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Im August 1982 kam mit dem Commodore 64, kurz C64, einer der beliebtesten Heimcomputer auf den Markt. Für damalige Verhältnisse lieferte der 1-MHz-Rechner eine gute Performance und war mit 7.000 Schilling leistbarer als etwa der Apple II. Das machte den C64 auch für Videogames besonders populär.
Zum 30-jährigen Jubiläum hat das Insite-Team einen noch intakten C64 samt Spielen aus dem Keller geholt und in einem Retro-Test Revue passieren lassen, was uns von drei Jahrzehnten so fasziniert hat.
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Dank Commodore und Co hatten wir "Alten" nicht nur das Vergnügen - IT Geräte zu benutzen.. nein, wir mussten auch über Funktionsweise und Innenleben bescheid wissen um manch Programm starten zu können ..
Diesen "Vorteil" haben die heutigen Kiddies nicht mehr - da gibts kein load "blabla",8,1 .. keine autoexec.bat, kein himem und keine soundblasteranpassungen mehr .. die heutige (stabile) Technik produziert nur noch reine Anwender, die sich mit dem Innenleben oder mit Funktionsweisen nicht mehr auseinandersetzen müssen - auf der einen Seite schade, auf der anderen Seite natürlich ganz normal und zweckmäßig...
Hoch soll er fahren,
hoch soll er fahren
... drei Mal so schnell!
Floppies soll er kriegen,
Floppies soll er kriegen,
... drei Mal so viel!
Nach "8-Bit" soll er klingen,
nach "8-Bit" soll er klingen
... drei Mal so laut!
Cassetten soll er lesen,
Cassetten soll er lesen,
.. drei Mal so öd.
Commando sollst du spielen,
Commando sollst du spielen
... drei Mal so lang!
Herr Kapellmeister, einen Tusch:
*ta ta ta taaaaaaaa*
du lädst also ein directory in den RAM und das führst du dann aus ;) ?
entweder
lO"$",8
und dann
lI
um das Verzeichnis von der Diskette in Laufwerk 8 zu bekommen. Oder
lO"*",8,1:rU
um das erste Programm von der Diskette im Laufwerk 8 zu laden (darf kein Basic-Programm sein, da du sonst ,1 weglassen musst) und gleich zu starten (mit "u*" dann das erste Programm im Verzeichnis welches z.B. mit "u" beginnt).
Das ",1" musste man beim LOAD "$" meiner Erinnerung nach weglassen, da man sonst ein unlesbares Etwas als Ausgabe von LIST bekam. ",1" war zum Laden von Programmen in Maschinencode notwendig, die nur in einem bestimmten Speicherbereich funktionierten.
Das sit so nicht richtig ;) . Der C64G lief parallel zum C64C und wurde vorwiegend für den deutschen Markt hergestellt, weil dort die Konsumente die Erwartungshaltung "Brotkasten" an einen Commodore 64 hatten.
Und es ist nicht sonderlich schlau, den letzten C64 zum Testen zu verwenden, da der aufgrund der neuen Bauweise Probleme im Bereich des SID hatte.
Sie meinen den Wegfall der 9 Volt Wechselspannung am Userport? Oder dass der eine SID mit 9 Volt und der andere mit 12 Volt betrieben wurde.
Oder spielen sie darauf an dass der C64G der erste Aldi-PC war?
Der SID war beim C64C und C64G der gleiche (8580), aber der vom Original-Brotkasten (6581) konnte Samples lauter abspielen, was später aber bei der neuerer Software angepasst wurde (Ohne Firmware Patches). Heiß wurden beide.
Und der C64C wurde in Deutschland erfolgreich verkauft. Ich habe einige von ihnen.
Verwend mal Frodo64. Für den gibt es auch, zumindest in der Mac-Version, echt gute Filter, die der tatsächlichen Darstellung des Bildes nahekommen. Das kristallklare Bild ohne Filter schadet jedem Spiel und hat wenig mit den Intentionen der Entwickler des Spieles zu tun.
Ihr Kids wisst absolut nichts über den Nervenkitzel den man verspürt wenn man in seinem Zimmer spät nachts noch vor seinem C64 hockte immer mit einem Kissen bei der Hand um es schnell über den "Brotkasten" zu pressen sobald sich ein Lesefehler - mit seinem vorausgehenden typischen Schreib/Lese-Kopf-Bewegungen - anbahnte, damit Mami und Papi nicht von dem sehr lautem Rattern (vom Anschlagen des Lesekopfes) aufwachten und einem die Sicherung für das Zimmer heraus drehten.
Spätere Semester hatten dann ja schon das VC-1541-II... das war ja schon regelrecht schallgedämpft. Und erst deren Ur-Enkel hatten dann schon einen Amiga 500, vielleicht sogar schon mit einer Festplatte. ;-)
laut meinen Erlebnissen aus Freundesumfeld und im Computerclub - zu einem gewissen Grad doch recht repräsentativ - und man muss das in bisschen auf die Zeitachse verteilt aber auch überlappend vorstellen, sah ich das so:
vorher: TRS-80, Atari 400/800 (nicht XL-Modelle)
Frühe 80er: ZX81, VC20, Apple II
mittlere 80er: ZX Spectrum, C64,
spätere 80er: Amstrad CPC, MSX, Amiga, Atari ST
Der Dragon32/64 aus UK hat bei uns nicht geschafft, bis auf CPU und den Basic-Interpreter war der dem C64 im Wesentlichen unterlegen.
Auch Oric-1/Atmos, Atari 400XL/800XL, TI-99, C16/116, Tandy Color Computer, QL kannte ich damals bestenfalls vom Kaufhaus. Alles was keine Verbreitung hatte (=wenig Software) hat es schlichtweg schwer gehabt ... ;)
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