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"Ein Spielplatz für alle", fordert der Verein Kibiz.
Mit einem behinderten Kind sind die Freizeitmöglichkeiten in Wien begrenzt: Von 12.000 Spielgeräte auf 500 Spielplätzen ist nur ein Bruchteil behindertengerecht. Darum sammelt Renate Taurer vom gemeinnützigen Verein Kibiz nun Geld für eine rollstuhlgerechte Schaukel im Augarten.
Es liegt noch ein weiter Weg vor ihr, denn die Schaukel ist teuer. Die 25.000 Euro, die dafür nötig sind, will Taurer bis zum nächsten Frühling durch verschiedene Spendenaktionen beisammenhaben. Dann soll die Schaukel am Waldspielplatz im Augarten aufgestellt werden.
"Man kann so eine Schaukel nicht einfach beim Bauhaus kaufen", erklärt sie den hohen Preis des Spielgeräts. Die Schaukel, auf die man mit dem Rollstuhl fährt, und die Taurer als "Liftplattform, die hin und herschwenkt" beschreibt, muss aus einem viel massiveren Material bestehen. Außerdem muss sie jährlich gewartet werden.
Die Burghauptmannschaft, zuständig für den Augarten, hat sich bereit erklärt, die Kosten für diese jährliche Wartung zu übernehmen. Sonst gibt es keine Unterstützung durch öffentliche Gelder.
Dabei ist die Rückmeldung auf das Vorhaben des Verein Kibiz überaus positiv: Man habe sogar Anrufe aus Salzburg bekommen mit der Bitte, sich dort für eine rollstuhlgerechte Schaukel einzusetzen.
Auch in Wien selbst ist man froh über die Initiative vom Kibiz: "Wir hoffen sehr, dass sie damit Erfolg haben", sagt Emma Tenniswood, selbst Mutter von zwei behinderten Kindern: "Die meisten Spielplätze sind nur für gesunde Kinder ausgelegt."
Oft sei es dort auch einfach zu laut für behinderte Kinder. "Und es ist nicht schön, wenn die Kinder am Spielplatz dauernd angestarrt werden", fügt Tenniswood hinzu. Vor einem Jahr gründete sie den Verein "get2gether", mit dem sie Veranstaltungen für Familien mit - wie sie sagt - "besonderen Kindern" plant.
Die MA 42, zuständig für Spielplätze in Wien, verweist auf ihre Parkrichtlinien, in denen festgelegt ist, dass alle Spielplätze barrierefrei zugänglich sein müssen. Weiters geben es auf "nahezu jedem Spielplatz" barrierefreie Spielgeräte: "Es darf sich niemand ausgeschlossen fühlen", sagt Joachim Chen vom Stadtgartenamt.
Der Verein Kibiz sieht das differenzierter: "Es gibt eine sehr große Bandbereite an Behinderungen und viele davon benötigen eigens darauf zugeschnittene Geräte." Daher müssten Spielgeräte für blinde Kinder ganz anders aussehen, als jene für Rollstuhlfahrer. In ganz Wien gebe es massiven Bedarf an weiteren Geräten.
Nach dem Aufstellen der Schaukel im Augarten ist die Arbeit für den Verein Kibiz daher noch lange nicht getan. Der Verein will möglichst viele Spielplätze in Wien behindertenfreundlicher machen, und damit zu Inklusion beitragen, so Taurer: "Beim Spielen kommen sich alle Kinder näher." (Franziska Zoidl, derStandard.at, 28.9.2012)
Link
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und auch nicht zum Vergessen auch Kinder die im Rollstuhl sitzen nehmen zu... aber eine gewisse Gewichts Klasse tut man sich schon sehr schwer ein Kind mit Behinderung der sich selbst nicht halten kann in eine Schaukel zu setzen, und wenn man meint das die Mitmenschen selbstverständlich einem helfen, muss ich da leider verneinen. Das sind leider die Erfahrungen im Alltag...
Ich finde die Idee vom KIBIZ super (und für die Preise können sie auch nichts dafür man wird sich hier, sicher eingehend beraten haben)
ich erlaube mir zu behaupten, das man hier wirklich nur mit reden kann wenn man selber betroffen ist. Ich gebe ein jeden recht der behauptet in Wien gäbe es ausreichend schöne Spielplätze, auf jedenfall. Das nicht jedes Kind der in einem Rollstuhl sitzt mit einer Korbschaukeln kann, weiß man nur wenn man mit diesem zu tun hat, aber viele können dieses, stimmt auch.
