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Liverpool - Die Everton-Fans haben mit einer emotionalen Geste den 96 Opfern der Hillsborough-Katastrophe von 1989 ihr Mitgefühl ausgedrückt. Vor dem Anpfiff der Premier-League-Partie am Montag im Goodison Park gegen Newcastle United (2:2) erwiesen die Zuschauer den Toten, die Fans des Stadtrivalen Liverpool waren, mit minutenlangem Applaus ihren Respekt.
Außerdem standen ein Mädchen im blauen Everton-Trikot mit der Rückennummer neun und ein Bub im roten Liverpool-Leiberl mit der Nummer sechs am Mittelkreis Hand in Hand nebeneinander und symbolisierten so die Eintracht, in der der 96 Opfer gedacht wurde.
Ian Ayre, der Geschäftsführer der Reds, bedankte sich bei den Everton-Anhängern: "In Zeiten wie diesen treten Rivalitäten im Fußball in den Hintergrund. Das macht diese Stadt so einzigartig. Die Fans beider Clubs können stolz darauf sein, wie sie in den vergangenen Tagen, Wochen und Jahren seit der Tragödie miteinander umgegangen sind." Auch Sepp Blatter zeigte sich von der Aktion beeindruckt. Der FIFA-Präsident lobte via Twitter "das großartige Beispiel von Fairplay".
Die Stadion-Katastrophe von Sheffield, bei der im FA-Cup-Halbfinale zwischen Liverpool und Nottingham Forest 96 Menschen ums Leben gekommen waren, rückte durch einen in der vergangenen Woche vorgelegten Bericht wieder ins öffentliche Interesse. Der Bericht hatte schwere Fehler bei den Polizei- und Rettungskräften sowie falsche Schuldzuweisungen im Anschluss an das Unglück festgestellt. Polizei und Retter hätten bei der Massenpanik am 15. April 1989 nicht schnell genug reagiert. Später hätten sie versucht, die Verantwortung auf die Opfer zu schieben, heißt es in der Untersuchung. (APA, 18.9.2012)
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Auf dem Platz sorgte Fowler damals mit einer besonderen Geste für Aufsehen. Als er im Topspiel gegen den FC Arsenal Mitte der zweiten Halbzeit vermeintlich von Gunners-Keeper David Seaman gefoult wurde und der Referee auf Strafstoß entschied, erklärte Fowler in Richtung des Schiedsrichters und der TV-Kameras, dass es kein Elfmeter gewesen sei.
Dieser ließ den Strafstoß jedoch trotz der Proteste der Arsenal-Spieler ausführen. Fowler trat an, schoss halbherzig, Seaman parierte. Den Nachschuss versenkte schließlich Jason McAteer im Netz. Zwar forderten später viele, Fowler hätte den Ball absichtlich verschießen müssen, dennoch bekam Fowler Blumen von höchster Ebene.
13. Februar 1999, FA Cup, FC Arsenal - Sheffield United
Arsenals Trainer Arsene Wenger schlug eine Wiederholung des FA Cup-Spiels zwischen den beiden Teams vor, da Arsenals Sieg durch ein umstrittenes Tor zustande gekommen war. Nachdem der Ball absichtlich ins Aus gespielt worden war, damit Lee Morris von Sheffield United wegen einer Verletzung behandelt werden konnte, spielte Nwankwo Kanu die Kugel nicht zum Gegner zurück. Stattdessen leitete er den Spielzug ein, den Marc Overmars mit dem Siegtreffer für den FC Arsenal abschloss. Das Wiederholungsspiel zehn Tage später gewann der FC Arsenal erneut mit 2:1.
respekt ist auf der insel ohnehin viel höher als sonst wo. als liverpool ende der achtziger in der letzten spielminute der saison gegen arsenal zu hause den titel verspielte (0-2 durch m.thomas), waren zwar erst alle baff, aber nach dem schlusspfiff goutierte der liverpooler kop arsenals saisonleistung mit "champions, champions" rufen.
sowas werden wir in ö nie sehen
& very british, dass man nämlich mit dem Stadtrivalen und seinem größten sogenannten Feind mitleiden kann. Als Anhänger von Borussia Dortmund ist es mir nicht gelungen, meine Tränen zu unterdrücken, als ich im ZDF mitansehen musste, was die Krankheit Alzheimer mit einem Menschen anrichtet. Herr Rudi Assauer, ehemals großer Zampano, Manager des FC Schalke 04 & Bauherr der Schalke-Arena, saß jedenfalls bei einem Arzt & musste das Ziffernblatt einer Uhr zeichnen. Wenn Sie zufällig gesehen haben, wie Herr Assauer bei der Ziffer 12 der normalsterblichen Uhr die Zahl 20 hingemalt hat, wie er sich zu erinnern versucht hat, was sonst noch auf dem Ziffernblatt einer Uhr stehen könnte, wenn Sie die Ergebnisse mit denen vor drei Monaten verglichen ...
Es ist zwar in diesem Fall vollkommen egal, aber Sie haben recht.
Kasus Singular Plural
Nominativ das Opfer die Opfer
Genitiv des Opfers der Opfer
Dativ dem Opfer den Opfern
Akkusativ das Opfer die Opfer
Quelle:http://de.wiktionary.org/wiki/Opfer
Das können Sie dann gerne der apa schreiben :)
ich hab das match österreich deutschland vorige woche gesehen und seit lange war ich wieder im stadion. es hat sich wirklich voll ausgezahl, weil ich die österreicher schon seit jahrzehnten nicht auf so hohem niveau fussball spielen gesehen haben.
aber ich musste mich voll genieren als die einlaufenden deutschen ausgepfiffen wurden - das ist so peinlich. wobei ich nichts gegen pfeiffen oder so hätte aber bei der hymne eines anderen landes pfeiffen ist wirklich primitiv. ich selber schrei auch voll kanne, wenn da irgendwelche schiedsrichterentscheidungen getroffen werden, aber andere spieler einfach so auspfeiffen ist untere schublade. wäre doch viel cooler, wenn man fremde mannschaften begrüsst ....
Also bei aller Fairness, echte Rivalitäten muss es auch geben. Manche Gegner mag man lieber und andere weniger oder gar nicht.
Pfeifen bei der Hymne finde ich respektlos, weil die Hymne über den Fußball hinausgeht, aber die Spieler auspfeifen ist schon in Ordnung.
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