TU Wien: Frauenanteil bei einzelnen Studien sinkt leicht

  • 27 Prozent der Studierenden an der TU sind Frauen.
    foto: standard/cremer

    27 Prozent der Studierenden an der TU sind Frauen.

Der Anteil weiblicher Studierender an der technischen Uni steigt nur langsam

Die Begeisterung von Frauen für technische Studien hält sich weiterhin in Grenzen. Obwohl die Politik immer wieder betont, mehr Frauen für technische Beruf begeistern zu wollen und mit Initiativen wie dem "Girls Day" Mädchen für technische Berufe interessieren will, steigt der Anteil der Frauen bei technischen Studien nicht.

 

Wie die Zahlen der Technischen Universität Wien (TU) zeigen, sinkt der Anteil der Frauen an einigen technischen Studien an der Hochschule sogar. Insgesamt sind rund 27 Prozent der Studierenden an der TU Wien Frauen. In den letzten beiden Jahren hat sich diese Zahl nur um knapp drei Prozentpunkte verändert: Im Jahr 2009 waren es 25,5 Prozent.

Wie die Grafik ausgewählter Studienrichtungen oben zeigt, ist der Anteil von Frauen und Männern nur beim Architekturstudium ausgeglichen. Hier studierten im Wintersemester 2012 sogar erstmals mit 51 Prozent mehr Frauen als Männer. Auch beim Studium der Raumplanung ist der Anteil der Frauen mit 48 Prozent im Vergleich zu anderen technischen Studien sehr hoch.

Einen leicht negativen Trend gibt es etwa in den Informatikfächern. Waren im Wintersemester 2010 17 Prozent der Studierenden Frauen, sind es im aktuellen Semester nur 16 Prozent. Dasselbe gilt für Informatikmanagement: Hier sind derzeit 17 Prozent der Studierenden Frauen, im Wintersemester 2010 waren es noch 18 Prozent. Auch im Fach Biomedical-Engineering waren schon einmal mehr Frauen inskribiert. (lis, derStandard.at, 18.9.2012)

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So what...?

Wo bleibt der Artikel, dass der Männeranteil in der vergleichenden Literaturwissenschaft bei 10% liegt?

weil auf der hand liegt

das männer kaum studien belegen die finanziell wenig einkommenschancen bieten! literaturstudium - das ist doch nichts für "echte kerle" - oder?

entweder es ist nichts für "echte Kerle", oder Männer üblegen sich öfters schon im Vorfeld, mit welcher Studienrichtung man in Zukunft eventuell mehr Erfolg haben kann bzw. keine 1300 brutto Jobs annehmen muss

interessiert doch keinen

wichtig ist immer nur: Fraun über 50%

Kann man dieses Frauen-Wo-Rein-Haben-Wollen nicht endlich sein lassen?

Man will mehr weibliche Studentinnen auf der TU und gleichzeitig bevorzugt man Frauen auf der Medizin Uni?

Also erstens) Was soll das bringen? Erwachsene Frauen sind mündig und wenn sie technische Sachen studieren wollen werden sie schon selber draufkommen und zweitens) Wo soll denn das Enden? Soll man am Ende nur noch überall Frauen haben?

ich hätte gerne auch auf der tu, bei den lehrveranstalltungen, ein paar mehr frauen gesehen,
und auch bei der arbeit

es gibt ja feldversuche im bereich der informatik, wo durch aktive information in den schulen, der frauenanteil auf 40% erhöht wurde

was soll es bringen?

technik verträgt noch viel mehr absolventen

wo soll es enden?

da es etwa gleich viel männer wie frauen gibt, wird es im schnitt irgendwann eben da enden

rosa, lieb, klein aber kein motor?

wenn sogar du weißt, dass ein auto einen motor hat, werden das auch frauen überzuckern

die frage ist eher, wovor hast denn angst?

"technik verträgt noch viel mehr absolventen"

Die Fakultät für Informatik verträgt anscheinend nicht einmal die Studenten, die inskribiert haben. Darum werden ja auch 50-70% schon Ende Oktober am weiterstudieren gehindert.

"technik verträgt noch viel mehr absolventen "

Technik verträgt bei dem Buget nicht einmal mehr Studenten...

technik verträgt noch viel mehr absolventen

Deswegen kommen jetzt in der TU-Informatik auch die Beschränkungen ...

nur noch überall Frauen

Ja das wäre wahrhaftt euer Untergang.

