Al Jabers Tochter wird Backhausen-Co-Chefin

19. September 2012, 10:43

Der austro-saudische Scheich und Investor verschob die Pressekonferenz zu Strategiepräsentation kurzfristig

Wien - Der austro-saudische Scheich und Investor Mohamed Al Jaber, der beim österreichischen Traditionsunternehmen Backhausen einsteigt, wird seine Tochter Mashael nicht nur zur Miteigentümerin in dem Textilunternehmen machen. Sie soll auch als künftige Co-Geschäftsführerin der Firma Backhausen fungieren.

Das schreibt die bisherige Eigentümerfamilie Backhausen in einer Mitteilung am Mittwoch. Auslöser dafür war freilich eine andere Information: Al Jaber habe Backhausen davon informiert, dass die für Freitag geplante Pressekonferenz verschoben werden musste. Er müsse an einer "wichtigen, kurzfristig angesetzten politischen Konferenz in Saudi-Arabien teilnehmen".

Zu Finanzdetails wenig bekannt

In dem Pressegespräch wollen Al Jaber, seine Tochter und die renommierte Stoffproduzentenfamilie Backhausen die Strategie des neuen Investors für den österreichischen Betrieb vorstellen. Zu den Finanzdetails ist bisher nur wenig bekannt. Es gilt als sicher, dass auch die Hausbanken an einer finanzkräftigen Partnerschaft für Backhausen höchst interessiert sind.

Die kurzfristige Verschiebung des Einstiegs-Pressegesprächs mit Backhausen indes ließ Beobachter der Investitionspläne des Scheichs die Augenbrauen hochziehen. Hatte Al Jaber doch zuvor schon mit zumindest verzögert eingelösten Zahlungsversprechen bei anderen Firmen im Land öfters von sich reden gemacht. Bei der AUA sprang er damals ganz ab, bei Kneissl kam zwischen den ersten Rettungsplänen und der finalen Geldspritze die Pleite des Skiherstellers dazwischen. In Wien schlägt sich der Investor mit Klagen und Gegenklagen zu Investments in Hotelprojekte und Immofirmen herum. Trotzdem soll seine Verärgerung über Österreich - er sprach von einem Kleinkrieg gegen ihn - inzwischen verpufft sein. (APA, 19.9.2012)

zahl ma nicht und geh ma gleich...

die ist sicher top qualifiziert für quasi eh alles - als referenz genügt ihr ein kontoauszug des papas...

Abgrund lässt sich erahnen

Die -höflich formuliert- Sprunghaftigkeit des Scheichs müsste sich mittlerweile bis ins Waldviertel durchgesprochen haben.
Man kann erahnen, wie es um ein Unternehmen bestellt ist, dass sich einen solchen Rettungsanker um den Hals legen muss.

Typisches Protektionskind

von allen milliardären dieser welt,

ist der jaber wohl der schäbigste. wie der zu seinem geld gekommen ist, kann man sich ausmalen. österreich-einreise-verbot?

....er hat die österr. staatsbürgerschaft und sogar das goldene ehrenzeichen für verdienste um das land wien!

Das sagt nicht viel

Adolf Hitler war auch Ehrenbürger zahlreicher deutscher und österreichischer Städte und Gemeinden. In manchen Städten wie Düsseldorf war er sogar Ehrenbürger bis zum Jahr 2000.

Hier zum Nachlesen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Adol... hrenbürger

hab mein posting eigentlich auf das einreiseverbot bezogen..

wieso haben Investments von Scheichs immer so einen seltsamen Beigeschmack?

wikipedia: "Der Scheich (auch Schaich, Schech, Scheik; arabisch ?????, DMG šai? „Ältester“, „Greis“) ist ursprünglich das Stammesoberhaupt bei den arabischen Beduinen"

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