Emmanuelle Riva: Bloß keine Sentimentalitäten!

Die Hauptdarstellerin von Michael Hanekes "Amour" über ihre Rolle und die Zusammenarbeit mit dem Regisseur

Mit ihrer Darstellung einer von einem Schlaganfall getroffenen Frau besticht Emmanuelle Riva an der Seite von Jean-Louis Trintignant in Michael Hanekes jüngstem Film "Amour". Bei der Galapremiere des in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichneten Films fand die aus Alain Resnais' Film "Hiroshima, mon amour" (1959) bekannte Charakterdarstellerin viel Lob für ihren österreichischen Regisseur. (red, derStandard.at, 18.9.2012)

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17 Postings
??? Haneke. Wer ist das? ;-)

Ich habe zwei Filme von Haneke gesehen:

"Bennies Video" und "Funny Games".

Beide Male habe ich keinen Zugang gefunden:

Eine Gedankenwelt, die mir vollkommen fremd ist.

Richtiggehend ärgerlich fand ich die Fernbedienungsszene in "Funny Games".

nomen

est omen!

Hahaha.

Dieser Witz hat schon einen langen Bart!

:-)

Sie sind so ungefähr der Zwanzigste, der sich damit gut vorkommt...........

Mein Tipp

Sehen Sie sich einfach "L'Amour" an.

Werde ich machen!

Danke!

also mit anderen worten, sie haben keinen seiner filme der letzten 15 jahre gesehen? ;-)

Stimmt.

Ich werde mir "L'Amour" ansehen!

Jeder kann sich aussuchen was er sehen will! Vielleicht versuchen Sie mal "Die Klavierspielerin" oder "Caché" oder "Das weiße Band"...

Habe fast alle seine Filme gesehen

OK sie sind verstörend, aber damit hat sichs schon es werden die bekannten Sozial Steriotypen bedient.

Gutes Drehbuch , gute Schauspieler schwacher Inhalt oder falsche Aufarbeitung

Ein Sozialträumer antiker Prägung

Na, dann lassen Sie uns doch einmal lesen, was Sie so empfehlen würden, wenn der Haneke nix taugt!

"schwacher inhalt oder falsche aufarbeitung"

... also um Sie muss Österreich sich keine Sorgen machen ;)

Interessanterweise gab es niemanden, der meine Ablehnung dieser Filme im Gespräch darüber nicht geteilt hätte....

Kommt drauf an, mit welchen Leuten Sie gesprochen haben.

Ich will auch mit 85 so aussehen und geistig so fit sein...

Mit Haneke kann ich nicht so recht, seit "Funny Games". Mich reckts noch heute, wenn ich daran denke.
Mal schaun ob "Amour" so harmlos ist, wie er tut. Werd mal wen vorausschicken.

Harmlos??? Hahaha, nein, das könnt man dem Film nicht gerade nachsagen. Ich find es ist fast sein heftigster bis jetzt, aber die Heftigkeit schleicht halt auf leisen Hauspatschen herum.

freue mich schon sehr drauf, kanns kaum erwarten!

Kann den Film sehr empfehlen

Hatte die Gelegenheit, bei der Galapremiere dabei sein zu können. Der Film ist einerseits sehr berührend andererseits beklemmend, was durch die kammerspielartige Verfilmung noch bestärkt wird, da er - bis auf wenige Szenen am Anfang - nur in einer Wohnung spielt. Ein von Haneke sicher nicht beabsichtiger Nebeneffekt ist auch, dass er politisch hochaktuell ist, weil er die Hilflosigkeit einer Pflegesituation anspricht. Also, unbedingt ansehen.

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