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Wien - Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) fordert im neuen Lehrerdienstrecht die Verankerung des Masters als Regelabschluss für alle Pädagogen. Außerdem dürfe für Lehrer während der einjährigen Unterrichtseinführung höchstens eine halbe Lehrverpflichtung gelten. "Alles andere wären Einsparungen auf dem Rücken von JunglehrerInnen", so die Studentenvertreter in einer Aussendung am Dienstag. Hintergrund der Forderung: Bisher sei bei der geplanten Reform der Lehrerausbildung "immer noch nichts in eine rechtliche Form gegossen" worden.
Nach derzeitigem Plan von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) sollen Pädagogen künftig zwar erst mit dem Master eine Fixanstellung bekommen. Sie sollen aber schon mit dem Bachelor unterrichten und berufsbegleitend den Master erwerben können.
Die ÖH pocht hingegen auf ein durchgängiges fünfjähriges Studium, in dem das Master- direkt an das Bachelorstudium anschließt - und zwar auch für den berufsbildenden und den Kindergartenbereich sowie Quereinsteiger aus der Praxis. Erst nach dem Master dürfe die Unterrichtseinführung folgen. Während dieser dürfe für die Junglehrer außerdem keinesfalls eine vollen Lehrverpflichtung gelten. "Hier entscheidet sich, ob in alte Muster zurückgefallen wird oder ob die im Studium erlernten Konzepte für einen qualitativen Unterricht auch übernommen werden", so ÖH-Generalsekretär Peter Grabuschnig (Fraktion Engagierter Studierender, FEST).
Die künftigen Lehrerausbildungsstätten müssen aus Sicht der Studentenvertreter tertiäre Einrichtungen sein, die sowohl Bezug zur Praxis als auch zur Forschung haben. Und sie dürfen nicht verschult sein, heißt es als Seitenhieb auf die Pädagogischen Hochschulen (PH). Außerdem müsse in der Lehrerausbildung Säkularisierung garantiert werden: "Aktuell gesetzlich festgeschriebene Religionslehrveranstaltungen für Lehramtsstudierende sind für die ÖH höchst bedenklich." Derzeit muss an PH jeder Lehramtsstudent verpflichtend "Religionspädagogik" oder alternativ das Fach Ethik belegen. (APA, 18.9.2012)
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a) Momentan ist der Lehrermangel so groß, dass tausende "Lehrer" ohne jegliche Ausbildung oder zumindest ohne adäquate Ausbildung unterrichten.
Wozu also noch studieren?
b) die liebe Republik Österreich entlohnt Sie nicht nach Ihrer jahrelangen universitären Plagerei, sondern nach dem Motto: soll froh sein, dass er überhaupt Arbeit hat, was geht er nicht ins Ausland?
Das Beste wäre doch einen Bachelor als Basis. Danach eine Mindestlehrzeit bis man dann berufsbegleitend den Master machen kann. Bachelor dient für Volksschule und Unterstufe - egal ob NMS oder Gym und Master dann für die Oberstufe usw.
So verlängert man nur die Studienzeit ohne praktische Erfahrung. Und bei allem Wissen, es kommt auf den Umgang mit den Kindern an und den lernt man nur in der Praxis!
bitte nicht. nach einem bachelor (da zwei fächer, hat man gerade zwei halbe) habens so wenig ahnung, dass sie bestimmt kein nebenfach unterrichten können, hauptfächer sowieso nicht - zumindest in der ahs.
wir wollen ja bessere lehrer nach den reformen, nicht schlechtere.
in wahrheit sollte man die lehrpläne verändern oder sich überlegen, ob man nicht auch ahs-lehrer zulässt, die nur ein fach studiert haben.
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