Im Hochseilgarten: Sich einmal so richtig hängen lassen

Ansichtssache
28. September 2012, 15:49
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foto: liwi

Ein sogenannter Pamper Pole stellt nicht nur für Personen mit Höhenangst eine besondere Herausforderung dar, erklärt der Betreiber des Outdoorparc Lungau Martin Sagmeister. Zunächst gilt es, einen freistehenden, leicht schwingenden, acht Meter hohen Fichtenstamm hoch zu klettern. Danach muss man eine kleine Holzplattform erklimmen und sich um 180 Grad drehen.

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Fazit der Besuche in den Hochseilgärten: Sind die eigenen Ängste erst einmal überwunden, klettert bzw. schwingt es sich ganz unbekümmert. (Lisa Winter, derStandard.at, 28.9.2012)

Link:

Alle Hochseilgärten in Österreich

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Im Vergleich zum Vorjahr kamen deutlich weniger Firmen

Das liegt weniger am Geld sondern daran, dass auch die totgecoachtesten Chefs mittlerweile überrissen haben, dass dieser Teambuildingschwachsinn vollkommen für die Fisch´ ist.

Ich war mit meiner 13jährigen Tochter und ihrer Freundin in Wien im Klettergarten,

weil die Mädels von der Idee begeistert waren.

Wir sind mehr als 2 Stunden an der Kasse in der Schlange gestanden, bis wir endlich drankamen, dann wartet man drauf, dass man eingeschult wird etc., wirklich geklettert sind sie dann relativ kurz.

Im Lokal neben dem Klettergarten, wo ich nach einem Spaziergang auf die Mädchen wartete, waren viel zu wenig Kellner, auch dort stundenlanges Warten; manche Leute wollten schon ohne zu zahlen gehen.

Dazu kam, dass die Preise sowohl für das Klettern als auch im Lokal wirklich gesalzen waren.

Uns sieht man dort jedenfalls nie wieder.

die verwöhnten ahnungslosen wiener glauben natürlich das ist eine mischung aus mc donalds und disneyland. warst 200meter weiter den waldbachsteig runter gegangen hättest alles gratis gehabt.

Klettergarten mit Eintritt gibts in ganz Österreich keinen.

Warum so viele Stricherl. Ein Klettergarten hat meist etwas mir Fels zu tun. Nur weil es cooler klingt, wird aus einen Seilgarten kein Klettergarten.

Bitte um Auskunft wo genau das war. Hab erst gestern über den Klettergarten am Kahlenberg erzählt bekommen und zwar durchaus sehr positiv.

Kahlenberg

selbe Erfahrung: fast 1.5 Stunden warten, anstellen, warten, wieder woanders anstellen... die Organisation dort lässt leider noch zu wünschen übrig. Da weiß links nicht, was rechts tut, und das ist umso ärgerlicher, wenn man erst dort erfährt, dass Kinder nicht alleine klettern dürfen, und immer ein Erwachsener mit muss. Auf der Riegersburg reichte es, dass ich unten stand, und aufpasste, dass sich das Kind immer sichern muss. Mit 49 und Höhenanst ging es dann für mich nur auf der blauen "Piste". Aber Spaß gemacht hat es. Ja, und wir waren Sonntag um 10:30 dort...

Ja, das war am Kahlenberg.

Es war zugegebenermaßen ein Feiertag in den Sommerferien, trotzdem war es ein völlig missglückter Ausflug.

ui, ganz schlechte terminwahl.

wenns a ruhe haben wollen bei solcherart tätigkeit, ist der sonntag vormittag ein guter tipp.

auch schönbrunn ist z.b. wirklich leiwand um die uhrzeit. so ab 13 uhr trudeln dann die leut ein.

Zwischen "Ruhe haben" und über 3 Stunden Wartezeit, bis man drankommt, ist ein bissl ein Unterschied.

die kommerzialisierung macht auch nicht vor der natur halt. als ich ein bub war, sind wir auf felsen und bäume geklettert, haben uns lager und baumhäuser gebaut, räuber und gendarm und indianer gespielt. heute gibt es indianerdörfer und klettergärten. nichts dagegen, aber jeder sollte sich und seinen kindern zuerst einmal die freie natur nahe bringen.

Natürlich ist es ein Riesengeschäft.

Einmal montiert fallen ja nur mehr die Personalkosten an; und das sind alles interessanterweise junge Deutsche, vermutlich Studenten, ich könnte mir also vorstellen, dass die Löhne knapp bemessen sind.

Der "Waldseilpark" ist eine eingetragene Marke,

das heißt wohl, dass alle Objekte gleich ausschauen und überall dieselben Schwierigkeitsstufen vorgesehen sind. Wenn die vorhandenen Bäume nicht dazu passen, werden sie gerodet, so geschehen am Kahlenberg - allerdings "nur" 3.

