Wiederansiedlung der Przewalski-Pferde läuft seit 20 Jahren

Ansichtssache

Forscher der Vetmeduni Wien begleiten Projekt in der Wüste Gobi - Start mit 13 Tieren aus Europas Zoos, heute Population von über 130 Tieren

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foto: reuters/josek

Wien - 1969 galten Przewalski-Pferde in freier Wildbahn als ausgestorben. Vor 20 Jahren startete ein Wiederansiedlungsprojekt: 13 der auch "Thakis" genannten Urwildpferde aus europäischen Zoos wurden, wissenschaftlich begleitet von Forschern der Veterinärmedizinischen Uni Wien, in der Wüste Gobi in der Mongolei wiederangesiedelt. Mit Erfolg: Heute leben dort wieder an die 130 Pferde, berichtete Wildtierarzt Chris Walzer am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien. Der Erfolg des Projekts ist allerdings fragil: "Um sicher zu sein, dass sie die nächsten 100 Jahre auch überleben, bräuchten wir 250 bis 300 Tiere."

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Grünbrücken

Sorry, aber man schafft es nicht einmal in Österreich ausreichend Bewußtsein für Grünbrücken zu schaffen. Auf der A1 zwischen Wien und Salzburg sind vielleicht 2 Grünbrücken, wenn überhaupt. Wie will man das als Österreicher in der Mongolei schaffen?

wahrscheinlich viel eher, da billiger und viel mehr platz zur verfügung

ich habe diese Pferde in der Mongolei gesehen und sie sehen echt sehr süß aus! Sind ja nicht zähmbar, wie es heißt. so sehen sie auch aus ;-)

Ein sympathisches Projekt! Jedenfalls ist es besser, Wildpferde in der Wüste anzusiedeln als Wölfe im Wienerwald.

Ist ja auch viel weiter weg.

Wenn schon zurück zur Natur, dann gefälligst bei denen dort und sicher nicht bei uns hier.

Noch dazu, wenn man das Märchen vom Rotkäppchen kennt.

was tot ist, ist tot. das wollte die natur wohl so.

warum also nachhelfen?

Es wurde da ein bissi nachgeholfen. Mei wie dumm der Kommentar.

Ich hab' unlängst im Katalog eines Baumarkts Blumento-

pferde gesehen, zu einem für diese edlen Vierbeiner unglaublich günstigen Preis.

Ich denke, ich werd' mir ein paar kaufen und dann eine Blumentopferdezucht beginnen.

Ich sag nur

soooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo ein Bart.

13 stück ?

ist das nicht ein bißchen wenig, um inzucht hintanzuhalten ? respektive - kann sich daraus langfristig eine gesunde population entwickeln, wenn sich ständig neffen, onkels, cousinen, brüder und schwester paaren ?

der bestand wurde und wird ja laufend mit tieren aus zoos ergänzt.

Na vom Urmensch hats auch mal nur paar wenige gegeben ;) Das geht also schon. 1 von 3 ist zwar weiterhin ein Doddl....der wird dann halt Politiker. Bei den Pferden wirds auch entsprechende Positionen zu besetzen geben. Grasvorkoster, lebender Windschutz etc.

Einstmals sah man sie im Lainzer Tiergarten

gleich nach dem großen Teich links, wo jetzt nur noch Rinder zu sehen sind.

Grundsäzlich meine ich sie in "Urpferde" umzubenennen!
Wie sollen sich Kinder, die nicht aus Polen stammen, sich diese Pferde merken?

sie unterschätzen kinder, und zwar massiv.

die Pferde sind nach dem Russen Nikolaj Michajlovic Prževal'skij bennant
http://de.wikipedia.org/wiki/Niko... Przewalski

Hat man eigentlich die Pferde gefragt was sie wollen? Ich stell mir mal vor ich bin so ein Pferd und hätte die Wahl zwischen

a.) Wüste Gobi, kaum essen, kaum Schatten, extreme Hitze im Sommer, extreme Kälte im Winter

b.) Zoo, geregelte Essenszeiten, schattiges Bäumchen, Häuschen zum unterstellen wenns heiß oder kalt wird..

ich würde b.) nehmen und auf die Freiheit in der Wüste Gobi verzichten ;)

Alternativ würde ich c.) vorschlagen:
Irgend ein netter Nationalpark mit Bäumen, Flüßen und gemäßigter Klimazone :)

Sie hätten in der Matrix wahrscheinlich auch die blaue Pille genommen, oder? ;)

Wäre die Wahl allerdings a) Sie müssen für den Rest Ihres Lebens in einem einzigen 10m2 kleinen Zimmer wohnen, bekämen immer das gleiche essen und völlig Unbekannte würden Sie durch eine Glasscheibe täglich ansehen oder b) Sie können tun und lassen was Sie wollen, wo Sie wollen und wann Sie wollen, weil das zu Ihrer Natur gehört --- ich würde mich für B entscheiden.

Nicht vergessen...b.) ist die wüste Gobi...wenn ich wählen müsste zwischen Wüste Gobi und dem Zimmer nehm ich das Zimmer. In der Wüste gibts genau trockene Sträucher und 1000ende Kilometer ödes Land. Viel Entertainment wohl nicht. Stinkheiß und Saukalt kommt noch dazu. Und man sieht ja auch lieber neue Gesichter also jeden Tag die selbe Pferdefresse ;)

Hab ja dazugeschrieben das der Nationalpark im Grünen eine gute Wahl wäre. Nur der steht ja nicht zur Wahl.

Der Mensch baut sich auch ein Haus und wohnt darin...arbeitet 40 Stunden die Woche dafür....die wenigsten Menschen tun also was sie wollen, wo sie wollen und wann sie wollen ;)

Sie waren noch nie in der Wüste Gobi!
teilweise ist sie so grün wie unsere Almen mit vielen Edelweiß

"Sie haben mich vor die Wahl gestellt, entweder nach Korsika oder in den Circus. Aber Du weißt, ja. Wenn man sich für das Eine entschieden hat, dann bekommt man immer das Andere."

:-)

war das der der zuerst die eine hälfte der platte putzte und am nachmittag die zweite?

Nein. Der mit der halben Platte kommt, glaub ich, beim "Avernerschild" vor. Ich meine einen Soldaten in "Asterix auf Korsika". :-)

wenn winter und trockenheit die tiere killen... muss man da der natur nicht ihren lauf lassen ?

Wäre kein Problem wenn die Population über 350 wäre...dann können auch 2/3 sterben ohne das die Population gefährdet ist.

Das es derzeit unter 350 gibt ist unsere Schuld. Das heißt bis es wieder 350 gibt müssen wir mithelfen. Dann kann wieder die Natur sagen wie es weiter geht.

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