Autoabstellplätze als Grünoasen: "Parking Day" auch in Österreich

Ansichtssache | 20. September 2012, 09:27

Grüner Rollrasen statt Asphalt, Liegestühle statt Einpark-Stress, buntes Treiben anstelle von abgestellten Autos: Am kommenden Freitag beteiligen sich mit Salzburg und Wien erstmals österreichische Städte am "Parking Day". Bei der weltweiten Initiative verwandeln Bürger, Künstler und Aktivisten einmal im Jahr gebührenpflichtige Parkplätze vorübergehend in kleine Oasen.

Sie wollen so darauf aufmerksam machen, wie leichtfertig der Raum in den Städten heute den Autos überlassen wird. "Wir vermitteln den Menschen mit der Aktion, wie viel mehr Lebensqualität entsteht, wenn Parkplätze reduziert werden", sagt Mitorganisator Lukas Uitz vom Salzburger Verein fairkehr. "Wir haben für jeden, der eine Idee zur Gestaltung eines Parkplatzes eingebracht hat, seinen Wunschparkplatz reserviert." Wichtig sei nur, dass der Platz nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werde.

Mini-Parks auf Parkplätzen

Während in Salzburg am Freitagnachmittag 25 Parkplätze in Mini-Parks verwandelt werden, organisiert der Verein Hinterland in Wien ein Abendessen im Freien bei einem Street-Cooking-Event im Krongarten, der seit heuer auf ehemaligen Parkplätzen gemeinschaftlich bepflanzt wird.

Der erste "Parking Day" fand im Jahr 2005 in San Francisco statt, im Vorjahr nahmen an der Aktion Menschen aus 162 Städten in 35 Ländern teil. (APA/red, derStandard.at, 20.9.2012)

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foto: thibault camus/ap/dapd

Dieses und die folgenden Fotos stammen vom "Parking Day" 2010 in Paris.

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"Und so lange ich nicht weiß, welche Firma, heißt die Tatsache, dass dir irgendjemand einen Job gegeben hat, gar nichts."

Macht nix. Wenn ichs dir sag hab ich wohl Probleme mit dem Chef, von daher lass ichs gleich bleiben. Nur um bei einem Forentroll Rechschaffenheit abzulegen, das ist es mir nicht wert. Oder sagst du mir wo du arbeitest?

Provokation pur

Ich glaube das Bild mit dem Park im Hintergrund sagt alles. Diesen Menschen geht es nur darum, ihren Egotrip auszuleben und vielleicht ihren Neidkomplex, wenn sie sich kein Auto leisten können. Für solche Aktionen habe ich kein Verständnis und es sollte auch von der öffentlichen Hand keine Toleranz dafür geben. Das hemmungslose Ausleben von Egotrips auf Kosten anderer, die auf das knappe Gut "Parkplatz" für ihr tägliches Leben angewiesen sind, sollte nicht auch noch gesellschaftlich hoffähig gemacht werden. Vielleicht veranstalten die Herrschaften ja nächstes mal ein Kaffee und Kuchenkränzchen nur für sich in einem Flüchtlichgscamp - nur um zu zeigen, dass sie es können.

das auto ist der ego trip!

parkplatze sind zu häufig und zu billig!

"Egotrip"?

Vielleicht solltest du es mal mit sinnerfassendem Lesen probieren.

Sinnerfassendes Lesen einer Ansichtssache?

unnötige provokante aktion - im park dahinter ist viel platz am rasen - etwa für die autoaktion - parken im gras wenn eh keiner dort sitzt.....

Immer so zu tun, als verstünde man nicht, worum es geht, finde ich recht langweilig.

Lassen Sie sich wenigstens ein Argument einfallen!

naja - zuviele parkplätze - wir besetzen (auch vor einem park mit viel grünfläche) den parkraum, rollen kunststoffrasen aus und machen eine aktion. - ist ok.

zuwenig parkplatz - wir besetzen mit unseren autos die freien grünflächen, parken IM schattigen park - eine aktion und ebenso ok.

m.m. nach beides unnötig provokant - wer noch nie auto fuhr, werfe den ersten stein.

Ich empfinde es als Provokation, so etwas als “ Provokation“ zu bezeichnen...

einfach tauschen - die autos parken im park damit die aktion parking day am asphalt ungestört ablaufen kann.

Ich finde es zeigt so schön die Bigotterie solcher Aktionen von Wohlstandsverdrossenen.

schöne aktion. da sieht man erst wieviel lebensraum uns die autos stehlen.

mir wurde noch kein Lebensraum von Autos gestohlen, wie ist ihnen das passiert?

Mir nicht - ich habe erstens eine Wohnung und bewege mich im Grünen wenn ich will und brauche kein Heu am Parkplatz.

Ein Colonia-Kübel ist noch lange keine Wohnung...

uns? also mir stehlens keinen. den meisten raum stehlen mir wohnhäuser.

nächstes jahr bitte an einem montag :)

wenns gratis Parken heißt, muss es auch gratis Schanigärten heißen.

das zeigt dieser Tag, dass öffentliches Gut an Private Autos zeitlich verschenkt wird.

Fußgängerzone in der MaHü JETZT.

Und dann in schneller Abfolge eine Citymaut, ein Fahrverbot in den Bezirken innerhalb des Gürtels mit Ausnahme der Zu- und Abfahrt für Anrainer und wo notwendig Gewerbe, und presto! schon können wir den Ring ganzjährig begrünen.

Und wenn alles kaputt ist, zieht die Bobokarawane weiter.

“alles kaputt“ macht maximal der immer mehr überbordende private Autoverkehr.

Ganz genau - nur Nachteile. Deshalb leben wir alle in guten Verhältnissen und werden auch so alt. Der böse, böse Verkehr hat nur Unsegen gebracht und es ist viiiiieeeel, viiiieeeel schlimmer als in der ach so guten alten Zeit.

Nicht "Deshalb", sondern "Trotzdem".

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