Ergänzend möchte ich sagen, dass gewinnoptimiertes Arbeiten in Ordnung wäre, wenn die Betriebsstätte bzw. der Wald dem Betreiber selbst gehören würde.

Da es sich beim Kahlenberg aber meines Wissens um ein Erholungsgebiet der Gemeinde Wien, also öffentlichen Grund, handelt, würde ich doch ein gewisses soziales Maß erwarten.

Die Josefinenhütte gehört einem deutschen Pächter, der Grund gehört dem Stift Klosterneuburg. Da es sich daher um Privatgrund handelt, war der Bezirk nur mit der Bewilligung der Rodung der 3 Bäume befasst.

Dann ist mir klar, weshalb das so ein Nepp ist.

Unfassbar, wieviel Grund dieses Stift Klosterneuburg besitzt, meines Wissens gehören ihnen ja auch die ganzen Pachtgründe entlang der Wiener Donau.

Waldseilparks, Hochseilgärten, was für ein Unsinn

Vorgefertigte genormte Holzstücke, an Bäumen montiert, gelegentlich steht einer dem vorgesehenen "Kletterteil" im Weg, dann wird er umgeschnitten. Mit diesen "...gärten" kann man endlich den Wald auch finanziell nutzen, die Leute sollen sich daran gewöhnen, dass man sich nicht kostenlos im Wald bewegen soll.
Steinwandklamm und Myrafälle oder andere Klammen in Österreich sind wesentlich interessanter als jeder "Kletterpark", wo man aufgehängt und doppelt gesichert nur noch Augen für den nächsten Tritt hat, aber nicht für die Landschaft drumherum.

Es wäre sicher eine gute Idee, abgesichert klettern zu üben, wenn es nicht so eine geschäftemachende Massenabfertigung wäre.

abgesichert klettern üben kann man in den Kletterzentren der Naturfreunde oder anderer alpinen Vereine, die haben ganze Hallen dafür eingerichtet.
Am besten ist es aber immer noch im richtigen Wald zu gehen, zu lernen über Wurzeln zu steigen, auf Baumstämmen zu balancieren.
Dabei ein Schwammerl sichten, oder einen Hirschkäfer, nicht auf einem Plateau warten zu müssen, bis sich der vordere "Waldseilkletterer" endlich weiterschwingt.

Sie haben völlig recht...

Es kommt immer darauf an wie man damit umgeht. Im Kletterpark gibt es Momente. in der man die Landschaft intensiv wahrnimmt und die Aussicht genießt. Manche nehmen die Natur dadurch intensiv war andere nehmen keine Kenntnis davon und konzentrieren sich nur auf den nächsten Schritt.

Aber genau die gleichen Menschen finden sie bei den Wanderern. Viele genießen die Natur und den intensiven Kontakt damit, anderen geht es nur darum die Strecke zu überwinden oder zurückzulegen, diese nehmen von der Natur nichts wahr.

Mit ihrer Aussage zeigen sie nur, dass sie intolerant sind. Mehr nicht!

die klammen sind genauso "unnatürlich", weil mit stegen gesichert. ihr vergleich ist unsinnig.
es gibt eine handvoll klettergärten, die restlichen wälder sind frei begehbar wie eh und je. wenn sie in keinen klettergarten wollen, dann gehen sie nicht hin und basta.
ich war noch nie, werd aber sicher mal einen klettergarten besuchen. wandern find ich auch toll, aber es ist was anderes über schlingernde hängebrücken in 15 metern höhe zu gehen, hängeleitern hochzuklettern und über eine zip-line zu rutschen. ich denke mal das ist ein riesen spaß und ist genauso bewegung in der natur. man bewegt sich ganz andern als beim bergsteigen und hat die möglichkeit durch die baumkronen zu spazieren, was eine neue perspektive ist. find ich schon spannend.

man bewegt sich ganz andern als beim bergsteigen und hat die möglichkeit durch die baumkronen zu spazieren, was eine neue perspektive ist

sind sie sicher, dass sie noch nie in einem solchen garten waren?

jeder verkäufer lobt seine ware.

VERSCHWÖRUNG! gratuliere, da haben sie wieder einen ganz großen skandal aufgedeckt! natürlich verkaufe ich klettergärten an blinde kinder und unterwandere das standardforum, damit niemand draufkommt......

Was habe ich in Baumkronen verloren?

Dort leben eventuell Vögel, jetzt natürlich nicht mehr. Was bitte soll ich in einer Baumkrone, außer eventuell Kirschen pflücken, wenn ich einen Kirschenbaum habe?

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