Der Lärm war auf Indoor Spielplätze bezogen, viele Kinder mit Behinderungen sind seht Lärm empfindlich, aber dieses weiß man gewöhnlich bald als betroffener Elternteil u. geht dann dort auch nicht mehr hin, ist dann halt auch Pech für die Geschwisterkinder ohne Behinderung, denn man darf da nicht vergessen auch die "leiden" mit.
und ging oft auf spielplätze - spezialequipment habe ich noch nie vermisst, rollstuhlkinder freuen sich, wenn sie in die korbschaukel gelegt werden, oder wenn ich mit ihnen am arm auf den schwungtellern rumhopse. lieblingsbeschäftigung eines spastischen kindes war: sich am seil festklammern und hochziehen (mit unterstützung).
es gibt aber auch viele fade spielplätze in wien, mit einheitsgeräten und wenig phantasieanregung.
seit einigen jahren gehen wir meist in den wald - dort gibt es "spielgeräte" in hülle und fülle und jeder findet das, was er braucht.
Bei der Schaukel geht es doch gerade darum, dass Kinder ohne elterliche Hilfe (jemand der sie heben muss) auskommen und sich die Eltern zurücknehmen können. Die Kinder können mit anderen am Spielplatz ungestört spielen ohne, das elterliches Eingreifen dafür notwendig wäre. Dies ist unserer Meinung nach ein sehr wichtiger Punkt für spielerisches kindliches Miteinander.
Und weil es offenbar an einigen Stellen Missverständnisse gab: In diese Schaukel fließt kein Steuergeld. Im Gegenteil. Die Kosten für die Schaukel sind unter anderem deswegen so hoch, weil wir für diese Schaukel Steuern zahlen und weil wir auf extra robustes Material achten, damit der Wartungsaufwand so gering wie möglich ausfällt.
Mit freundlichen Grüßen das KIBIZ Wien Team
Hier ein Beispiel von einem "wartungsarmen" und sehr robusten Modell um ca. 5.000 €:
http://www.allstars-shop.de/beckmann-... -3359.html
Das von Ihnen gezeigte Modell ist sehr schön, jedoch ausschließlich für den privaten Gebrauch geeignet.
Die Bundesgärten haben uns darauf hingewiesen, dass es leider auf Spielplätzen immer wieder zu Vandalismus kommt und aus diesem Grund eine Schaukel, wie von Ihnen gezeigt, nicht übernommen wird.
Wir können Sie auf folgenden Link verweisen. Hier finden Sie ein Foto der geplanten Schaukel sowie, unter dem Punkt Dateien, eine detaillierte Aufschlüsselung der Kosten.
http://www.respekt.net/de/projek... ojekt/416/
Mit freundlichen Grüßen das KIBIZ Wien Team
schon klar, dass es sich um Spendengelder handelt, nur deshalb sollte es nicht heissen "koste es was es wolle".
Welches Modell kostet den 25.000 €?
Verstehen sie mich nicht falsch, finde es gut dass es Organisationen gibt, die sich für behinderte Menschen einsetzen.
Jedoch kann ich ihnen aus meinem Umfeld viele Beispiele nennen, bei denen Behinderte und der Staat von solchen Firmen abgezockt werden bis zum geht nichtmehr! Habe selbst mehrere Behinderte in meinem Freundeskreis, die mir dies berichten!
ZB von 2 Preisen auf Messen (Reha Messe in Wien, war selbst mal mit) ..... eine wenn man Zuschüsse vom Staat bekommt und die billigere wenn man selbst zahlen muss!
Fussbefestigungen (Schalenbedale; Spastiker) für 1.500 € bei einem 3 Rad.
und die kosten sind mir auch klar (sobald behindertengerecht ist alles sehr teuer). ich habe halt die erfahrung gemacht, dass meine körperbehinderten schülerInnen wert darauf legten, alles zu benutzen, was die anderen auch benutzen. aber es gibt sicher kinder, die das angebot einer rollstuhlschaukel auch gern annehmen.
und das mit den zu lauten spielplätzen: ich kenne einige sogenannte "normale" kinder, die auch überfordert sind von menschenansammlungen. da muss man halt als erwachsener gezielt aussuchen, was passt.
Spielplätze für alle Kinder super idee. Nur ich find die Spielplätze eigentlich schon überbestückt. ein spielgerät neben dem andern, so viele dass eigentlich schon kein Platz mehr für die Kinder ist. Wie wäre es um das Geld die eine oder andere Gstetten zu erhalten, statt einem Wohnhaus. besser dort ein anständiges WC hinbaun, als alles mit sauteuren Geräten zuzupflastern und als WC steht dann ein blaues wackliges mobilklo dort; das alles kostet und kostet nur, und rennen und toben könnens erst nicht.
