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vergrößern 450x600Greg Zeschuk und Ray Muzyka
Greg Zeschuk und Ray Muzyka, die Gründer des Studios Bioware ziehen sich aus der Videospielbranche zurück, um sich neuen Herausforderungen und dem Familienleben zu widmen. Die beiden Doktoren gründeten Bioware 1995 und zeichneten sich vor allem für zahlreiche erfolgreiche Rollenspielserien verantwortlich. Dazu gehören Anfangserfolge wie "Baldur's Gate" und "Neverwinter Nights" genauso wie einzelne Hits wie "Star Wars: Knights of the Old Republic" und "Jade Empire".
Hitschmiede von EA
2005 ging Bioware zusammen mit Pandemic eine Partnerschaft mit der Investmentfirma Elevation Partners ein und wurde später von Electronic Arts übernommen. Zu den Hitserien der jüngeren Firmengeschichte zählen "Mass Effect" und "Dragon Age" sowie das Online-Rollenspiel "Star Wars: The Old Republic". Heute hat Bioware sechs Standorte rund um den Globus und ist eines der wichtigsten Standbeine EAs.
Zeschuk und Muzyka zufolge habe ihr Abgang nichts mit der Führung von EA zu tun, die die beiden in ihren Blogs als "große Unterstützung" und "wahre Freunde" bezeichnen. Die Multimillionäre hätten einfach einen Punkt erreicht, an dem sie ihrer Arbeit als Studio-Bosse nicht mehr mit voller Leidenschaft nachgehen können und sich nach neuen Beschäftigungen sehnen.
Bier und Wohltätigkeit
Zeschuk will sich nun vermehrt seiner Familie und seinen Freunden zuwenden und geht in einem neuen Projekt seiner Vorliebe für Bier nach. In einer Web-Show namens "The Beer Diaries" wird er Interviews mit namhaften Brauern machen und ihre Biere vorstellen.
Muzyka wird künftig hingegen jungen Entrepreneuren bei der Firmengründung unter die Arme helfen und in Aussichtsreiche Projekte investieren. Zudem wolle er sich vermehrt wohltätiger Arbeit widmen und sich für Menschenrechte einsetzen und soziale und medizinische Notstände in aller Welt bekämpfen. (zw, derStandard.at, 19.9.2012)
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"geht in einem neuen Projekt seiner Vorliebe für Bier nach. In einer Web-Show namens "The Beer Diaries" wird er Interviews mit namhaften Brauern machen und ihre Biere vorstellen."
Der lebt meinen Traum!
Schön zu sehen, dass es Leute mit ähnlichen Vorlieben gibt.
Ich bin schockiert....
Was ist denn alles in diesem Satz fehlerhaft?
"Muzyka wird künftig hingegen jungen Entrepreneuren bei der Firmengründung unter die Arme helfen und in Aussichtsreiche Projekte investieren. "
Na ich such mal nach einer Deutungsweise von "unter die Arme helfen", und das Nomen "Aussichtsreiche" bezieht sich auf welche Nationen?
XD
Sorry, aber das macht den Abgang dieser beiden Ikonen der Spieleindustrie nicht "lustiger"...
dann hätten die kleinens studios auch genug geld um ihre projekte alleine zu stemmen..
das EA und ein paar andere immer mehr kleine firmen aufkaufen liegt einzig und allein daran, daß die leute nicht mehr zahlen wollen für spiele.
außer ein paar blockbustern im jahr kann man mit fast keinem spiel mehr gewinn machen.
und die kommen von firmen wie EA weil die genug manpower haben, daß sie auch einen flop verkraften können.
... ich nehme einmal an, dass Sie weniger Ahnung von EA haben, als die zwei werten Doktoren....
Und wenn diese EA positiv bewerten, kann die Firma nicht so schlecht sein (Vorallem, wenn man geht und keine Angst haben muss, wenn man sich drüber auslässt :D)
Und abgesehen davon stellt EA ja nicht wirklich sooo schlechte spiele her...
Und was SWTOR angeht... ist halt ein MMO wo du nicht dauerzocker sein musst, dass du was bist und was "erreichst" So schlecht find ich das gar nicht...
ich habe keine probleme mit EA - wenn ein spiel gut ist, ists mir völlig egal woher es kommt.
hab grad vor ein paar tagen bei amazon fifa 13 bestellt.
ich habe nur einen grund genannt, warum kleine unternehmen sooft von EA oder anderen firmen aufgekauft werden.
was diese spiele aber gemein haben im normalfall ist, daß der aufwand viel geringer sein muß für die herstellung des produktes.
auf einen notch kommen zigtausende von entwickler die mit ihrem spiel keinen gewinn machen.
und viele dieser spiele sind sowohl technisch als auch, aus meiner subjektiven sicht, vom spielerlebnis her weit über mindcraft zu stellen.
aber ein call of duty, ein mass effect, ein dungeon siege 3, ein fifa 2013 - sowas wird nie von ein paar leuten kommen die ein indie-game frabrizieren.
Und darum steht CD Project in der Liste, stellvertretend für die Studios die aufwändiges Abliefern und trotzdem daran verdienen.
Die haben nebenbei auch noch eine Engine gebaut, während Call of Duty seit Teil 2 die gleiche modifizierte Quake 3 Engine nutzt, ME nutzt die Unreal Engine3 und Dungeon Siege 3 war leider ein eher schlechter Konsolenport.
Kosten entstehen bei Activision und EA Studios wohl am stärksten durch das Marketing. An der Entwicklung kann es nicht liegen.
cd project fing als vertriebsfirma für spiele 1994 an.
zum entwicklerstudio wurden sie erst fast 10 jahre später - das kapital hat man aus der vertriebssparte die auch jetzt immer noch hauptkapital ist.
desweiteren kauft diese firma andere spielehersteller auf.
d.h. dies ist schon eine der von mir genannten großen studios - nur halt fast nur im ostblock.
bei wikipedia steht auch:
Damit gehört das Unternehmen zu den größten Videospiele-Vertriebshäusern in Europa
d.h.die haben kapital für die spieleherstellung und könnten sich einen flop deshalb leisten, weil das durch die einnahmen des vertriebsteils der firma aufgefangen wird.
Schade, dass die zwei gehen - aber nicht jeder Mensch ist unendlich gierig und es gibt ja auch andere Dinge im Leben. Bedanken möchte ich mich für die vielen großartigen Spiele, welche sie (und andere) hervorgebracht haben - ich habe damals viel Zeit mit BioWare-Spielen verbracht - und heute natürlich auch noch :-)
Die Gründer werden wohl bereits beim Verkauf an ihren persönlichen Exit gedacht haben bzw. war dieser Teil ihres Exitplans. Nach einer Übernahme sind die bisherigen Eigner in der Regel verpflichtet, noch ein paar Jahre im Unternehmen zu verbleiben. Dass diese Nachricht so ziemlich punktgenau 5 Jahre nach der Übernahme kommt, deutet umso mehr auf dieses Szenario hin.
Ich weiß nicht ob der Verkauf schon so ganz freiwillig war. Computerspielproduzenten haben oft Probleme mit der Finanzierung, die es den großen Publishern ermöglicht sich Stück für Stück in die Studios hineinzudrängen.
Bin mir auch nicht so sicher ob der Abgang so hundertprozentig freiwillig war. Weil irgendwas muss der Riccitello ja können um sich solange zu halten. Wenn man dann alles wegnimmt was er scheinbar nicht kann, bleibt auf jeden Fall noch "Verantwortung abschieben" und "andere für sich über die Klinge springen lassen" über. Und in letzter Zeit war BW Bilanz ja eher durchwachsen.
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