Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Madrid - Santiago Carrillo, der frühere Chef der spanischen Kommunisten, ist tot. Der langjährige Generalsekretär der Kommunistischen Partei Spaniens (PCE), einer der bedeutendsten spanischen Politiker des 20. Jahrhunderts, starb am Dienstag im Alter von 97 Jahren in Madrid. Das teilte die Trauerfamilie der Nachrichtenagentur EFE mit. Carrillo hatte maßgeblich Anteil am Übergang Spaniens von der Franco-Diktatur (1939-75) zur Demokratie gehabt.
Er hatte die Führung der Kommunistischen Partei 1960 im Exil übernommen und das Amt des Generalsekretärs bis zu seinem Rücktritt 1982 bekleidet. Carrillo führte die Partei anfangs autoritär und entfernte alle Kritiker aus der PCE-Spitze. Später wandelte er sich zu einem der wichtigsten Protagonisten der "Eurokommunisten", die auf Distanz zur Sowjetunion gingen.
Carrillo war der Sohn des prominenten sozialistischen Abgeordneten Wenceslao Carrillo. Als 13-Jähriger war er bereits Mitglied der Spanischen Sozialistischen Arbeiterpartei (PSOE). Er nahm an der Vereinigung des Sozialistischen und des Kommunistischen Jugendverbandes 1934 zur Vereinigten Sozialistischen Jugend teil und wurde deren erster Vorsitzender. Er nahm an den revolutionären Aufständen im Oktober 1934 teil und saß dafür bis 1936 im Gefängnis. 1936 wurde er Mitglied der PCE, bereits 1937 Mitglied des Zentralkomitees. Im Spanischen Bürgerkrieg war er republikanischer Offizier und politischer Kommissar. Nach dem militärischen Zusammenbruch der Republik floh er nach Paris, gehörte dort der Exilregierung an und versuchte, die Partei zu reorganisieren. Carrillo lebte 38 Jahre im Exil, überwiegend in Frankreich, aber auch in der UdSSR und in Südamerika. Ab 1942 war er am Aufbau einer illegalen Geheimorganisation der Partei in Spanien beteiligt.
Nach dem Tod des Diktators General Francisco Franco kehrte Carrillo 1976 nach Spanien zurück und wurde festgenommen, aber nach kurzer Zeit freigelassen. 1977 wurde die Kommunistische Partei wieder zugelassen. Carrillo wurde Mitglied des Neunerausschusses der demokratischen Opposition, der den politischen Übergang (Transición) vorbereitete, und Parlamentsabgeordneter. 1978 strich die PCE den Marxismus-Leninismus aus ihrer Programmatik. 1982 wurde Carrillo zum Rücktritt vom Posten des Generalsekretärs gezwungen, 1985 aus der Partei ausgeschlossen. 1986 gründeten seine Gefolgsleute ihre eigene Partei, die sie "Spanische Arbeiterpartei-Kommunistische Einheit" (PTE-UC) nannten. Diese löste sich 1991 auf. (APA, 18.9.2012)
Marokkaner und Algerier sollen "Al Kaida im Islamischen Maghreb" angehören
Die Lockerungen beim Hypothekengesetz machen Spaniern, die vor der Zwangsräumung stehen, wenig Hoffnung. Nur wenige profitieren
Schwiegersohn von König Juan Carlos wird Veruntreuung öffentlicher Gelder vorgeworfen
"Koordinationsorganisation gegen die Straflosigkeit des Franquismus" gegrüdet
Juan Carlos und seine Frau sollen verschont werden
Erstmals werden Politiker in Spanien wegen Volksverhetzung und Diskriminierung angeklagt
40 Prozent der Bevölkerung über Ausmaß der Korruption besorgt
Proteste nach Skandalserie der Königsfamilie - Ausrufung der Dritten Republik gefordert
Resolution soll für ungültig erklärt werden
Versuchter Anschlag auf Kathedrale in Madrid - Kommando Mateo Morral: Plätze ausgesucht, die der Monarchie heilig sind
Mann von Prinzessin Cristina des Betrugs in Millionenhöhe beschuldigt
Zeitung: Drei Viertel der handschriftlich dokumentierten Zahlungen verstießen gegen Gesetze
Ministerpräsident sagt Korruption und Arbeitslosigkeit den Kampf an
Handschriftlich geführte Geheimkonten aufgetaucht - Rajoy bekam elf Jahre lang jährlich 25.200 Euro
Habe als eines von fünf Vorstandsmitgliedern alle Entscheidungen mitbeschlossen
Pamplonas Berufsverband beschließt einstimmig, Polizei nicht mehr bei Zwangsräumungen zu unterstützen
PP auf niedrigstem Stand seit zwanzig Jahren
Illegale Parteienfinanzierung in Regierungsparteien
Sprengsatz aus 200 Gramm Sprengstoff, einer Butangasflasche, einem Kilogramm Schrauben und einem Wecker - Hintergrund unklar
Hoch verschuldete Region plant eine Milliarde Euro Mehreinnahmen durch Steueranhebungen
Vorwürfe seien "schlichtweg falsch"
Umstrittene Waffe verursacht immer wieder schwere Verletzungen - Plastikmunition soll sicherer sein
Spaniens Premier: Angebliche Beweise für Schwarzgeldzahlungen sind "falsch"
Regierungschef Artur Mas hat bei den von ihm vorgezogenen Regionalwahlen ein Debakel erlitten - Das geplante Referendum über die Unabhängigkeit ist völlig ungewiss
Das heißt nichts anderes, als daß er ein begeisteter Anhänger des Massenmörders aus dem Kaukasus war.
Es ist schwer vorstellbar, daß ein "politischer Kommissar" nicht in Denunziation, Folter und Mord verwickelt war (damit meine ich NICHT normale Kriegshandlungen). Natürlich wurde er niemals zur gerichtlich zur Verantwortung gezogen, obwohl das jahrzehntelang leicht möglich gewesen wäre.
Wie bei Linken üblich, haben sich alle gefreut, daß SC Jahre nach dem Tod seines Idols keine Lobeshymnen mehr geäußert hat.
......zur Trauer, den Carillo wird für die Ermordung vieler Gefangener und Zivilisten in Paracuellos de Jarama verantwortlich gemacht.
Obwohl er immer beteuerte nichts mit dem Befehl der Erschiesungen zu tun gehabt haben, ist Er als Oberster Politkommissar von Madrid sehr wohl verantwortlich.
ich brauch nur Bücher über den spanischen Bürgerkrieg zu lesen, z.B. über Durutti oder von George Orwell...dann sieht man schon, wie Commies so agieren...möglicherweise wurde er im Alter etwas milder...etwas....ansonsten wär er kein Commie....
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.