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Mit ihrer Darstellung einer von einem Schlaganfall getroffenen Frau besticht Emmanuelle Riva an der Seite von Jean-Louis Trintignant in Michael Hanekes jüngstem Film "Amour". Bei der Galapremiere des in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichneten Films fand die aus Alain Resnais' Film "Hiroshima, mon amour" (1959) bekannte Charakterdarstellerin viel Lob für ihren österreichischen Regisseur. (red, derStandard.at, 18.9.2012)
Michael Hanekes Cannes-prämiertes, makelloses Melodram "Amour"
Verleihung am 20. März im Wiener Rathaus - Gespräch mit Alexander Horwath im Rahmen der Wiener Vorlesungen
"Amour" mit den Preisen für besten Film, beste Regie, beste Hauptdarsteller und bestes Drehbuch ausgezeichnet
Für Michael Hanekes "Amour", ein intimes Kammerspiel um die letzten Dinge, kehrt Jean-Louis Trintignant auf die Leinwand zurück
Spielbergs "Lincoln" wird als Favorit gehandelt - Nominierung für Christoph Waltz als bester Nebendarsteller in Tarantino-Western
Indie-Preise werden am Tag vor der Oscar-Gala vergeben
Das 65. Filmfestival von Cannes brachte mit Michael Hanekes "Amour" einen hochverdienten Sieger hervor - Eine Reihe von Filmen widmete sich der Unlesbarkeit aktueller Realitäten
Filmregisseur ortet fehlende Wertschätzung der Kulturpolitik
Der Film wurde bereits mit der Goldenen Palme in Cannes ausgezeichnet
FIPRESCI-Auszeichnung wird bei Eröffnungsgala in San Sebastian am 21. September verliehen
Vorauswahl mit 47 Filmen - Shortlist am 3. November, Preisverleihung am 1. Dezember
Mit viel Prominenz ging Montagabend im Wiener Gartenbaukino die STANDARD-Galapremiere von Michael Hanekes mit der Goldenen Palme ausgezeichnetem Film über die Bühne
Ich habe zwei Filme von Haneke gesehen:
"Bennies Video" und "Funny Games".
Beide Male habe ich keinen Zugang gefunden:
Eine Gedankenwelt, die mir vollkommen fremd ist.
Richtiggehend ärgerlich fand ich die Fernbedienungsszene in "Funny Games".
OK sie sind verstörend, aber damit hat sichs schon es werden die bekannten Sozial Steriotypen bedient.
Gutes Drehbuch , gute Schauspieler schwacher Inhalt oder falsche Aufarbeitung
Ein Sozialträumer antiker Prägung
Mit Haneke kann ich nicht so recht, seit "Funny Games". Mich reckts noch heute, wenn ich daran denke.
Mal schaun ob "Amour" so harmlos ist, wie er tut. Werd mal wen vorausschicken.
Hatte die Gelegenheit, bei der Galapremiere dabei sein zu können. Der Film ist einerseits sehr berührend andererseits beklemmend, was durch die kammerspielartige Verfilmung noch bestärkt wird, da er - bis auf wenige Szenen am Anfang - nur in einer Wohnung spielt. Ein von Haneke sicher nicht beabsichtiger Nebeneffekt ist auch, dass er politisch hochaktuell ist, weil er die Hilflosigkeit einer Pflegesituation anspricht. Also, unbedingt ansehen.
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