Das wäre unser aller Untergang

Stellen Sie sich vor Frauen entwickeln plötzlich Autos. Sie sind lieb, klein, Rosa und haben große Rückspiegel. Aber Motor haben sie keinen...

Frauen, die gelernt haben, wie man Autos baut, sind selbst nicht (mehr) lieb, klein und rosaliebend, also werden sie die Autos auch nicht so bauen.
Große Rückspiegel nützen auch nichts - Übung macht den Meister.

Initiativen wie dem "Girls Day"

entschuldigung, aber was soll EIN tag in einem ganzen leben bingen? nix. wenn mädchen/frauen nicht von klein auf mit technik in berührung kommen (so wie es bei burschen üblich ist), wird ein tag daran auch nichts ändern.

Es ist eben ein Irrglaube, daß man Frauen in die Technik "zwingen" kann. Egal ob das jetzt ein Tag ist oder gezieltes Fördern von klein auf. Es funktioniert nicht:

http://www.youtube.com/watch?v=p5LRdW8xw70

Norwegen hat diese "Förderungen" fast gänzlich eingestellt.

Leute (m/w), lasst die Technik bleiben

- Studium ist schwierig
- Karrierechancen minimal, Beförderungen selten
- irgendwann ist man zu sehr "Spezialist", dann heists, der ist für nichts anderes zu gebrauchen
- Arbeit meist schwierig, immer Zeitdruck. Powerpointpinseln reicht nicht aus (HR hats da besser)
- statt Gehaltserhöhung gibts einen neuen PC (das motiviert sie doch, oder)
- dauernde Weiterbildung ist Pflicht, das Hamsterrad hört nie auf
- ein WU-Praktikant ist plötzlich ihr Boss
- Technik ist immer schuld, wenn was nicht funktioniert (Marketing, HR u Mangement NIE)
- Technik ist uncool und unsexy, Frauen wollen von Technikern nur Geräte repariert haben, ins Bett gehen sie lieber mit einem Musiker

Das wir Techniker wirtschaftlich und juristisch nicht ganz top sind gilt allgemein als bekannt. Wer sich als Techniker nicht neben seinen Job in diesen Bereichen weiterbildet, wird natürlich an eine gläserne Decke stoßen.

"Karrierechancen minimal, Beförderungen selten"

:-D

stimmt aber

zumindest bei mir hier gibts oberhalb der Gruppenleiter und Abteilungsleiter nur mehr Juristen und WUler, nein, ein Altphilologe ist auch dabei!

Techniker bleiben vorm PC, andere haben Chancen auf Dienstwägen.

Mein Tipp:

Antrag auf ein Dienst-Fahrrad stellen!

(ansonsten ganz Ihrer Meinung).

Nur um mal ein Beispiel zu nennen dass auch diese Statistik ihre Pferdefüsse hat:
Wenn man sich das Verhältniss von Maschinenbau in den letzten Semestern ansieht, ist es eine Stagnation oder Regression auf geringen Niveau.
Jedoch wird hier noch gar nicht eingerechnet dass man Maschinenbau mit einen technischen Fokus studieren kann und einen Bac. und dann Master mit betriebswissenschaftlichen Fokus (Wirtschaftsingenieurwesen/Maschinenbau).

Würde man diese beiden einzelnen auflisten, käme es plötzlich zu einen sehr düsteren Bilde mit einen Verhältnis das nahe an einer nicht erlaubten mathematischen Division ist.

Da hab ich mich wohl in die Nesseln gesetzt. Gibt eine Aufspaltung...

Frauen sind in der Überzahl!

Also ich versteh wirklich nicht warum es immer heißt die Frauenquote bla bla müsste in technischen Bereichen erhöht werden - ich ging zB ins Chemiekolleg-Rosensteingasse und von uns 19 Schülern waren mit mir eingeschlossen grad mal 5 Burschen in der Klasse?!

chemie bildet eine ausnahme - da ist auch der anteil der frauen im studium relativ hoch (glaub 40%).

ur-krass

also bei technicher mathematik- ein grandioser wandel tut sich da auf..... so stabil ist wie die quote ist nicht einmal das fundament vom steffel. was soll uns dieses 0.001% gefasel bringen????

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