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Christiane Druml, Ritter der Ehrenlegion.
Wien - Die Vorsitzende der Bioethik-Kommission beim Bundeskanzleramt und Vizerektorin der Medizinischen Universität Wien, Christiane Druml, wurde am Dienstag in Wien zum Ritter der französischen Ehrenlegion ernannt. Druml erhielt die Ehrung vom Botschafter Frankreichs in Österreich, Stephane Gompertz, in Wien überreicht. Druml wird u.a. für die Weiterentwicklung "allgemeiner Überlegungen zur Bioethik", ihre Tätigkeit auf europäischer Ebene und ihr Engagement zugunsten der französischen Sprache geehrt, wie die Botschaft in einer Aussendung mitteilte.
Die Juristin Druml ist seit 1992 als Geschäftsführerin der Ethikkommission an der Medizinuni (damals noch Medizinische Fakultät der Uni Wien) und maßgeblich für deren Aufbau verantwortlich. Seit 2011 ist sie Vizerektorin für klinische Angelegenheiten an der Medizinischen Universität Wien. 2007 wurde sie zur Vorsitzenden der Bioethikkommission beim Bundeskanzleramt bestellt. Sie ist zudem Mitglied des Internationalen Bioethikkomitees (IBC) der UNESCO und mehrerer internationaler und europäischer Netzwerke für klinische Forschung sowie Vizepräsidentin des Obersten Sanitätsrates in Österreich. (APA, 18.9.2012)
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"Ich wette, … daß man mir keine alte und neue Republik nennen kann, die keine Auszeichnungen vergeben hat. Und das nennt man Spielzeug und Flitterkram! Sehr gut! Aber mit solchem Flitterkram leitet man die Menschen. Ich würde das vom Rednerpult herab nicht aussprechen, aber in einem Rat von weisen Staatsmännern kann man alles sagen. Ich glaube nicht, daß das französische Volk Freiheit und Gleichheit liebt. Die Franzosen haben sich in den letzten Jahren der Revolution nicht geändert. Sie haben nur eine Leidenschaft, und diese nennt sich ‚Ehre'. Man muß aber diese Leidenschaft hegen und pflegen und Auszeichnungen verleihen!"
Das ist übrigens nur der niedrigste von sechs Graden, den sie sich u.a. mit Claudia Roth teilen muss und den in Frankreich vermutlich jeder Gemeindebürgermeister bekommt, der zwei Amtsperioden überstanden hat. Karl Lagerfeld ist immerhin Kommandant und selbst ein Ulrich Wickert ist noch Offizier. Helmut Schmidt darf als stolzer Hanseat keine Ehrung einer fremden Macht annahmen und entfällt leider als Eichgröße, aber sollte, unwahrscheinlich genug, die Französische Republik jemals in Erwägung ziehen, mich zu ehren, würde ich gleich klarmachen, dass unter Großoffizier, der Liga von F.J. Strauss und Gesine Schwan, bei mir nix läuft - soviel Stolz muss einfach sein.
Die Vergabe ist oft nicht nachvollziehbar.
Das wirklich Interessante an der Ehrenlegion ist die Liste der Personen, die die Annahme des Ordens abgelehnt haben (das sind praktisch alles Franzosen, vor allem Intellektuelle und Künstler):
Gérard de Nerval, George Sand, Honoré Daumier, Émile Littré, Gustave Courbet, Guy de Maupassant, Pierre und Marie Curie, Eugène Le Roy, Jean-Paul Sartre, Simone de Beauvoir, Albert Camus, Antoine Pinay,...
Jacques Prévert, Georges Brassens, Léo Ferré,...
Auch Cathérine Deneuve...
Maurice Ravel gab die Auszeichnung ohne Begründung zurück.
http://de.wikipedia.org/wiki/Ehre... des_Ordens
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