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Neuwerk - Deutschlands vermutlich kleinste Schule steht im Wattenmeer: Sie hat eine Lehrerin und eine Schülerin. Meike Müller-Toledo (52) ist in der Inselschule Neuwerk, die am Mittwoch ihr 100-jähriges Bestehen feiert, Direktorin, Sekretärin, Lehrerin und Hausmeisterin in einem. Vor vier Jahren kam sie aus Hamburg auf die Nordseeinsel. "Ich habe mich das halt getraut", sagt die Lehrerin, die damals nur ihren Hund mit auf die Insel nahm.
Im nächsten Schuljahr wechselt die einzige Schülerin an ein Gymnasium auf dem Festland. Dann wird die Schule für zwei Jahre schließen, bis das nächste Kind auf der Insel Neuwerk, die politisch zu Hamburg gehört, alt genug für den Unterricht ist. (APA, 18.9.2012)
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Wenn die Mutter des Kindes Lehrerin wäre und ihr Kind auf der Insel selbst bilden wollte, dürfte sie es nicht. In Deutschland ist Schulpflicht vorgeschrieben.
Schule ist ein staatlicher Hoheitsakt, der an jedem Kind vollzogen werden muss. "Beschulen" muss man sich lassen; was man dabei lernt, ist sekundär.
Nun, hier lernt ein Kind in einer Inselsituation - und die Lehrerin darf mitlernen. Als Ich-kann-Schule-Lehrer wüsste ich auch zu schätzen, wenn ich in einer Schule die Realität lernen kann.
Ich grüße freundlich.
Franz Josef Neffe
Kleinstschulen sind eine sehr gute Sache. Die Kinder lernen viel effektiver. Auch der gemeinsame Unterricht der 6-10 jährigen klappt absolut gut.
Die meisten Probleme, die wir derzeit im Bildungssystem diskutieren, stellen sich in den Kleinstschulen gar nicht erst.
Aber leider natürlich kein Modell für Städte und Ballungsgebiete.
Definiere besser:
Kinderfreundlicher, lebenslanges Lernen fördernd und nett anzusehen vielleicht. Aber eben nicht billiger, was aber an und für sich noch kein facepalm rechtfertigt.
Na im Ernst, würde nicht selbst eine HTL für Biochemie von einem Gemüsegarten profitieren?
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