
Und die Großdiebstähle, ja, die verstehe wer will. Ich glaube aber, dass das auch das “best of“ aus 40 Jahren Statistik ist und deswegen in keiner Weise repräsentativ. Wahrscheinlich ist jeder erwähnte Diebstahl exakt ein mal vorgekommen, und da müssen dann nur die Rahmenbedingungen entsprechend sein, etwa ein Direktzugang zur Terrasse eines Zimmers, dann kannst du dort auch eine Couch ohne weiteres rausschaffen.
Es stellt sich eher die Frage, wie deppert man sein muss, eine versiffte Hotelcouch stehlen zu wollen... ;o)
also, jetzt mal nicht boese sein, und ich bin sicher schwund macht schon was aus in der hotellerie, aber toilettartikel, ernsthaft?
wenn sich ein hotelbetreiber tatsaechlich ueber "entwendete" shampoos in testgroesse (warenwert evtl. 20 cent?) und stifte (stichwort werbemittel?) beklagt dann haben die keine ernsthaften probleme.
NH zum bseispiel hat seine eigene kosmetika linie, verwenden die gratisproben als teaser um den erwerb der haushaltsgrossen flaschen an der rezeption anzukurbeln. funktioniert prima.
diebstahl, wenngleich rechtlich womoeglich richtig, ist da einfach ein dummes wort, und die "studie" reisserisch.
die diesen artikel etwas ad absurdum fuehrt.
Beispiel ein 500 zimmer hotel mit 75 % auslastung, und einem schadensbetrag von wie angegeben 20.000 Euro im jahr.
Das wuerde einen " schaden " von 15 Euro Cents pro uebernachtung ausmachen, bei einem zimmerpreis nicht unter 170 - 200 Euro .
Nur noch kopfschuetteln ueber die zusammensetzung dieses artikels.
Wenn mich die Firma in ein Hotel schickt, welches ich mir eh nie leisten könnte, dann lass ich auch schon mal eine gute Seife oder ein tolles Duschgel mitgehen. Aber alles darüber sicher nicht. Diese sind bei der Hotelklasse aber auch im Bereich von Aldi und Penny Market... :-)
als gast gezahlt, denn die _muss_ der hotelier mitkalkulieren, sonst könnte er gleich zusperren. ergo ist es nur recht und billig sie mitzunehmen. da von diebstahl zu sprechen ist schon ziemlich absurd, das sind verbrauchsmittel von deren verbrauch ausgegangen werden muss. dass man nicht die armaturen abschrauben darf ist ja woh klar, aber das...
speziell in 4 oder 5 stern hotels kann man eigentlich garnichtmehr ohne reisepass und kreditkarte einchecken wenn ein handtuch fehlt is es naja nicht nett oder optimal aber die werden erstens sowieso sehr oft getauscht und kosten dem hotel keine 20 euro
http://shop.vossen.com/handtuech... eams/2972/
was besseres als vossen kriegt man eh eigentlich nirgends im hotel
sowas zu verrechnen ist unmöglich da die reinigungskraft genausogut eines weniger reinlegen hätte können oder man es im wellnessbereich gelassen hat
wenn was großes teures fehlt kann man entweder eine rechnung schicken oder einen diebstahl anzeigen
in jeden hotel in thailand, singapore etc. wird beim auschecken jemand von housekeeping ins zimmer geschickt der nachschaut ob noch alles da ist und erst bei rueckruf und ok wird ausgechecked, ist an sich ganz einfach, ich frage mich wen dieses portal da eigentlich gefragt hat.
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