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Mannheim/Berlin - Börsenprofis schätzen die Konjunkturaussichten für Deutschland wieder positiver ein. Das ZEW-Barometer für die Entwicklung der Wirtschaft in den kommenden sechs Monaten kletterte im September um 7,3 auf minus 18,2 Punkte. "Dies ist der erste Anstieg des Indikators nach vier Rückgängen in Folge", teilte das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung am Dienstag zu seiner Umfrage unter rund 300 Analysten und Anlegern mit. Diese rechnen zwar weiter mit einer Konjunkturabkühlung, die aber "eher moderat ausfallen wird". Ökonomen hatten lediglich mit einer Verbesserung auf minus 19,0 Punkten gerechnet.
"Zu der Verbesserung des konjunkturellen Ausblicks dürfte die Ankündigung der Anleihekäufe seitens der Europäischen Zentralbank (EZB), so problematisch diese auch sind, beigetragen haben", sagte ZEW-Präsident Wolfgang Franz. "Allerdings ist die Schuldenkrise noch nicht gelöst, und die Konjunkturrisiken sind nach wie vor virulent."
Die Lage bewerteten die Experten schlechter als im Vormonat: Dieses Barometer fiel um 5,6 auf 12,6 Punkte. Ökonomen hatten 17,7 Zähler vorausgesagt. (APA, 18.9.2012)
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Der langjährige Durchschnitt betrug ja über +20 Punkte.
-18,2 Punkte deuten noch immer auf eine heftige Rezession hin!
Positiv kann man aber die Trendwende sehen, sollte diese auch halten.
Langjährige Daten / Graphik zum ZEW unter:
http://www.sachverstaendigenrat-wirtschaft.de/fileadmin... t/ki36.xls
Tatsächlich sind keine der wesentlichen Probleme gelöst worden!
Europa hat eine Staatsschuldenkrise, welche von den irren Staatsausgaben von knapp 5 Billionen herrührt. Die Staatsausgaben steigen aber nominell noch immer. Die exzessive Geldschöpfung hat noch kaum Wirkung gezeigt.
Erst müssen die Staatsausgaben unter Kontrolle gebracht wurden, einnahmenseitiges Sparen bringt nichts.
Zur Ermittlung des ZEW Index werden rund 400 Analysten und institutionelle Anleger nach ihren mittelfristigen Erwartungen bezüglich der Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung befragt.
Diese Menschen beschäftigen sich sehr viel mit Konjunkturprognosen und den verschiedenen Indikatoren. Das deshalb, weil deren Geschäft von der Richtigkeit der Prognosen abhängig ist.
Ich würde die Meinung dieser "Experten" auch nicht überschätzen, ganz ausblenden kann man es aber auch nicht.
Die Verbesserung deren Klimas ist vermutlich auf die Ankündigung einer unbegrenzten Geldschöpfung zurückzuführen, welchen den Typen das notwendigen Spielgeld dann auch zur Verfügung stellt.
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