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Obwohl sich Amazon redlich Mühe gegeben hat, sein Gerät gegen Modifikationen zu sichern, ist findigen Entwicklern nun der erste Schritt auf dem Weg zum Custom ROM gelungen. Das Tablet wurde erfolgreich gerootet.
Dabei hat der Buchhändler es den Tüftlern versehentlich zu leicht gemacht. Das Betriebssystem des Kindle Fire HD basiert auf Android 4.0 "Ice-cream Sandwich". Das System verfügt über eine bekannte Lücke, die schon bei zahlreichen anderen Geräten für den Erwerb erweiterter Rechte genutzt wurde.
Wer sich Superuser-Zugriff sichern möchte, muss lediglich das entsprechende Paket für ARM-Plattformen herunterladen und zwei Dateien in ein beliebiges Verzeichnis auf seinem Rechner schieben. Von dort wird via ADB auf das Tablet zugegriffen. Nach vier Schritten und drei Reboots - eine Anleitung steht bei Android Police bereit - ist Superuser bereit. Die Methode ist für die Sieben-Zoll-Version des Geräts bestätigt, dürfte aber auch auf der größeren Ausgabe funktionieren.
Root-Rechte sind auch eine der Voraussetzungen für die Installation einer Custom Recovery, auf deren Basis ein Custom ROM einfach aufgespielt werden kann. Bis es soweit ist, hat die Community aber noch eine harte Nuss zu knacken. Denn Amazon hat den Bootloader gesperrt, um die User am Ausbruch aus dem eigenen Ökosystem zu hindern. (red, derStandard.at, 23.09.2012)
Link:
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Was mich an diesem inflationären Smartphone/Tablet-Hype mächtig anzipft ist das Qualitätsbewusstsein, mit dem die Dinge auf den Markt geworfen werden.
Das Interessante (Innovationstempo) ist zugleich das Problem dabei: Ich hatte ein Jahr lang das Google Nexus S, jetzt ein (weit weniger gutes) HTC Wildfire, und seit drei Monaten ein Ipad 3.
Soweit so gut, die Betriebssysteme schenken sich eh nicht viel, aber die Programme sind zum Teil ziemlicher Mist. Gilt für iOS genau so wie für Android. Was da alles als App angeboten wird, für die man dann auch noch zahlen soll, ich schauderlich. Andererseits wäre ich für gute Apps bereit, mehr zu zahlen.
Da hat sich eine neue Kultur des Gemmagemma, ordentliche Programme braucht eh keiner ... entwickelt
man muss halt zu cyanogenmod oder openkang wechseln.
http://www.cyanogenmod.com/
http://aokp.co/index.php/news
mittlerweile gibts für das galaxy s1 schon jelly bean.
ist die version cm10
http://download.cyanogenmod.com/?device=g... smtd&type=
Ist doch wahr. Außer bei Geräten mit Nexus im Namen sieht es mit Updates sehr, sehr schlecht aus. Es gilt: Lässt sich das Handy per App rooten, ohne dass dies vom Hersteller vorgesehen ist, gibt es zumindest eine kritische Sicherheitslücke.
Und nein, ich bin kein Apple- oder Microsoft-Fan und würde derzeit wieder ein Android Smartphone kaufen. Allerdings mit Sicherheit kein LG (ein Smartphone ohne Updates und ein DVD-Rekorder der bei 16:9 jede Einstellung ignorierend oben und unten schwarze Balken hinzufügt sind schlechte Erfahrung genug), sondern irgendein Nexus.
nachdem ich versehentlich ein grünes stricherl gegeben hab, mach ich mir die mühe und klär das mit dem bootloader auf.
http://robertpitt.me/2012/07/r... via-linux/
der bootloader ist mit tools aus dem android sdk (hersteller = google) per einzeiler zu entsperren. google liefert die geräte gesperrt aus (ist wahrscheinlich für daus eh viel besser), aber liefert die tools zum entsperren gleich mit. schon ein kleiner unterschied zu kindle, oder nicht?
LOL!
Ok, hier gibt es ein Verständnisproblem.. unterscheide bitte zwischen entsperrt und entsperrBAR.
Die meisten Android Geräte haben einen gesperrten Bootloader plus Vorkehrungen, daß dieser nicht ohne weiteres entsperrbar ist.
Androiden namens Nexus haben (meistens, mein Galaxy Nexus kam sogar mit offenem BL) einen gesperrten Bootloader den man mit einem simplen Befehl entsperren kann. Dies ist vorgesehen und erwünscht!
Alles klar?
Da ist halt wieder der große Unterschied zwischen Linux/Android und dem Rest der Welt!
Man KANN alles, und bekommt von Google sogar noch die Befehlszeile zum entsperren dazu geliefert....
Ich bin allerdings auch dafür, den Bootloader ab Werk gesperrt zu lassen. Besser isses!
Aus Sicherheitsgründen. Siehe Linux/Unix, auch dort muss man viele Befehle mit einem eigenen Passwort bestätigen, sonst werden sie nicht ausgeführt. Diese Befehle sind "gesperrt", der Sysadmin hat aber die Möglichkeit, sie auszuführen.
So *ähnlich* ist das bei den Nexus-Geräten: Viele Funktionen sind gesperrt, aber mit den Google-Werkzeugen kann man den Bootloader entsperren und dann auf dem Gerät ausführen was immer man zum Laufen bekommt.
Anders bei den meisten anderen Android-Geräten: Der Hersteller stellt dabei *keine* Werkzeuge zur Verfügung, der bastelfreudige User ist auf Sicherheitslücken angewiesen.
ein offener bootloader ist ein Sicherheitsrisiko ist.
Wer meinen nick kennt weiß, dass ich für das Öffnen von bootloadern bin und daran arbeite, aber trotzdem unterstütze ich es, dass bootloader per default gesperrt sind.
Menschen für die ADB ein Problem darstellt sollten ihren bootloader auch nicht entsperren.
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