Letzter großer kolumbianischer Drogenboss gefasst

19. September 2012, 11:11

Anführer eines weltweit tätigen Drogenkartells in Venezuela festgenommen

Bogotá - Der kolumbianische Drogenboss Daniel Barrera, bekannt als "El Loco Barrera", ist am Dienstag in Venezuela gefasst worden.

Wie der kolumbianische Präsident Juan Manuel Santos mitteilte, waren an der Operation Behörden Kolumbiens, Venezuelas, der USA und Großbritanniens beteiligt. Barrera sei der letzte große Drogenboss Kolumbiens gewesen, sagte Santos. Seine Organisation war in Drogengeschäfte auf der ganzen Welt, besonders in Europa, verwickelt.

Belohnung von den USA

In den vergangenen 20 Jahren habe er in einer Allianz mit paramilitärischen Gruppen und der linken FARC-Guerilla jede Art von Verbrechen begangen. "Er hat Kolumbien und der Welt schlimme Dinge angetan", sagte Santos.

Für die Ergreifung von Barrera waren von den USA fünf Millionen Dollar (fast vier Millionen Euro) Belohnung ausgesetzt worden - gleich viel wie für Osama Bin Laden. Auch Kolumbien hatte eine Belohnung ausgesetzt.

Wie die BBC berichtet, war der Drogenboss nicht nur dafür bekannt, dass er sich seit Jahrzehnten im Drogengeschäft halten konnte, sondern auch dafür, dass er in den mittlerweile 48 Jahre andauernden Konflikten in Kolumbien mit allen Seiten zusammenarbeitete .

Serie von Verhaftungen

Daniel Barreras Verhaftung war die dritte Verhaftung eines kolumbianischen Drogenbarons innerhalb weniger Monate: Erst im Juni wurde mit Diego Perez Henao der angebliche Kopf eines Drogenkartells festgenommen. Im Mai ergab sich der vorherige Anführer dieses Kartells, Calle Serna, auf der Insel Aruba amerikanischen Behörden. (red, APA, derStandard.at, 19.9.2012)

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25 Postings

irgendwie kann ich mir nur sehr schwer vorstellen das da keiner nachrückt.

Auf das stoßen wir an,

äh, ziehen wir uns etwas nasal rein....

so wird also mit erfolgreichen, international taetigen und Arbeitsplaetze schaffenden Unternehmern umgegangen.
Kolumbien darf nicht Oestereich werden!

schade, jetzt wirds sicher wieder teurer ;)

... aber hier in Kolumbien gibt es dadurch vielleicht weniger Tote durch Drogenkriminalitaet ... haben sie daran schon mal gedacht?

als ob nicht ein neuer nachkommt

ja, wahrscheinlich aus Mexiko.. da starten die Kartelle scheinbar grad wieder so richtig durch.
http://www.drogenmachtweltschmerz.de/2012/09/1... nkartelle/

zu dem thema:

sehr lesenswert http://en.wikipedia.org/wiki/The_... of_the_Dog

The Power of the Dog-Don Winslow

Pablo Escobar hat noch Style!

massenweise Menschen zu ermorden

ist nicht wirklich Style.

Die Drogenbosse, die seinen Platz einnehmen

werden sicher sehr dankbar sein.

Schaut aus, wie ein leicht debiler Tellerwäscher.

deswegen auch loco der verrückte

Nur eine Person, nicht mehr

Wenn ich mir anschaue, welche Rolle z.B. die FARC oder auch die mexikanischen Kartelle selbst in Kolumbien spielen, ist sehr fraglich wie viel diese Verhaftung bringt.. Gewalt wird von denen genauso verübt: http://www.drogenmachtweltschmerz.de/2012/08/2... olumbiens/

hat der koksstaub an der oberlippe!?? :D

bild:
are you talking to me? are you talking to me??

Bildunterschrift müsste lauten:

Who you tryin' to get crazy with ese?
Don't you know I'm loco?

Genau und jetzt gibts keine Drogen mehr... das ist ja lächerlich!

Hat auch niemand behauptet.

Allerdings ist jetzt ein Großverbrecher weniger in Freiheit aktiv.

Nein, aber keine großen Kartelle mehr. Das ist eine Maßnahme der Wettbewerbsbehörde zur Förderung von KMUs in Kolumbien.

na dann....lass man halt wieder laufen...*arghhh

würde mich interessieren, welches Strafmaß der Herr bekommt.

er wird in die USA ausgeliefert

damit wird er es nicht mehr so leicht haben die Behoerden zu bestechen. Und wenn er dann in 15 oder 20 Jahren wieder zurueck nach Kolumbien abgeschoben wird, werden sich sicher viele an ihm raechen wollen ...

dem grinsenden gesicht nach zu urteilen, rechnet er nicht mit einer langen festsetzung...

Ohne Selbstüberschätzung und eine gehörige Portion Wahnsinn

hätte er auch nicht seine jetzige Position erreicht:) Ich würde also nicht darauf wetten, dass seine eigene Einschätzung die richtige ist.

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