Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Der austro-saudische Scheich und Investor Mohamed Al Jaber, der beim österreichischen Traditionsunternehmen Backhausen einsteigt, wird seine Tochter Mashael nicht nur zur Miteigentümerin in dem Textilunternehmen machen. Sie soll auch als künftige Co-Geschäftsführerin der Firma Backhausen fungieren.
Das schreibt die bisherige Eigentümerfamilie Backhausen in einer Mitteilung am Mittwoch. Auslöser dafür war freilich eine andere Information: Al Jaber habe Backhausen davon informiert, dass die für Freitag geplante Pressekonferenz verschoben werden musste. Er müsse an einer "wichtigen, kurzfristig angesetzten politischen Konferenz in Saudi-Arabien teilnehmen".
In dem Pressegespräch wollen Al Jaber, seine Tochter und die renommierte Stoffproduzentenfamilie Backhausen die Strategie des neuen Investors für den österreichischen Betrieb vorstellen. Zu den Finanzdetails ist bisher nur wenig bekannt. Es gilt als sicher, dass auch die Hausbanken an einer finanzkräftigen Partnerschaft für Backhausen höchst interessiert sind.
Die kurzfristige Verschiebung des Einstiegs-Pressegesprächs mit Backhausen indes ließ Beobachter der Investitionspläne des Scheichs die Augenbrauen hochziehen. Hatte Al Jaber doch zuvor schon mit zumindest verzögert eingelösten Zahlungsversprechen bei anderen Firmen im Land öfters von sich reden gemacht. Bei der AUA sprang er damals ganz ab, bei Kneissl kam zwischen den ersten Rettungsplänen und der finalen Geldspritze die Pleite des Skiherstellers dazwischen. In Wien schlägt sich der Investor mit Klagen und Gegenklagen zu Investments in Hotelprojekte und Immofirmen herum. Trotzdem soll seine Verärgerung über Österreich - er sprach von einem Kleinkrieg gegen ihn - inzwischen verpufft sein. (APA, 19.9.2012)
Die Investorengruppe rund um Ex-Kanzler Gusenbauer und Hypo NÖ will mehrere Millionen in die Hand nehmen
Eine von dem Ex-Kanzler und der Bank gebildete Auffanggesellschaft hat den Zuschlag für das traditionsreiche Textilunternehmen bekommen
Die -höflich formuliert- Sprunghaftigkeit des Scheichs müsste sich mittlerweile bis ins Waldviertel durchgesprochen haben.
Man kann erahnen, wie es um ein Unternehmen bestellt ist, dass sich einen solchen Rettungsanker um den Hals legen muss.
Adolf Hitler war auch Ehrenbürger zahlreicher deutscher und österreichischer Städte und Gemeinden. In manchen Städten wie Düsseldorf war er sogar Ehrenbürger bis zum Jahr 2000.
Hier zum Nachlesen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Adol... hrenbürger
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.