.. komplett behindertengerecht umgebaut! (Gas/Bremse auf elektron./mechanische Handbedienung) Das ist Abzocke pur!!!!
Mir ist diese Abzocke auch in vielen anderen Bereichen bewusst, da es mir des öfteren von meinen Freunden erzählt wird!!
Beispiel: 3Rad mit Gangschaltung:
Quellekatalog: 499 €; das komplett selbes Modell mit Fußschalenbefestigung behindertengerecht : 2.000€.
Jedoch dass sich ein Verein für sowas hergibt ist sagenhaft!!
Habt ihr keinen Tischler, Metallverarbeiter usw.. in der Umgebung, um euch zu erkundigen was sowas kosten kann?!
2. Weiters ist es kompletter Schwachsinn mit dem ganzen Rollstuhl draufzustehen.... der Spass ist da sicher stark begrenzt beim Schaukelngegenüber gegenüber einem adaptierten Sessel!!
1.) Vielleicht sollte der Verein besser solche Schaukeln entwerfen und produzieren, die Preise für die Dinger sind ja wirklich unverschämt, so viel ist da nicht dran.
2.) Warum kann ein behindertes Kind nicht ohne Rollstul schaukeln? Es kamen ja schon Ideen von Körben o.ä. Raufheben und ab gehts, bei der Hebehilfe kommen die Leut zam.
3.) ...und ich hoffe, dass das nicht falsch verstanden wird: Vielleicht gibt es sinnvollere Geräte für behinderte Kinder. Es geht halt nicht alles im Rollstuhl, bzw. nur mit sehr viel Aufwand. Eine Kletterwand oder Rutsche wirds im Rollstuhl auch schwer spielen. So eine Drehscheibe o.ä. könnte hingegen vermutlich wesentlich besser für alle Kinder zugänglich gemacht werden.
Um dieser Diskriminierung entgegenzukommen, wurden Volleyball-Käfige errichtet, weil Mädchen das laut Spezialistinnen lieber tun als Fußballspielen. Und dazu ganz lauschige Plauder-Ecken.
Das Ergebnis?
Leere Volleyball-Käfige und lauschige Plauderecken mit allen möglichen Menschen - von Sandlern über Drogensüchtige bis zu plaudenden älteren Männern aus der Türkei. Nur keine Mädchen. Dafür sitzen die Buben in "ihrem" Fußballkäfig" übereinander.
Könnte es sein, dass der Mangel in Wahrheit ein recht konstruierter ist, mit dessen Entdeckung sich vor allem ein paar Leute profilieren wollen?
als in wien lebender vater einer 2 1/2 jaehrigen tochter moecht ich an merken, dass das spielplatz angebot in wien super ueber drueber ist.
1. so viele spielplaetze
2. so viele unterschiedliche spielgeraete und gestaltungen
3. egal wo man wohnt man muss net weit gehen und schon ist man in seinem persoenlichen erlebnis park
bin in tirol in einer 13k einwohner stadt aufgewachsen. wir sind eine halbe stund mit dem rad zum nachbar ort gefahren um auf einen "schiffsmasten" klettern zu koennen, die attraktion im umkreis von 10km
heute immer noch das selbe, wenns zu ner halbkaputten sandkist noch a rutsche oder a schaukel gibt hat man den jackpot gwonnen
bravo wien
Eine Schaukel um 25 000,-- Euro. Da hört mein Verständnis wirklich auf, wenn man bedenkt, wieviele Menschen für dieses Geld Steuern bezahlen müssen. Das Geld kann man für behinderte Kinder sicher besser ausgeben, als für eine einzige Schaukel. Absurde Idee.
So schaut so eine Schaukel aus:
http://www.rehadat.de/rehadat/R... IX=M/11780
Die Überzeile des Artikels (wenn man die Rubrik Panorame geöffnet hat und dann die Kurzvorschau des Artikels vor sich hat), die in Großbuchstaben formuliert ist, trägt den Begriff "Inklusion".
Dieser Begriff taucht jetzt neu auf.
Bei einer Bushaltestelle ist mir ein großes Plakat aufgefallen (ich glaube von der Stadt Wien), das auch dieses Wort "Inklusion" enthielt.
Auch der Artikel enthält das Wort "Inklusion", im letzten Satz.
Es scheint als sollen wir an einen neuen Begriff gewöhnt werden.
Es gibt ein befremdliches Muster - und zwar wird scheinbar etwas gemacht für eine Minderheit - allerdings wird nichts gemacht für die Mehrheit.
Das heißt im Umkehrschluss nicht, dass für die Minderheit nichts gemacht werden soll! im Gegenteil!
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