Kerbler, Kowar & Co wollen Uniqa-Hotels übernehmen

Claudia Ruff, 18. September 2012, 18:33
  • Das Fünfsternehotel De France ist nun doch wieder im Paket dabei. 
Kurzfristig wurde es extra zum Kauf angeboten.
    foto: matthias cremer

    Das Fünfsternehotel De France ist nun doch wieder im Paket dabei. Kurzfristig wurde es extra zum Kauf angeboten.

Frühere Conwert-Chefs wollen mit Chef der Gerstner-Konditorei Uniqa-Hotels wieder flottmachen - Kaufpreis: Angeblich im dreistelligen Millionen-Bereich

Wien - Die Uniqa Versicherung führt beim Verkauf ihrer zwölf Hotels in Wien, Baden, Prag und Brünn derzeit Exklusivverhandlungen mit einer Gruppe der beiden früheren Conwert-Chefs und Miteigentümer: Günter Kerbler und Johann Kowar sowie dem Sanierer der Konditorei Gerstner, Oliver Braun. Übernommen werden sowohl die Immobilien als auch der Hotelbetrieb samt den Mitarbeitern. Zu den Interessenten zählten u. a. das Verkehrsbüro oder Vienna International Hotels.

Wie berichtet will sich der Versicherungskonzern in Vorbereitung auf einen größeren Börsengang auf das Kerngeschäft konzentrieren und andere Sparten wie Hotels oder die Medienbeteiligungen verkaufen.

Kaufpreis

Zum Kaufpreis werden zwar offiziell keine Angaben gemach, laut Standard-Informationen handelt es sich um einen dreistelligen Millionen-Betrag. Eine aktuelle Ertragswertberechnung der Hotels eines Mitbieters ergab einen Kaufpreis von 93 Mio. Euro. Bei einem besseren Management der Häuser sei ein Ertragssteigerungspotenzial auf bis zu 120 Mio. Euro möglich. Etwa die Hälfte des Kaufpreises soll nach dem Kauf investiert werden. Finanziert wird der Deal zum Teil über Banken (Hypo und Raiffeisen).

Es sei nicht ausgeschlossen, das einzelne Hotels weiterverkauft werden, Gespräche gebe es bereits. Das einzige Fünfsternehotel der Austria Hotels International Gruppe, in der die Betriebe derzeit gebündelt sind, das De France in Wien, soll neu positioniert werden. Beim Hotel Kummer (vier Sterne) auf der Wiener Mariahilfer Straße hoffen die Investoren, zwei zusätzliche Etagen aufstocken zu können. Gut möglich, dass noch weitere Investoren dazustoßen.

Gerstner-Chef Braun soll sich um den Betrieb der Hotels kümmern. Gerstner beliefert u. a. seit 2011 die Hofburg, an deren Betreibergesellschaft die Uniqa-Hotelgruppe 24 Prozent hält.

Für Kowar und Kerbler wäre es das erste größere Immobilieninvestment seit dem nicht ganz friktionsfreien Ausstieg aus Conwert. Mittlerweile hat der Bauindustrielle Hans Peter Haselsteiner über seine Familienstiftung die Kontrolle über das größte Aktienpaket des Altbaudevelopers Conwert übernommen. (Claudia Ruff, DER STANDARD, 19.9.2012)

Uniqa

Grundsätzlich kann die Hotelkette froh sein die Uniqagäste los zu sein..... Bezüglich des Hotels selber wäre es sehr zu begrüßen wenn eine Veränderung von statten ginge um auf einen 5*Hotel Niveau zu kommen!!
Grüne Lampe hat gesprochen ( Person aus dem Bekanntenkreis von gelbe Lampe)

"Es sei nicht ausgeschlossen, das einzelne Hotels weiterverkauft werden, Gespräche gebe es bereits."

bitte nachlesen: http://www.das-dass.de/

wenn´s das de france neu positioniert wollen,

wo wollen´s den kasten hinstellen? so schlecht ist die lage auch wieder nicht

De France ein 5 sterne hotel ??

na servas

Ja klar

sie hatten mal zwei, jetzt haben sie drei - macht zusammen fünf

Ja, ja .......

..... historisch gesehen vielleicht aber dann auch doch nicht! ;-)))

Kerbler?

na servas

was ist schlecht am kerbler?

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